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Unser wichtigster Sinn

Veröffentlicht am 14.11.2014

Der Tastsinn entwickelt sich bei Babies bereits im MutterleibDer Tastsinn entwickelt sich bei Babies bereits im MutterleibEs sind die ersten Sinneswahrnehmungen, die ein Mensch nach seiner Geburt entwickelt: Tasten,Fühlen, Be-Greifen. Dann jedoch beginnt das Kind zulernen, zu kommunizieren, und so gerät der Tastsinn in unserem kopflastigen, von Rationalität geprägten Zeitalter scheinbar ins Hintertreffen und wird vernachlässigt. Sehr zu Unrecht, sagt Prof.Martin Grundwald vom Haptik-Forschungslabor der Universität Leipzig. Der Tastsinn ist nicht nur unser stammesgeschichtlich ältester, sondern auch unser wichtigster Sinn. Während es durchaus Lebensformen gibt, die blind oder taub sind und trotzdem überleben können, ist der Tastsinn ein unverzichtbarer Bestandteil jeglichen Lebens. Ohne Tastsinn können wir kein Gefühl für unseren eigenen Körper entwickeln, geschweige denn, uns mit ihm identifizieren. Speziell für Psychologen, die bislang meist einseitig kognitiv ausgerichtet sind, bietet die Einbeziehung des Körpergefühls neue Therapiemöglichkeiten, z. B. bei Magersucht, aber auch bei allem, was uns „Berührungsängste“ verursacht.

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