Genetico

Buchbeschreibung

 

Unsere Erbsubstanz geht online

Auszug aus dem gleichnamigen Kapitel des Buches „Vernetzte Intelligenz“ von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp erforscht seit Jahren das Phänomen der Biophotonen, also einer natürlichen Lichtstrahlung, die von jedem lebenden Organismus ausgeht. Diese Biophotonenstrahlung ist sehr schwach und nur durch erhebliche Verstärkung in der Dunkelkammer sichtbar zu machen.

Dabei machten Popp und seine Mitarbeiter die erstaunliche Beobachtung, daß die Ausstrahlung immer zu Anfang, kurz nachdem man das Gewebe in die Dunkelkammer brachte, stärker war und erst dann langsam auf einen stabilen Wert, die eigentliche Biophotonenstrahlung, abfiel.

Das heißt, unser Körper strahlt nicht nur Licht ab, sondern ist auch in der Lage, Licht aus der Umgebung aufzunehmen. Dies ist natürlich in der Dunkelkammer nicht mehr möglich, wodurch es zu dem beobachteten Abfall kommt. Irgend etwas in unserem Körper kann also Lichtenergie speichern, wodurch bewiesen ist, daß wir uns unabhängig von der Nahrung, die wir zu uns nehmen, zu einem kleinen Prozentsatz auch direkt von Licht ernähren.

Wie sich schnell herausstellte, ist der gesuchte Lichtspeicher unseres Körpers niemand anderes als die DNA, die bekanntermaßen auch am stärksten an der Biophotonenstrahlung beteiligt ist.

Durch die charakteristische Form dieses Riesenmoleküls – eine gewundene Doppelhelix – stellt die DNA nämlich eine geradezu ideale elektromagnetische Antenne dar. Einesteils ist sie langgestreckt und damit eine Stabantenne, die sehr gut elektrische Impulse aufnehmen kann. Andererseits ist sie, von oben gesehen, ringförmig und damit eine sehr gute magnetische Antenne.

Was geschieht mit der elektromagnetischen Energie, die die DNA aufnimmt? Sie wird ganz einfach in ihr gespeichert, indem das Molekül – einfach ausgedrückt – in Schwingung versetzt wird. Physikalisch nennt man ein solches System einen harmonischen Oszillator.

[...]

Wir Menschen tragen also in jeder Zelle unseres Körpers ein technisches Hochleistungsgerät: einen Mikrochip mit 3 Gigabits Speicherfähigkeit, der elektromagnetische Informationen aus der Umwelt aufnehmen, speichern und – möglicherweise in veränderter Form – auch wieder abgeben kann.

Die technischen Daten der DNA als Oszillator-Antenne sind schnell ermittelt. Wir wissen, daß das Molekül ausgestreckt etwa zwei Meter lang wäre. Damit hat es eine Eigenfrequenz von 150 Megahertz. Schon wieder eine bemerkenswerte Zahl, denn diese Frequenz liegt genau im Bandbereich unserer menschlichen Radar-, Telekommunikations- und Mikrowellentechnik. Auch wir benutzen also gerade diesen Frequenzbereich für Kommunikations- und Ortungszwecke. Ein Zufall?

Außerdem kann die DNA natürlich auch alle harmonischen Oberwellen von 150 Megahertz speichern, also natürlich auch sichtbares Licht. Die 22. Oktave von 150 Megahertz liegt gerade in diesem Bereich. Die Farbe dieser Lichtstrahlung ist übrigens Blau. Ist es Zufall, daß die Sonnenstrahlung von der Erdatmosphäre gerade so gebrochen wird, daß wir auf einer Welt mit blauem Himmel leben?

Jetzt sind wir an der gleichen Stelle angelangt wie die Professoren Nimtz und Chiao vor einigen Jahren bei ihren Experimenten zum Tunneleffekt. Wir wissen, daß die DNA Licht speichern und abgeben kann. Sie ist aber grundsätzlich auch ein Informationsspeicher. Nimmt die DNA dann nur die Lichtenergie auf, oder kann sie auch in der elektromagnetischen Schwingung enthaltene Informationen aus dem Licht speichern bzw. durch ihre Ausstrahlung wieder abgeben? Ist die DNA ein weiteres Kommunikationsorgan unseres Körpers, und läßt sie sich durch elektromagnetische Strahlung vielleicht sogar manipulieren?

Tatsächlich ist dies der Fall. Unabhängig von der biochemischen Funktion als Eiweißproduzent ist die DNA ein komplizierter elektronischer Biochip, der mit seiner Umwelt kommuniziert, wie neueste Forschungen aus Rußland ergeben haben.

[Anm. d. Autoren: Die Erkenntnisse der russischen Forschergruppe um Pjotr Garjajev von der Moskauer Akademie der Wissenschaften sind bahnbrechend. Man bestrahlte die DNA mit elektromagnetischen Wellen, die nicht nur pure Energie darstellen, sondern moduliert, d. h. informationstragend waren, so wie es in unserer modernen Kommunikationstechnik auch der Fall ist. Es ergab sich, dass die DNA tatsächlich solche Informationsmuster aufnimmt und sogar weiterverarbeitet. Dies gilt nicht nur für Licht, sondern auch für andere Bereiche des elektromagnetischen Frequenzspektrums, etwa für die heute gängigen Radar- und Handy-Frequenzen. Die Auswirkungen auf das Verständnis möglicher Gesundheitsschäden durch die moderne Kommunikationstechnik sind immens. Näheres hierzu im Buch „Vernetzte Intelligenz“]

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Zuletzt geändert: 10.12.2000, 22:18:48