< Der Übergang ins Frequenz-Zeitalter
08.11.2002 00:00 Alter: 17 yrs
Kategorie: DNA und Bewusstsein
Von: Fosar/Bludorf

Neuronale Bindung von Raum und Zeit


Warum manche Menschen elektromagnetische Wellen als Brummtöne hören können.Das „Gamma-Band“ - Neuer Frequenzbereich der Gehirnwellen entdeckt. Die Frequenzbereiche der elektromagnetischen Gehirnaktivitäten und die zugehörigen Bewußtseinszustände sind in den letzten Jahren auch in breiten Schichten der Öffentlichkeit bekannt geworden. Fast jeder hat wohl heute schon vom entspannten Alpha-Zustand (α) gehört, von den Theta-Wellen (θ) während unserer Träume, den langen und ruhigen Delta-Wellen (δ) des erholsamen Tiefschlafs oder den kleinen, hektischen, oft fast chaotisch anmutenden Beta-Wellen (β) während unserer unterschiedlichen Tagesaktivitäten.

Lange Zeit glaubten die Mediziner, damit das gesamte Spektrum menschlicher Gehirnaktivitäten und Bewußtseinszustände vollständig abgedeckt zu haben. Man weiß zwar schon seit über zwanzig Jahren, daß bei EEG-Aufzeichnungen auch Frequenzen oberhalb des Beta-Wellenbandes auftreten, konnte diese jedoch keiner bestimmten Aktion des Gehirns zuordnen und hielt sie daher zumeist für Artefakte, d. h. für zufällige Störfrequenzen, die möglicherweise von den Meßelektroden induziert wurden.

Erst neueste Forschungen ergaben, daß die Gamma-Wellen (γ), wie man dieses höhere Frequenzband (etwa zwischen 30 und 80 Hertz) nennt, doch vom Gehirn erzeugt werden und eine sehr wichtige Funktion erfüllen, die die Wissenschaft erst langsam zu verstehen beginnt. Diese Frequenzen charakterisieren nach derzeitigem Wissen keinen eigenen Bewußtseinszustand, sondern es handelt sich um übergeordnete Steuerfrequenzen, die weiträumig verteilte Hirnbereiche synchronisieren, sobald wir unseren Wahrnehmungen Bedeutung zuzuordnen beginnen. Die neuentdeckten Gammawellen könnten daher ein Schlüssel zum Verständnis höherer, ganzheitlicher Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse sein, möglicherweise sogar das Tor zur Hyperkommunikation. Mehr