Obama im Bermuda-Dreieck

Wir hatten eine Geschichte, die wir Ihnen gern erzählen wollten. Keine Sorge - wir erzählen sie Ihnen wirklich, nur bevor wir damit anfangen, müssen wir einige Bemerkungen voranschicken, damit Sie sehen, was es bedeuten kann, Ihnen eine Geschichte zu erzählen...

I. White House Down

Also, wir hatten eine Geschichte. Das beginnt in der Regel damit, dass man auf ein interessantes Thema stößt. Am Anfang stehen meist persönliche Kontakte, der Kern der Story gewinnt langsam Gestalt.

Doch zu einer sauberen journalistischen Arbeit gehört eine umfangreiche Recherche. Erst recht, wenn man eine Story bringen will, die etwas ungewöhnlich ist. Und Sie wissen ja - die Stories, die wir Ihnen erzählen, sind gewöhnlich immer etwas ungewöhnlich.

Diesmal ging es um das Bermuda-Dreieck. Zumindest gibt es Leute, die behaupten, dass es dazu etwas Neues gibt.

Also fingen wir an zu arbeiten. Das heisst, sich durch Archive zu wühlen, Emails zu versenden, das Internet zu durchforsten - Sie müssten uns mal googeln sehen! und, und, und. Das Stichwort heißt: Quellen überprüfen. Wer journalistisch sauber arbeiten will, der darf nicht einfach irgend etwas glauben, er muss prüfen, ob es stimmt. So weit möglich zumindest.

Wir waren bei unserer Recherche auf eine Publikation gestoßen, in der ein Mitarbeiter der Florida State Division of Historical Resources zitiert wird, einer Unterbehörde des Department of State des US-Bundesstaates Florida. Gerade solche Quellen gilt es besonders genau zu überprüfen. Gibt es eine Behörde unter diesem Namen tatsächlich? Arbeitet dort ein Mann, der so heißt wie in der Publikation erwähnt?

Google sei Dank kann man eine solche Hintergrundrecherche mit Hilfe des Internet durchführen. In der Regel jedenfalls. In diesem Fall führte die Suche nach der Florida State Division of Historical Records zu einem „toten Link“, wie man sagt - also zu einer Internet-Seite, die nicht angezeigt werden konnte. War also diese Behörde doch nur eine Fiktion? Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass sich eine sensationell aufgemachte Story mit sehr überzeugend wirkendem Inhalt bei näherem Hinsehen als geschickt gemachte Fälschung herausgestellt hätte. Im Zeitalter von Internet und Photoshop verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion zusehends.

Doch Journalisten lassen sich so schnell nicht entmutigen, zumindest nicht, wenn die Story gut, also eine vertiefte Recherche wert ist. In der Regel versucht man dann bei toten Links zur Hauptseite des Anbieters zu wechseln, um zu sehen, ob man nicht von dort aus mit möglicherweise aktualisierten Links weiterkommt. Also in diesem Fall zum Department of State des Staates Florida. Doch Google kannte kein Erbarmen - auch zur Homepage des Ministeriums konnte keine Verbindung hergestellt werden. Autsch!

Natürlich steht die Existenz des State Department von Florida außer Frage, und dass eine politische Behörde heutzutage keinen Internet-Auftritt hat, kann man getrost ausschließen, zumindest in den USA. Da muss man schon die kleinen grauen Zellen bemühen. Na klar, White House Down! Wir schrieben die ersten Oktobertage 2013, als der größte Teil der US-Regierung und der Kommunalverwaltungen aufgrund des Streits mit dem Kongress lahmgelegt war. Wer weiß - wenn die Freiheitsstatue für Touristen geschlossen ist, vielleicht sind dann auch einige Webserver abgeschaltet?

Wir probierten es, am besten gleich an der Quelle, also beim Webauftritt des Weißen Hauses. Diesmal kein „Oops!“ von Google, dafür aber eine veraltete Startseite, und darüber gelegt ein Informationsfenster, in dem klargemacht wird, dass aufgrund des Haushaltsstreits derzeit nicht unbedingt mit aktualisierten Webseiten der US-Regierung zu rechnen ist.

Unsere Leser wissen schon seit 2008, wie wir zur Person Barack Obamas stehen, dass die Erwartungen an ihn maßlos überhöht und die Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn verfrüht waren. Doch die Schauer- und Lügengeschichten, die die rechtspopulistische „Tea Party“ und ihr Haussender Fox TV über ihn verbreiten - natürlich unrecherchiert! -, machen wir uns auch nicht zu eigen. Seine Politik rechtfertigt keinesfalls, dass eine politische Splittergruppe ein ganzes Land und seine Regierung in Geiselhaft nimmt.

Und damit zu unserem eigentlichen Thema. Im Grunde wollten wir Ihnen ja eine Story über das Bermuda-Dreieck erzählen. Lange Jahre hatte man von diesem geheimnisvollen Ort nichts mehr gehört, doch jetzt gab es dazu Neuigkeiten. Wenn wir Ihnen darüber jetzt berichten, behalten Sie bitte im Hinterkopf, dass wir diese Geschichte so erzählen, wie es im Augenblick, als wir sie zu Papier brachten, möglich war, und dass wir sie diesmal nicht in gewohnter Tiefe recherchieren konnten. Wir präsentieren Sie Ihnen trotzdem, damit Sie sich Ihre eigene Meinung dazu bilden können.

Insofern lässt sich die Geschichte über neue Erkenntnisse zum Bermuda-Dreieck nicht trennen von den Ereignissen, die im Herbst 2013 in Washington stattfanden. Irgendwie bleibt es dabei - das Bermuda-Dreieck lässt sich nicht festnageln. Wenn nötig, kann es offenbar sogar Teile des Internet, wenn nicht sogar einen kompletten US-Haushalt verschwinden lassen...

II. Das Rätsel der gläsernen Pyramide

Die Meldungen klingen spektakulär und fast unglaublich, so unglaublich wie die Annahme, Präsident Obama und die republikanische „Tea Party“ könnten sich irgendwann auf irgend etwas einigen... Im Atlantischen Ozean vor der US-Ostküste, im Bereich des legendären Bermuda-Dreiecks, soll in über 600 Metern Tiefe eine gläserne Pyramide entdeckt worden sein. Manche Autoren vermuten sogar schon einen neuen Hinweis auf das versunkene Atlantis.

Was könnte an dieser Geschichte dran sein? Wie kann man die zahlreichen Vermutungen und Hypothesen untermauern zu einer Zeit, da wichtige Internetquellen unzugänglich sind?

Erste Hinweise auf die rätselhafte Pyramide stammen bereits aus dem Jahre 1987. Damals waren die amerikanischen Schatzsucher Alfred Conway und Mel Fisher in den Gewässern vor der Küste Floridas unterwegs. Insbesondere Fisher hatte sich bereits als „Piratenkönig“ einen Namen gemacht, seit er zwei Jahre  zuvor das Wrack der spanischen Galeone Nuestra Señora de Atocha vor Key West entdeckt hatte. Das Wrack hatte den größten bislang unter Wasser gefundenen Goldschatz an Bord, mit einem geschätzten Wert von 400 Millionen Dollar.

Auf ihrer gemeinsamen Expedition fanden Conway und Fisher zwar keinen Goldschatz. Sie erzählten jedoch, vor der Küste von Indian River County (Florida) unter Wasser eine Pyramide gesichtet zu haben. So berichtete seinerzeit jedenfalls die Tageszeitung Sun Sentinel aus Fort Lauderdale.

Der Bericht der beiden Schatzjäger geriet jedoch schon bald wieder in Vergessenheit, denn er hatte einen Schönheitsfehler. Die beiden Abenteurer konnten nicht die genaue Position benennen, an der sie die Unterwasserstruktur gesehen haben wollten.

Und so dauerte es fast 30 Jahre, bis sich das Rätsel um die „Pyramide im Bermuda-Dreieck“ wieder aktualisierte. Inzwischen hatte die staatliche Kartographiebehörde United States Geological Survey (USGS) in jahrelanger Forschungsarbeit die Topographie des Meeresgrundes der amerikanischen Ostküste von den Florida Keys bis hinauf nach Kanada wissenschaftlich erfasst. Hierzu bediente man sich eines speziellen Seitensichtsonars mit Namen GLORIA (Geological Long Range Inclined Asdic). Seitensichtsonare werden von Schiffen durch das oberflächliche Wasser gezogen und können aufgrund ihrer Konstruktion mit Hilfe von Schallfrequenzen Objekte und Bodenstrukturen orten. Die Reichweite eines Seitensichtsonars hängt von den verwendeten Frequenzen ab und kann von wenigen Zentimetern bis zu 60 Kilometer betragen. Das GLORIA-Sonar hat eine beiderseitige Reichweite von 22 Kilometern.

Die vom USGS erfassten Daten des Meeresbodens sind mittlerweile graphisch aufbereitet und in öffentlichen Datenbanken der Allgemeinheit verfügbar gemacht worden. Sicher nicht so komfortabel wie die Satellitenbilder von Google Earth, aber doch für die Schatzjäger des Internet ausreichend.

Und siehe da: Eines schönen Tages kursierten erste Berichte, die Unterwasserpyramide sei im Atlas der USGS entdeckt worden. Die Position befinde sich ungefähr bei 30 Grad nördlicher Breite und 77 Grad westlicher Länge. Das könnte in etwa stimmen zu der Aussage von Conway und Fisher, das Objekt habe sich vor der Küste von Indian River County befunden. Sollte die Koordinatenangabe korrekt sein, läge das Objekt etwa 500 Kilometer Luftlinie nordöstlich von Orlando (siehe Karte oben).

Auf der USGS-Unterwasser-Reliefkarte, im Planquadrat 19, fand ein Internet-User eine Stelle, die bei starker Vergrößerung tatsächlich eine pyramidenähnliche Struktur zu zeigen scheint.

Wir machen diese Aussagen unter Vorbehalt, da die hochauflösenden USGS-Daten zur Zeit der Entstehung dieses Artikels ebenfalls der US-Haushaltskrise zum Opfer gefallen waren und wir daher nur auf die Abbildungen in Bildschirmauflösung von der Website des besagten Users zurückgreifen konnten. Es war demzufolge nicht möglich, die Bilder auf Echtheit bzw. auf eventuelle Manipulationen zu überprüfen. Die Position dieser Stelle auf der Karte ist, wie man anhand der Beschriftung ablesen kann, etwa bei 30° Nord und 77° West.

Durch diese Veröffentlichungen kam die Geschichte von der Pyramide im Bermuda-Dreieck wieder in die Schlagzeilen. Bereits zur Zeit des Zeitungsberichtes des Sun Sentinel hatte es euphorische Kommentare gegeben: „Größte archäologische Entdeckung des 20. Jahrhunderts“, hieß es. Es sei der Nachweis für eine „Pyramidenkultur, älter als die des Nahen Ostens und Mittelamerikas.“ Die atlantischen Küstengebiete Nordamerikas befinden sich mindestens seit dem Ende der letzten Eiszeit unter Wasser. Die Pyramide müsste daher mindestens 8000-12000 Jahre alt sein.

Es war nicht die erste Entdeckung von möglicherweise künstlich angelegten Gesteinsformationen vor der amerikanischen Küste, wie auch Calvin Jones von der State Division of Historical Resources in Florida zugab (Sie wissen schon, das ist die Behörde, bei deren Webseite Google „Oops!“ machte). Alle diese bekannten Fundstellen befinden sich jedoch in flachen Küstengewässern von maximal 3-4 Metern Tiefe. Die Chance, eine menschengemachte Struktur in mehreren hundert Metern Tiefe zu orten, bezeichnete Jones als eins zu einer Million.

Auch andere Wissenschaftler zeigten sich vorrangig skeptisch (wer wollte es ihnen verdenken), obwohl ihre Argumentation nicht immer stichhaltig ist. Sie bestätigen zwar, dass eine hypothetische Pyramide an diesem Ort das angegebene Alter von über 8000 Jahren haben müsste, bezweifeln aber, dass es so etwas geben könnte.

So erklärte der Anthropologe Prof. Glen Doran von der Florida State University, die ältesten Pyramiden des vorderen Orients seien 4000 v. Chr. oder später erbaut worden, während die mittelamerikanischen Pyramiden sogar auf die Zeit nach Christi Geburt datiert werden. Damit müsste die Bermuda-Pyramide mindestens 2000 Jahre älter sein als alle anderen vergleichbaren Bauwerke auf der Erde. Schön und gut, nur was beweist das? Die ägyptischen Pyramiden sind auch wesentlich älter als alle vergleichbaren Bauwerke, sagen wir, in Europa. Und doch gibt es sie. Wir kennen nur bis heute keine Zivilisation, die in vorsintflutlichen Zeiten zu solchen Bauleistungen in der Lage gewesen wäre. Das heißt nicht, dass es sie nicht hätte geben können.

Während die Wissenschaftler immer noch ihre Zweifel sortieren, machen mehr und mehr Details über das angebliche Wunderwerk unter Wasser die Runde. 300 Meter lang sollen ihre Basiskanten sein, bei einer Höhe von 200 Metern. Ein ganz ordentlicher Brocken, zumal die eigentlichen Entdecker, Conway und Fisher, ihre Maße nur auf eine Höhe von 30 Fuß und eine Basiskantenlänge von 86 Fuß geschätzt hatten. Das entspricht etwa 10 Metern bzw. 29 Metern. Allerdings stellt sich die Frage, ob es sich bei der Struktur, die jetzt auf den Karten des USGS entdeckt worden sein soll, um ein solch kleines Artefakt gehandelt haben kann, das sich immerhin in mehreren hundert Metern Tiefe befinden soll. Alle diese Fragen würden sich nur anhand der Originaldaten des USGS beantworten lassen, da man erst dann prüfen könnte, wie stark z. B. die Abbildung unten vergrößert wurde.

Der mysteriöse Dr. Meyer

Weiter kursieren Aussagen, die Pyramide sei aus glasartigem Material bzw. aus Kristall. Darüber haben weder die beiden Schatzsucher etwas berichtet, noch ist etwas Derartiges auf den USGS-Karten zu sehen. Ist das nur eine Ausschmückung einer Legende, oder gibt es Beweise für diese Behauptungen?

Doch es wird immer abenteuerlicher. Die Pyramide soll an der Spitze zwei Öffnungen haben, die ständig mit hoher Geschwindigkeit von Wasser durchströmt werden, wodurch Wasserwirbel und starke lokale Wellen erzeugt würden. Auch hierfür gibt es keine bekannten Beweise, zumal man bedenken sollte, dass es auf hoher See und noch dazu in großer Wassertiefe kaum natürlichen Wellengang gibt. Viele dieser Aussagen werden in einschlägigen Publikationen einem gewissen „Dr. Verlag Meyer“ in die Schuhe geschoben, seines Zeichens angeblich Ozeanograph, wobei noch niemand je genauer spezifiziert hat, bei welcher Universität oder Forschungseinrichtung der Mann eigentlich arbeiten soll. Selbst seine Nationalität bleibt unklar. Uns ist keine Sprache bekannt, in der „Verlag“ ein gebräuchlicher männlicher Vorname wäre.

Mitglied einer französisch-amerikanischen Forschungsexpedition im Bermuda-Dreieck soll der mysteriöse Dr. Meyer gewesen sein, wobei man die Pyramide entdeckt habe. Wohlgemerkt - nachdem es bereits fast 30 Jahre lang unbestätigte Berichte über sie gegeben hat.

Mögen die Hypothesen auch noch so spekulativ sein, sie verleiten so manchen, daraus noch weiterreichende Schlüsse zu ziehen. Auch Wissenschaftler sind nicht frei von solch einer Versuchung, wenn sie auch meist ihre Vermutungen nicht mit ihrem Namen öffentlich machen.

So gibt es Vermutungen, die Pyramide müsse nicht ganz so alt sein, sie könne auch zuerst an Land gestanden haben und dann durch ein Erdbeben ins Meer gerutscht sein. So viele hundert Kilometer? Ein derart apokalyptisches Ereignis zu Zeiten, in denen Menschen Geschichtsschreibung betrieben oder zumindest ihre Erlebnisse schon in Mythen und Legenden festhielten, ist bislang nicht bekannt.

Noch bizarrer die Behauptung, die Pyramide habe etwas mit einer affenähnlichen humanoiden Unterwasser-Population zu tun, die angeblich 2004 von der US-Marine entdeckt (und danach natürlich vertuscht) wurde.

Andere Pyramidenfunde im Bermuda-Dreieck

Wie bereits erwähnt, sind andere Unterwasserstrukturen im weiteren Umkreis des Bermuda-Dreiecks entdeckt worden, die aussehen, als seien sie künstlichen Ursprungs. Auch ein paar Pyramiden sind darunter. Berichte über diese Bauwerke klingen teilweise abenteuerlich.

So soll im Jahre 1970 der Therapeut Dr. Ray Brown mit ein paar Freunden an der „Zunge des Ozeans“ nahe den Bahamas getaucht haben. Brown habe sich, so wird berichtet, unter Wasser von den anderen getrennt, worauf er auf eine pyramidale Struktur stieß. Noch während er das Bauwerk untersuchte, wurde er seinen Berichten zufolge immer tiefer ins Innere der Konstruktion abgetrieben. Er kam dann in einen viereckigen Innenraum, der angeblich beleuchtet gewesen sein soll, obwohl er keinerlei Lichtquelle ausmachen konnte. Von der Decke hing eine Metallstange nach unten, an deren Ende ein facettierter roter Stein hing. Auf dem Boden soll sich in der Mitte des Raumes eine Steinplatte mt ein Paar Bronzehänden befunden haben, die eine ca. 10 cm große Kugel hielten. Mit einiger Mühe gelang es Brown, die Kugel den Bronzehänden zu entwinden und mit ihr aufzutauchen. Aber er berichtet, ein merkwürdiges Gefühl gehabt zu haben, jemand würde von ihm verlangen, zu der Pyramide zurückzukehren und die Kugel zurückzugeben. Ray Brown tat es nicht, doch er will seine Kugel seither nur rund einem Dutzend Leute gezeigt haben, da er befürchtete, sein Fund könnte konfisziert werden. Jeder, der die Kugel gesehen habe, hätte aber merkwürdige Gefühls- und Sinneswahrnehmungen gehabt.

Forschungen und Mythen

Wir sehen, die ganze Thematik der Unterwasserpyramiden hat noch nicht die Ebene der Legenden und Mythen verlassen, um ein ernsthaftes Forschungsgebiet zu werden.

In der satirischen Heute-Show des ZDF wurde während des Government Shutdown in den USA ein witziges Bild gezeigt. Auf der großen Maya-Pyramide von Chichen Itza war eine Leuchttafel angebracht, auf der die Meldung blinkte: „Der Weltuntergang verspätet sich um 10 Monate“. Damit war natürlich der drohende Staatsbankrott der USA, zehn Monate nach dem 21. 12. 2012, gemeint. Aber vielleicht haben sich die Mayas ja noch einmal verrechnet, und es bleibt uns auch längerfristig der Zusammenbruch der Weltwirtschaft erspart. Vielleicht werden ja dann sogar irgendwann die Internetseiten der US-Forschungsbehörden wieder zugänglich sein. Falls das der Fall sein wird und wir Näheres - und Glaubwürdigeres - über das Rätsel der Pyramide im Bermuda-Dreieck herausfinden sollten, werden wir das Ihnen, den Lesern gegenüber natürlich nicht vertuschen!