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Der Druidenhain in der Fränkischen Schweiz

Veröffentlicht am 10.04.2022

 

Einmalig in Europa - unsere Vorfahren nutzten natürlich gewachsene Felsstrukturen mitten im Wald als "vorzeitliche Akademie".Einmalig in Europa - unsere Vorfahren nutzten natürlich gewachsene Felsstrukturen mitten im Wald als "vorzeitliche Akademie".

Es hatte in den letzten Tagen einige heftige Regengüsse gegeben, aber als wir den Druidenhain bei Wohlmannsgesees in der Fränkischen Schweiz besuchten, schien die Sonne. Dies sei kein Zufall, so sagte uns der pensionierte Forstamtmann und Ingenieur Johannes Kaul aus Gößweinstein, der uns begleitete. In den mehr als zwanzig Jahren, während derer er Hunderte von Menschen durch diese uralte Kultstätte führte, habe es noch nie schlechtes Wetter gegeben.

Ein Heiligtum der Druiden mitten in Bayern? Die Kultur der Kelten und Druiden verbindet man im Allgemeinen eher mit England, Irland oder der Bretagne. Man vergisst dabei leicht, dass das keltische Volk während seiner Blütezeit im ersten Jahrtausend vor Christus ein mächtiges Reich bewohnte, das im Osten bis zum Schwarzen Meer und im Süden bis nach Portugal und Spanien reichte. In Orts- und Landschaftsnamen ist dies bis heute zu erkennen. Der Name Portugal zum Beispiel bedeutet »Hafen der Gallier«. In Nordwestspanien und im südlichen Polen gibt es noch heute zwei gleichnamige Provinzen mit dem Namen »Galizien«. Auch das heutige Tschechien und weite Teile Süddeutschlands gehörten zum keltischen Siedlungsgebiet.

 

Insofern liegt die Fränkische Schweiz mit ihren zahlreichen Überresten keltischer Kultur beinahe zentral. Noch heute sind viele Gebräuche aus keltischer Zeit bei der Bevölkerung überliefert. Am ersten Sonntag im Mai ziehen nach wie vor Menschen zu einem der wichtigsten geomantischen Punkte der Gegend, auf die Ehrenbürg bei Forchheim, um ein Frühlingsfest zu feiern. Früher wurde dieses Fest sogar direkt am 1. Mai, also nach der Walpurgisnacht, dem keltischen Beltane-Fest, begangen.

Das "Walberla" (Ehrenbürg), ein Tafelberg, auf dem früher die Walpurgisnacht gefeiert wurde.Das "Walberla" (Ehrenbürg), ein Tafelberg, auf dem früher die Walpurgisnacht gefeiert wurde.Die Ehrenbürg ist einer der markantesten Punkte der Region, ein Tafelberg, auf dem es früher eine keltische Kultstätte gegeben hat. Noch heute sind entlang des Berghanges Reste einer vorgeschichtlichen »Heidenmauer« gut zu erkennen. Nach der Christianisierung wurde auf dem Gipfel eine Kapelle für die heilige Walburga errichtet, nach der ja auch die »Walpurgisnacht« benannt ist, um heidnische Einflüsse zu vertreiben, und so heißt die Ehrenbürg im Volksmund daher auch »Walberla«, also »Berg der heiligen Walburga«.

Ein anderer keltischer Brauch, der sich bis heute allenthalben erhalten hat: Zum Erntedankfest im Oktober tragen Kinder abends ausgehöhlte Kürbisse durch die Straßen, die mit Gesichtern versehen und von innen mit Kerzen beleuchtet sind. Diese Sitte kennt man auch aus dem angelsächsischen Raum. Dort findet der Umzug allerdings noch am Originaldatum statt, dem Allerheiligentag – englisch Halloween. Er geht auf das keltische Totenfest Samhain zurück.

Für die Druiden war dies die Nacht der »Wilden Jagd«. Sie glaubten, dass in dieser Nacht die Grenzen zur Anderwelt besonders durchlässig seien, und der Druidenschüler musste seine spirituellen Fortschritte dadurch beweisen, dass er die Samhain-Nacht allein in einem vorher festgelegten Areal irgendwo mitten im Wald verbrachte. Das einfache Volk hingegen stellte ausgehöhlte und beleuchtete Kürbisse auf, um auf diese Weise die umgehenden Geister zu vertreiben.

In nahezu jedem bayerischen Dorf kann man auch heute noch den geschmückten Maibaum sehen, der auf die »Irminsul«, also die Kultsäule aus keltisch-germanischer Zeit, zurückgeht.

Lageskizze des Druidenhains. 1: Taufstein, 2: Grab, 3: Sternstein, 4: Altar, 5: Thron, 6: Schüsselstein, 7: Labyrinth, 8: X-Stein, 9: Wackelstein, 10: ThingplatzLageskizze des Druidenhains. 1: Taufstein, 2: Grab, 3: Sternstein, 4: Altar, 5: Thron, 6: Schüsselstein, 7: Labyrinth, 8: X-Stein, 9: Wackelstein, 10: ThingplatzDer Druidenhain von Wohlmannsgesees bildet das geomantische Zentrum der Fränkischen Schweiz, denn in ihm kreuzen sich zwei bedeutende geomantische Großraumlinien Europas. Die eine verbindet lokal die Berge Neubürg und Ehrenbürg und verläuft global in nord-südlicher Richtung von Dänemark in Richtung Sizilien. Die andere Linie hingegen geht in ost-westlicher Richtung von Paris bis nach Prag. An der Stelle der Kreuzung befinden sich einige der markantesten Steine des Hains, die auch deutliche menschliche Bearbeitungsspuren besitzen. Die Verbindungslinie zwischen den bedeutsamen geomantischen Punkten Ehrenbürg und Neubürg wird vom Druidenhain im Verhältnis des Goldenen Schnittes geteilt.

Start unserer Wanderung durch den Druidenhain. Von links nach rechts: Franz Bludorf, Grazyna Fosar, Johannes KaulStart unserer Wanderung durch den Druidenhain. Von links nach rechts: Franz Bludorf, Grazyna Fosar, Johannes KaulNach einer kurzen Waldwanderung erreichte unsere kleine Gruppe – Herr Kaul, die Journalistin Maria Hübner und wir mit unser Hündin Viviane – den Hain. Vor unseren Augen bot sich ein erhebendes Schauspiel. Wie von Zyklopenhand verteilt, ragten zwischen den Bäumen urtümliche Felsen auf, teilweise von Moos überwachsen, zerklüftet, gewaltig.

Von weitem ist die Stelle hingegen kaum zu sehen, da sie mitten im Wald gelegen ist, am Fuße eines Berges, des 531 Meter hohen Weisersteins (»Hinweisstein«), der dem anreisenden Besucher früher den Weg zum Druidenhain wies.

Schon seit langer Zeit hatten sich Menschen darüber Gedanken gemacht, ob dies nicht in früheren Zeiten ein heiliger Platz gewesen sein könnte, an dem heidnische Priester in grauer Vorzeit ihre Rituale abgehalten hätten, und so rankten sich bereits seit Jahrhunderten allerlei Sagen und Mythen um diesen Ort. So soll in der Walpurgisnacht des Jahres 1339 der berüchtigte Raubritter Eppelein von Gailingen zwanzig Freunde an diesen Ort geführt haben, um sie einen geheimen Treueschwur gegen Kaiser Ludwig den Bayern leisten zu lassen, der die Rechte der freien Reichsstädte zu beschneiden beabsichtigte.

Der älteste Hinweis auf den Druidenhain findet sich in den Gemeindeakten des Dorfes Wohlmannsgesees, wo es im Jahre 1863 heißt: »An dem Wege von Wohlmannsgesees nach Kanndorf, in dem Walde der Gebrüder Trautner befinden sich abgeplattete Felsenstücke mit runden Löchern; weswegen man vermuthet, dass in heidnischen Zeiten hier Opfer gebracht wurden. Dieser schöne Hain wird seit einigen Jahren sehr häufig von Courgästen besucht und wurde diesem Haine, in dem die abgeplatteten Felsenstücke sich befinden, der Name Opferhain, Druidenhain, und dem Theile desselben, wo Gänge zwischen den Felsen sich hinwinden, der Name Labyrinth gegeben.«

Erst seit Beginn unseres Jahrhunderts jedoch begann man, den Geheimnissen dieses Ortes genauer auf die Spur zu gehen. In Brückners Wanderführer »Die fränkische Schweiz und ihr Vorland« von 1912 taucht ebenfalls der Name »Druidenhain« auf. Als erster war es dann der Bürgermeister von Wohlmannsgesees, Georg Richter, der den Ort systematisch untersuchte.

Richter glaubte nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit, dass der Druidenhain ein vorgeschichtlicher Kult- und Sonnenbeobachtungsort war. Später übernahm es dann Johannes Kaul, interessierte Menschen durch den Druidenhain zu führen, und seiner Meinung nach handelt es sich dabei sogar um ein keltisches Wissenschaftszentrum, und zwar um eines der bedeutendsten in Europa.

Für Viviane, genannt ViVi, gab es natürlich jede Menge zu schnuppern.Für Viviane, genannt ViVi, gab es natürlich jede Menge zu schnuppern.Die Felsformation als Ganzes ist natürlichen Ursprungs. Dies wurde 1990 durch eine Untersuchung von Alfons Baier und Thomas Hochsieder vom geologischen Institut der Universität Erlangen bewiesen. Es handelt sich um eine sogenannte Schollenbruchlinie, eine der vielen Randverwerfungen des Fränkischen Jura, der größtenteils aus Kalkstein und Dolomit besteht und daher wasserdurchlässig ist, was zur Bildung einer Unzahl von Höhlen und Gesteinsbrüchen führte. Gleichzeitig gestanden die Wissenschaftler jedoch ein, dass die natürliche Entstehungsgeschichte des Druidenhains nicht einer möglichen kultischen Nutzung widerspricht, da ja gerade die Kelten bevorzugt Naturdenkmäler als heilige Orte gewählt hatten.

Dennoch ist der Druidenhain in der offiziellen Wissenschaft umstritten, weil man in ihm bisher weder menschliche Überreste noch irgendwelche vorgeschichtlichen Gegenstände gefunden hat. Hier setzt die Archäologie unserer Meinung nach zu sehr Maßstäbe unserer eigenen Kultur (und ihrer Auswüchse) an. Die Kelten wussten sehr wohl um die Kraft heiliger Orte, und sie hüteten sich, an solchen Orten zu wohnen. Als naturverbundenes Volk hätten sie wohl auch schwerlich ihre leeren Coca-Cola-Dosen an einer solchen Stelle hinterlassen. Ganz in der Nähe hingegen wurden durchaus Überreste keltischer Siedlungen gefunden.

Es gibt sicher in der Fränkischen Schweiz eine Vielzahl bizarrer Felsformationen, die manchmal mitten auf den Äckern der Bauern zu sehen sind, doch der Druidenhain ist tatsächlich etwas Besonderes. Wenn man die ausgedehnten Felsformationen des Hains genauer betrachtet, so findet man heraus, dass sie aufgrund ihrer Lage für kultische Zwecke wie geschaffen sind und teilweise auch eindeutige menschliche Bearbeitungsspuren aufweisen, so dass an einer Nutzung durch frühgeschichtliche Völker kaum ein Zweifel bestehen dürfte.

Was bedeutet nun aber Johannes Kauls Behauptung, der Druidenhain sei ein keltisches »Wissenschaftszentrum« gewesen?

Versteckt im tiefen Wald - der DruidenhainVersteckt im tiefen Wald - der DruidenhainMan weiß heute, dass die Ausbildung eines Druiden 20-30 Jahre in Anspruch nahm und dass der Schüler während dieser Zeit so ziemlich das ganze Wissen seiner Kultur mündlich von seinem Lehrer übermittelt bekam und in der Praxis erproben musste. Die Druiden waren nicht nur Priester, sondern gleichzeitig auch Ärzte, Astronomen und Juristen. Das alte irische »Book of Pheryllt«, eines der wenigen schriftlichen Zeugnisse keltischer Kultur, spricht von insgesamt drei Ausbildungsstufen:

Die Schüler des ersten Grades, des Ovydd, studierten Astronomie, Medizin, Recht, Dichtkunst und Musik. Es folgte der Grad des Barden, in dem speziell die künstlerischen Fähigkeiten weiter vervollkommnet wurden. Die Musik war bei den Kelten allerdings eine heilige Kunst, die auch der Anrufung geistiger Welten diente. Obwohl den Kelten viele Musikinstrumente wie Flöte und Harfe bekannt waren, wurde der Barde vornehmlich in der Kunst des Gesangs ausgebildet. Die Kelten stellten die göttliche Schöpfung immer über das Menschenwerk, und so galt die menschliche Stimme als ein heiligerer Ausdruck musikalischen Schaffens als das Spielen von Instrumenten. Zu den weiteren Aufgaben des Barden gehörte es, im Lande herumzuziehen und durch seine Gesänge die Geschichte des Landes zu bewahren.

Um den dritten und höchsten Grad des eigentlichen Druiden zu erreichen, galt es dann noch Fähigkeiten zu erwerben, die wir heute als metanormal betrachten und die in der Vergangenheit die Druiden in den Ruf von »Zauberern« brachten. Es ging um Künste wie die hellsichtige Wahrnehmung, die Zukunftsschau, aber auch um das Bewegen von Gegenständen durch Gedankenkraft, die sogenannte Psychokinese. In Wahrheit jedoch waren die Druiden keine Zauberkünstler, sondern das Ziel ihres lebenslangen Strebens war die Wiedererlangung der Einheit ihres Bewusstseins mit der umgebenden Natur. Die Erlangung der erwähnten metanormalen Fähigkeiten war nur Gradmesser ihrer Entwicklung, und im Allgemeinen verschmähte es ein Druide, durch Demonstration seiner Fähigkeiten Eindruck zu schinden.

Die Religion der Kelten war noch eine echte Naturreligion. Im Grunde glaubten sie nicht an personifizierte Götter – dies ist nur eine Fehlinterpretation durch römische und christliche Geschichtsschreiber, die als einzige einiges über die keltische Kultur schriftlich festhielten. Überlieferte Götterbilder wurden, wie in vielen Religionen, nur für das einfache Volk angefertigt, um das wahre Wissen geheim zu halten.

Für die Druiden dagegen manifestierte sich das Göttliche überall in der umgebenden Natur. Für sie gab es eine Unterscheidung zwischen »belebt« und »unbelebt« nicht. Sie konnten ebenso mit Steinen wie mit Tieren und Pflanzen kommunizieren und waren so auch geborene Geomanten.

Um zu erkennen, wie der fränkische Druidenhain den Druidenschülern für eine derart vielfältige Lehrzeit als Ausbildungsstätte dienen konnte, muss man die einzelnen Felsen der ausgedehnten Anlage genauer betrachten.

Es wäre eine grobe Untertreibung, den Hain ganz einfach in die Schublade »Ort der Kraft« einzuordnen. Das etwa 50.000 Quadratmeter große Areal hat geomantisch keineswegs eine einheitliche Ausstrahlung, sondern bietet eine vermutlich einmalige Vielfalt an Wirkungen der Erdenergien und der heiligen Geometrie.

Dies beginnt schon am Eingang, wo sich der Pultstein befindet, ein nach oben zugespitzter Stein, dessen Neigungswinkel 51,5 Grad beträgt, so wie bei der Cheopspyramide in Ägypten. Studierte der Schüler hier etwa die Wirkung von Pyramidenkräften?

Maria Hübner und Johannes Kaul am Schüsselstein mit den zwei WasserbehälternMaria Hübner und Johannes Kaul am Schüsselstein mit den zwei WasserbehälternGleich dahinter kommt man zum Schüsselstein, einem großen liegenden Felsen, auf dessen Oberfläche sich zwei runde schüsselförmige Vertiefungen finden, die immer mit Regenwasser gefüllt sind. Dieser Stein hat nicht nur radiästhetisch eine höchst merkwürdig polarisierte Strahlung. Hält man beide Hände in je eine der Wasserschüsseln, so spürt man deutlich einen ganz unterschiedlichen Härtegrad des Wassers. Das Wasser im linken Napf erscheint weicher. Dem Stein und dem in den Schüsseln stehenden Wasser werden Heilwirkungen zugeschrieben.

Kurz danach kommt man zum Altar – ein Name, der keineswegs der Bedeutung dieses Steines Rechnung trägt, denn er steht exakt auf einer Mehrfachkreuzung des Hartmann- und Currygitters, also auf einem Punkt, den ein Rutengänger als geopathologische Reizzone bezeichnen würde. Um dies festzustellen, braucht man übrigens kein Radiästhesist zu sein, denn auf dem Stein hat inzwischen ein junger Bergahorn Wurzeln geschlagen. Der Stamm des Baumes zeigt krebsige Verdickungen, die auf die Belastungen des Ortes deutlich hinweisen. Im Gegensatz zur Heilwirkung des Schüsselsteins verkörpert also der Altarstein die mögliche gesundheitsschädigende Wirkung von Erdenergien.

Dieses dichte Nebeneinander solch totaler Gegensätze ist für die druidische Tradition typisch. Im Gegensatz zu den esoterischen Lehren Asiens glaubten die Druiden, dass Erleuchtung über den Weg der Mitte nicht zu erreichen sei. Ihrer Meinung nach führte totale Ausgewogenheit auch zu totaler Stagnation. Erst das Vorhandensein von Gegensätzen schafft einen Vorgang des Fließens, wobei Energie immer vom Positivpol zum Negativpol fließt.

Druidenschüler wurden von ihren Lehrern daher immer gezielt Situationen der konstruktiven Unausgewogenheit ausgesetzt, wie es im Book of Pheryllt heißt. Dadurch sollte beim Schüler Bewegung in Richtung seiner eigenen Schwachstellen ausgelöst werden, also in die Richtung, die am meisten der Entwicklung bedurfte.

Der dreifach polarisierte "Wächter" erinnert an einen modernen Transistor.Der dreifach polarisierte "Wächter" erinnert an einen modernen Transistor.

Der nächste bedeutsame Stein des Druidenhains ist der Wächter. Er liegt – genau wie Pultstein und Schüsselstein – am Rande der Kreuzung der beiden geomantischen Großraumlinien, hat aber noch eine weiterführende Bedeutung: Seine Ausstrahlung soll, wie der Name schon sagt, unerwünschte Einflüsse abwehren. Er hat radiästhetisch eine seltsame dreigeteilte Struktur, ist also abwechselnd positiv-negativ-positiv polarisiert, ähnlich wie ein moderner Transistor. Dem entspricht seine äußere Gestalt, die an ein menschliches Gesicht erinnert, wobei die Augenhöhlen den positiven Polen und die Mundöffnung dem Negativpol entsprechen. Diese Dreiheit ist ebenfalls für die druidische Tradition typisch, denn sie glaubten, dass sich jede Manifestation im Leben, und so auch das Lernen, immer in drei Schritten vollziehe. Dieser Glaube hat sich im Christentum in der Verehrung der heiligen Dreifaltigkeit erhalten.

Der "Taufstein" mit seinem großen Loch in der MitteDer "Taufstein" mit seinem großen Loch in der MitteEine besonders charakteristische Gestalt hat auch der sogenannte Taufstein. Es handelt sich um einen relativ kleinen Stein, der in der Mitte ein großes rundes Loch hat. Durch dieses Loch scheint einmal im Jahr, am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, die Sonne auf den Waldboden, sofern sie nicht durch Baumkronen verdeckt wird. Hier scheinen wir also von der medizinischen zur astronomischen Fakultät der druidischen »Hochschule« überzuwechseln. Der Name Taufstein besagt aber auch, dass eine Einteilung in wissenschaftliche Fachrichtungen, wie wir sie heute kennen, für die keltische Wissenschaft nicht anwendbar ist. Ein Gynäkologe hat Johannes Kaul einmal bestätigt, dass das Loch im Taufstein genau die Größe hat, um ein neugeborenes Kind hindurchzuschieben.

Unmittelbar benachbart befindet sich der als Thron bezeichnete Felsen, dessen Sitz nach heutigen Begriffen eine fast ergonomisch geformte Rückenlehne hat. Hat von dort aus der oberste Druide die Taufzeremonien beobachtet?

Das "Grab", eine kleinere Version der bekannten Dolmen. Maria versucht die Atmosphäre im Innern zu erspüren.Das "Grab", eine kleinere Version der bekannten Dolmen. Maria versucht die Atmosphäre im Innern zu erspüren.Die nächste, aus drei parallelen Steinen bestehende Formation wird auch als Grab bezeichnet. Auch dieser Name ist vermutlich irreführend, denn es ist höchst zweifelhaft, ob hier jemals jemand begraben worden ist. Auf dem mittleren Stein waren früher zwei Runen eingeritzt: Die Ur-Rune, die für den Ursprung der Dinge steht, und die Yr-Rune, die die Erde symbolisiert. Befand sich hier der zentrale Einweihungsort, analog zum »Sarg« in der Cheopspyramide, in dem ja vermutlich auch nie jemand beigesetzt worden ist? Erhielt der Druide zum Abschluss seiner Ausbildung an diesem Ort unter der Wirkung spezieller Erdkräfte die Einweihung in die letzten Ursachen der Dinge?

Die germanische Yr-Rune entspricht übrigens genau dem druidischen Symbol der drei Strahlen von Awen, die für drei Erleuchtungen stehen. Sie wurden bei geheimen Ritualen mit der Hand in die Luft gezeichnet zur Anrufung höherer Energieformen. Mit diesem Ritual schloss der Druide im Allgemeinen eine magische Handlung ab. Die drei Strahlen von Awen bedeuteten dann so viel wie »So sei es« oder das christliche »Amen«.

Die Yr-Rune ist übrigens auch in den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts zum Symbol der Atomkraftgegner geworden, eine – wie Johannes Kaul sehr richtig bemerkte – vom Standpunkt der heiligen Geometrie völlig unsinnige Wahl, die den Misserfolg der Bewegung geradezu vorprogrammierte. Das entsprechende keltische Symbol der drei Strahlen von Awen ist nämlich ein Beschwörungssymbol, es dient dazu, Energien aus anderen Dimensionen herbeizurufen.

Um hingegen unerwünschte Energien aus der Umgebung zu vertreiben, dient ein gespiegeltes Zeichen, das sich also nach oben hin öffnet. Ihm entspricht im germanischen Alphabet die Man-Rune.

Den Anwohnern aus den nahe beim Druidenhain liegenden Dörfern ist es übrigens seit langer Zeit überliefert, dass sich unter dem Grab zwei unterirdische Gänge treffen sollen. Es heißt, die Erde klinge dort hohl. Bei den Kelten gehörte aber gerade der Kontakt zur »Anderwelt«  der Verstorbenen zu den höchsten Stufen druidischer Magie. Haben die Kelten also das Anrufungszeichen benutzt, um Verbindung zu einer anderen Dimension aufzunehmen?

Der künstlich behauene "Sternstein" diente offenbar als Visierstein und war nach dem Sirius  ausgerichtet.Der künstlich behauene "Sternstein" diente offenbar als Visierstein und war nach dem Sirius ausgerichtet.Das eigentliche astronomische Observatorium befindet sich im hinteren Teil der Anlage. Zwar sind Visiersteine nach verschiedenen Himmelsrichtungen überall im Druidenhain verteilt, doch der hinter dem Grab exakt auf der ost-westlichen Ley-Linie gelegene Sternstein ist der wichtigste. Er ist einer der wenigen Steine des Druidenhains, an dem menschliche Bearbeitungsspuren auch von der klassischen Archäologie nicht abgestritten werden können.

Der Sternstein hat eine fünfeckige Form, bildet allerdings kein regelmäßiges Fünfeck (Pentagon), sondern ist eher länglich geformt, so wie eine riesige Lanzenspitze. Die beiden Längskanten sind exakt behauen, denn sie geben astronomische Peillinien an, ebenso die gedachte Symmetrieachse in der Mitte. Die Spitze zeigt exakt in Richtung Nordost. Die Untersuchungen des Geomantieforschers Walter Machalett im Druidenhain ergaben, dass die Mittellinie des Sternsteins das nördliche Extrem des Sonnenlaufs anpeilt, während die beiden Seitenkanten die nördlichen Mondextreme oberläufig und unterläufig angeben.

Dies gilt aber für die heutige Zeit und nicht für die Epoche, in der der Druidenhain genutzt wurde. Die Erdachse vollführt bekanntlich aufgrund ihrer Neigung eine Kreiselbewegung, so dass sich Sonnen- und Mondextreme mit der Zeit etwas verschieben. Der österreichische Professor P. A. Deppenkemper errechnete, dass die linke Seitenkante des Sternsteins vor etwa 40.000 Jahren dem nördlichen Sonnenextrem entsprach, während die Mittellinie damals das Mondextrem anpeilte. Die Südkante würde dann nach aller Wahrscheinlichkeit den Sirius anpeilen, der ja für  viele Völker der Vor- und Frühgeschichte eine wichtige mythologische Bedeutung hatte. Für diese Deutung spricht das Vorhandensein eines »Hundesteins« in der Nähe des Sternsteins, denn der Sirius ist ja der Hauptstern des Sternbildes Großer Hund und wurde selbst seit alter Zeit schon als »Hundsstern« bezeichnet.

Dies würde aber bedeuten, dass die kultische Nutzung des Druidenhains weit über die Zeit der Kelten hinaus bis in die Altsteinzeit reicht, eine Vermutung, die unabhängig von diesen Berechnungen durch Untersuchungen des Geomantieforschers Peter Seim bestätigt wurde, der durch sein Lichtmesssystem auf ein kultisches Alter des Druidenhains von etwa 37.000 Jahren kam.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Kelten heilige Stätten früherer Völker für ihre eigenen Zwecke übernommen haben. Das gleiche gilt zum Beispiel auch für das berühmte Stonehenge in Südengland, das nicht, wie viele Menschen glauben, von den Druiden oder gar von »Merlin« persönlich errichtet wurde, sondern nach neuesten Schätzungen bereits seit 2800 v. Chr. besteht.

Der Druidenhain wäre damit um Jahrzehntausende älter als alle anderen bekannten vorzeitlichen Observatorien der Welt. Ist es denkbar, dass – unserer Meinung nach »primitive« – Höhlenbewohner der Steinzeit derart genaue astronomische Beobachtungen anstellen konnten? Oder ist dies doch ein Hinweis auf eine versunkene Hochkultur, auf den versunkenen Kontinent von Atlantis, dessen Kolonien sich ja weit bis nach Europa erstreckt haben sollen?

Erst wenn man das "Labyrinth" - das astronomische Observatorium - von innen begeht, erhält man einen Eindruck von der Gewaltigkeit der Anlage.Erst wenn man das "Labyrinth" - das astronomische Observatorium - von innen begeht, erhält man einen Eindruck von der Gewaltigkeit der Anlage.

Hinter dem Sternstein beginnt der wohl imposanteste Teil des Druidenhains, das sogenannte Labyrinth. Wieder einmal ein reichlich irreführender Name, der auf die Schwierigkeit der Menschen hinweist, sich in das Denken früherer Kulturen einzufühlen. Weder ist das »Labyrinth« wirklich labyrinthförmig, noch hatte es einen vergleichbaren Zweck wie die Labyrinthe, die man in Bauten der Antike oder in gotischen Kathedralen fand. Es besteht aus insgesamt 52 gewaltigen Monolithen, die in 13 Reihen vollkommen parallel ausgerichtet sind.

Die Regelmäßigkeit der Anordnung darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Labyrinth auf natürliche Weise durch den Gebirgseinbruch entstanden ist. Ohnehin wären Steinblöcke dieser Größe von Menschen nicht zu bewegen gewesen. Es zeigt sich hier eher auf einmalige Weise, wie der naturverbundene Mensch der Frühzeit existierende Felsformationen für seine Zwecke zu nutzen verstand.

Bereits die Anzahl der Blöcke und ihre Anordnung in Reihen gibt uns einen Hinweis auf die wahre Bedeutung des Labyrinths. Es handelt sich um einen urzeitlichen Mondkalender. Da der Mond eine Umlaufzeit von etwa 28 Tagen um die Erde hat, also etwas weniger als einen unserer »Monate«, hat ein Mondjahr nicht zwölf, sondern dreizehn Monate, genau wie die Anzahl der Steinreihen im Labyrinth. Da die Länge des Mondjahres mit 13*28 = 364 Tagen um einen Tag zu kurz ist, wurde es bei den meisten Völkern später durch das genauere Sonnenjahr ersetzt, wie es auch bei unserem Kalender noch heute in Gebrauch ist. Die Gesamtzahl der Steinblöcke im Labyrinth entspricht der Anzahl der Wochen pro Jahr.

Auch hier finden wir jedoch wieder Hinweise, dass die Kelten und andere Kulturen der Vorzeit ihre Wissenschaft nicht so schematisch in Schubladen einordneten, wie es bei uns heute üblich ist. Zwei Steine des Labyrinths haben nämlich zusätzlich zur astronomischen Bedeutung noch jeweils eine andere wichtige Funktion.

Da ist zunächst einmal der sogenannte X-Stein, ein langgestreckter rechteckiger Block, ca. 1,30 Meter hoch mit einer Grundfläche von 1 * 2,5 Metern. Auf ihm kann also bequem ein Mensch liegen, zumal seine Oberfläche fast eben ist. Dieser Stein hat die wohl stärkste energetische Ausstrahlung des gesamten Druidenhains. Sie kann von sensiblen Radiästheten noch in bis zu 70 Metern Entfernung gemutet werden. Johannes Kaul bestätigte uns, dass es an diesem Stein während seiner über Jahrzehnte durchgeführten Lehrwanderungen durch den Hain zu den meisten Heilungserfolgen gekommen ist, vor allem bei nervösen Störungen oder Schmerzzuständen wie z. B. Migräne.

Am Kopfende des X-Steins findet sich, genau wie bei dem zweiten Heilstein, dem Schüsselstein, wieder eine schalenförmige Vertiefung, in der praktisch immer Regenwasser vorhanden ist. Diese Vertiefung wird auch als »Weihwasserkessel« bezeichnet, denn dieses Wasser gilt ebenso wie der Stein als heilkräftig.

Schließlich befindet sich innerhalb des Labyrinths noch der Wackelstein, ein rechteckiger Block von 1 * 2 Metern Grundfläche, 80 Zentimeter hoch. Derartige Wackelsteine sind in nahezu allen druidischen Kultstätten zu finden.

Der Wackelstein liegt auf einer diagonalen Felsrippe, so dass er nicht fest im Erdboden verankert ist. An ihm mussten die Druiden des dritten, höchsten Grades ihre Fähigkeit der Psychokinese beweisen, d. h. sie mussten lernen, den gewaltigen Block durch bloße Gedankenkraft zum Wackeln zu bringen.

Während Grazyna und Franz an den einzelnen Steinen im Druidenhain Untersuchungen vornahmen, dokumentierte Maria, was Johannes Kaul aus seinem umfangreichen Wissen zu erzählen wusste.Während Grazyna und Franz an den einzelnen Steinen im Druidenhain Untersuchungen vornahmen, dokumentierte Maria, was Johannes Kaul aus seinem umfangreichen Wissen zu erzählen wusste.Johannes Kaul erzählte uns, dass in seiner Jugendzeit vor etwa 60 Jahren, als er den Druidenhain erstmals sah, eine kleine Fichte auf dem Wackelstein Wurzeln geschlagen hatte. Mit dem Baumstamm als Hebel war es dem jungen Mann damals gelungen, den Stein durch Körperkraft zum Wackeln zu bringen, wodurch der Beweis erbracht ist, dass es sich tatsächlich um einen Wackelstein handelt. Im Gegensatz zu anderen druidischen Kultstätten ist er nämlich nicht auf den ersten Blick als solcher zu erkennen, da er nicht, wie sonst üblich, auf einer Felsspitze gelagert ist.

Im Verlauf der Jahrzehnte dann trieb die Fichte ihre Wurzeln immer tiefer in den Erdboden und gebot so dem Wackeln Einhalt. Johannes Kaul hatte sich tatsächlich des Öfteren innerlich gewünscht, der Baum möge eines Tages dort verschwinden. Dieser Wunsch erfüllte sich vor einigen Jahren, als der Sturm »Wiebke« über Deutschland hinwegfegte und im Druidenhain genau diese eine Fichte fällte. Keinem anderen Baum dieses Waldes entstand dabei ein Schaden!

Heute ist der Stein also wieder »wackelfähig«, doch da die Hebelkraft des jungen Fichtenstammes nicht mehr benutzt werden kann, bedarf es schon mindestens sieben starker Männer, um dies zuwege zu bringen. Dies sollte einen Anhaltspunkt dafür bieten, welch gewaltige Geisteskräfte ein Druide entwickeln musste.

An das Labyrinth schließt sich ein rechteckiger großer ebener Platz an, der heute allerdings auch locker mit Bäumen bewachsen ist. Er diente den Kelten und später auch den Germanen als Thingplatz, also für Versammlungen und zur Rechtsprechung. Am Rand des Thingplatzes findet man noch einen seltsamen kleineren Stein, in dem sich ein exakt gehauenes ovales Loch von etwa 30 Zentimeter Durchmesser befindet, das sich 70 Zentimeter tief in den Erdboden erstreckt. Es diente vermutlich zur Aufstellung der Irminsul, also der keltisch-germanischen Kultsäule, dem Vorläufer unseres heutigen Maibaumes. Die ovale Form des Loches wurde gewählt, um den Stamm zur Erreichung einer besseren Standfestigkeit verkeilen zu können.

An den Thingplatz schließt sich eine langgestreckte Wiese an, die »Lange Lohe«, die den Kelten für Sportveranstaltungen gedient haben könnte. Zumindest fällt eine Namensgleichheit auf mit der dem gleichen Zweck dienenden »Langelau« in der Nähe der Externsteine in Westfalen, die ja auch eine bedeutende frühzeitliche Kultstätte darstellen.

Der "Opferstein"Der "Opferstein"Als »Tribüne« zur Beobachtung sportlicher Aktivitäten steht dann auch am Rande des Thingplatzes der größte Stein des gesamten Druidenhains, die Kanzel, auf den, deutlich erkennbar, eine in den Felsen gehauene Treppe führt. Mit dem anschließenden Opferstein, der wiederum zwei schüsselförmige Vertiefungen und eine Art von Blutrinne aufweist, ist der Rundgang durch den Druidenhain abgeschlossen. Auch dieser Stein diente neben einer möglichen Nutzung für Opfergaben auch astronomischen Beobachtungen, da er erneut auf der Sonnenlinie liegt.

Zahllose Radiästheten und Geomantieforscher haben den Druidenhain im Verlauf der Jahrzehnte bereits besucht und kamen dabei zu einer Vielzahl weiterer Erkenntnisse, die wir hier unmöglich alle aufführen können. So bilden Grab, Wächter, Opferstein und zwei weitere Steine des Hains ein regelmäßiges Pentagramm, einen Fünfstern, ein uraltes Schutzsymbol der heiligen Geometrie.

Am Rande des Thingplatzes hingegen schneiden sich mehrere geomantische Linien in Form eines Hexagramms, also eines Sechssterns, der aus zwei übereinanderliegenden Dreiecken besteht. Dieser Stern ist ebenfalls ein wichtiges Symbol der heiligen Geometrie und ist heute vor allem unter dem Namen »Davidsstern« bekannt.

Das Erstaunlichste am Druidenhain ist sicher die Tatsache, wie meisterhaft es frühere Kulturen verstanden haben, mit natürlichen geomantischen Strukturen in der Landschaft in Einklang zu leben, so dass aus einer geologisch erklärbaren Felsformation ein so differenziertes geomantisch-druidisches Ausbildungszentrum werden konnte, in denen ein Schüler tatsächlich nahezu alle wichtigen Wissensgebiete der umfangreichen druidischen Ausbildung studieren konnte. Der Druidenhain ist beispielhaft dafür, wie sich menschliche Kultur ausbreiten konnte, ohne die natürlichen Energieflüsse der Landschaft zu verändern und damit aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dass unsere heutige Wissenschaft sich schwertut, den Hain überhaupt als vorzeitliche Kultstätte anzuerkennen, beweist nur, wie weit wir uns alle bereits von diesem Denken entfernt haben.

Doch die keltische Kultur war schon im ersten Jahrtausend vor Christus ein Auslaufmodell. Die Zeit eines ganzheitlich-mystischen Naturverständnisses war bereits damals im Aussterben begriffen. Ein neues Zeitalter brach an, in dem der Mensch sich stärker individualisierte, oder wie wir heute sagen würden: ein Ego-Bewusstsein entwickelte.

Es ist nun aber nicht so, dass geomantisches Wissen in Europa mit dem Untergang der keltischen Kultur verschwunden wäre. Es liegt - wie wir gesehen haben - teilweise mitten im Wald offen herum und wartet darauf, wiederentdeckt zu werden.

Quellen:

Grazyna Fosar: Symphonie in Stein. Matrix3000 Band 122.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Zaubergesang. Erstauflage, Herbig Verlag, München. 

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