Realitätskontrolle

Buchbeschreibung

 

Nichts ist das, was es zu sein scheint!

Auszug aus dem gleichnamigen Kapitel des Buches „Vernetzte Intelligenz“ von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

[Anm. der Autoren: Dieser Auszug beschäftigt sich mit den seltsamen „kleinen grauen Außerirdischen“ mit den großen schwarzen Augen, die oft von Menschen, die angeblich „von UFOs entführt“ wurden, in Hypnose gesehen werden. Nach unseren Forschungsergebnissen sind „UFO-Erfahrungen“ immer als Teilaspekt einer umfassenderen multidimensionalen Realität anzusehen, bei der es zur sogenannten Hyperkommunikation kommt, einer neuentdeckten Kommunikationsform, die Raum und Zeit überbrücken kann]

Derartige archetypische Erlebnisse treten durchaus nicht nur in Träumen auf, jedoch immer in einem anderweitig veränderten Bewußtseinszustand. Dies kann der tranceähnliche Zustand kurz vor dem Einschlafen oder direkt nach dem Aufwachen sein (der größte Teil dieser Erfahrungen spielt sich jedenfalls nachts im Bett ab). Manchmal kommt es zu vergleichbaren Erlebnissen aber auch in anderen Situationen, in denen das Bewußtsein etwa aufgrund einer monotonen Situation in eine leichte Wach-Trance abgleitet, z. B. bei Autofahrten durch einsame Gegenden.

Besondere Beachtung verdient hierbei das Symbol der riesigen schwarzen Augen. Dieses Symbol taucht, wie wir gesehen haben, bereits bei den Göttergestalten des frühen Altertums auf.

Bei den heutigen Hyperkommunikationserlebnissen sind Gestalten mit großen schwarzen Augen geradezu das bestimmende Merkmal, und das, obwohl es sich bei den Gestalten durchaus nicht immer um klassische »Außerirdische« handeln muß. In vielen Fällen sind es auch ähnlich aussehende Puppen- oder Tierfiguren, die in den Erlebnissen auftauchen.

Nina F., eine 31jährige Friseuse, sah sich zum Beispiel in einer frühen Hypnosesitzung als kleines Kind beim Spielen im Garten, als sie plötzlich einige Gestalten vor ihrem inneren Auge sah, die sie als »Fische« beschrieb.

Da es natürlich höchst unwahrscheinlich war, daß sie auf einer Rasenfläche wirklich Fische »getroffen« hatte, baten wir sie, die Gestalten genauer zu beschreiben. Nina antwortete mit der Stimme eines etwa sechsjährigen Kindes und mit einem etwas ungehaltenen Unterton, wieso man ihr eine so banale Frage stellen würde:

»Na, wie Fische eben aussehen: silbrig grau, großer Kopf, große Augen, lange dünne Arme und Beine.«

Es mag fast lächerlich klingen, aber während der Trance fiel ihr die Widersprüchlichkeit ihrer Aussage gar nicht auf, so als ob sie nicht wüßte, daß ein Fisch so nicht aussehen kann.

Egal ob ihr im Kindesalter nun wirklich etwas Merkwürdiges begegnet ist oder nicht, es jagte ihr jedenfalls in der Trance große Angst ein und konnte wohl kaum nur eine reine Phantasie sein. Das Bild des »Fisches« war also nur ein Versuch ihres Unbewußten, etwas Fremdartiges zum Teil ihrer normalen Realität zu machen, und das offensichtliche Unvermögen, in diesem Moment den Unterschied zwischen der Gestalt und einem richtigen Fisch zu erkennen, war ein Teil ihres unbewußten Schutzmechanismus, um diese Ersatzerinnerung aufrechtzuerhalten. Nach der Sitzung, im Wachzustand, war ihr die Widersinnigkeit ihrer Aussagen natürlich bewußt.

Auch andere Tiergestalten kommen in solchen Zusammenhängen vor. Bei Gudrun P., einer 46jährigen Immobilienmaklerin, war es zum Beispiel eine seltsame Fabeltiergestalt, bei der sich die Frau nicht entscheiden konnte, ob es nun eine Katze oder eine Schlange war.

Wichtig ist es zu betonen, daß all diese Gestalten, inklusive der »kleinen Grauen«, etwas gemeinsam haben: die starke Hervorhebung und Betonung der Augen, die auch meist etwas Starres und zugleich sehr Tiefes, fast Hypnotisches, an sich haben. Diese Augen liefern einen wichtigen Schlüssel zu der archetypischen Bedeutung der Figuren und der dahinter stehenden Realität.

Die Bankkauffrau Andrea M. bemerkte im Verlauf einer Hyperkommunikationserfahrung, daß derartige große Augen, vor allem die tiefe Schwärze in ihnen, eine bewußtseinsverändernde Wirkung haben:

»In solche schwarzen Augen kann man ganz tief „hineinfallen“«.

»Warum spielen diese Augen eine so große Rolle?«

»Dadurch wird eine direkte Verbindung zum Kern hergestellt.«

»Ist die Farbe dabei wichtig?«

»Ja, auch unsere Pupille ist schließlich schwarz. Es hat etwas mit Ausüben von Kontrolle zu tun.«

»Inwiefern wird dadurch Kontrolle ausgeübt?«

»Wenn ich diese Augen fixiere, kommen mir Informationen zu Bewußtsein, so als ob dadurch Wissen in mir abgerufen würde.«

Es scheint sich also um eine weitere Ebene der Kommunikation zu handeln, die bei diesen Erlebnissen im wahrsten Sinne des Wortes multidimensional ist. Andrea war sich während der Trance-Sitzungen stets darüber im klaren, daß es sich bei den auftauchenden Gestalten nicht um reale Wesen handelte.

Doch erhielt sie auf diese Weise Zugang zu Wissen.

[Anm. d. Autoren: Dieses Wissen, das bei Hypnosesitzungen mit Menschen freigesetzt wurde, die Hyperkommunikationserlebnisse hatten, war oft ganz erstaunlich und ließ sich teilweise sogar wissenschaftlich überprüfen. Genaueres hierzu im Buch „Vernetzte Intelligenz“. Dort werden eine ganze Reihe solcher authentischer Hypnoseprotokolle, selbstverständlich unter Wahrung der Anonymität der Betroffenen, veröffentlicht und mit der Realität konfrontiert.]

 

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Zuletzt geändert: 10.12.2000, 22:14:30