Kontraste der Macht

Kategorie: Strukturen der Macht
Von: Fosar/Bludorf

Versteckte Geomantie-Power in Washington und Berlin

Washington im Sommer 2005. Mr. President macht Urlaub, der Kongreß macht Urlaub – aber der Schein trügt. Die vermeintliche Ruhe wird nämlich schamlos ausgenutzt, ganz im Stillen, um Entscheidungen zu treffen, für die man normalerweise keine Mehrheit hätte.

Monatelang hatte der US-Senat die Ernennung des ultrakonservativen John Bolton zum neuen Botschafter bei der UNO durch Präsident Bush blockiert. Doch der Präsident konnte warten. Auf den Sommer in Washington. Jetzt konnte er sich auf ein nur wenig bekanntes Gesetz berufen. Danach ist es dem Präsidenten gestattet, in Kriegszeiten wichtige Ämter auch per Dekret zu besetzen, sofern der Kongreß in den Ferien ist. Kriege gibt es zur Zeit auf der Erde genug, also kein Problem für George W. Bush. Der Senat wird sich im Herbst vermutlich zu rächen wissen.

Im Grunde genommen ist das nichts Neues. Die Machtspiele zwischen den zwei politischen Polen in Washington, dem Weißen Haus und dem Kongreß, existieren so lange wie die USA selbst und sind schon in der amerikanischen Verfassung vorprogrammiert. Was aber kaum jemand weiß – sie sind sogar energetisch in der Anlage der Stadt verewigt!

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