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[Anm. der Autoren: Dieser Auszug beschäftigt sich mit
den seltsamen kleinen grauen Außerirdischen mit
den großen schwarzen Augen, die oft von Menschen, die
angeblich von UFOs entführt wurden, in Hypnose
gesehen werden. Nach unseren Forschungsergebnissen sind
UFO-Erfahrungen immer als Teilaspekt einer
umfassenderen multidimensionalen Realität anzusehen, bei der
es zur sogenannten Hyperkommunikation kommt, einer neuentdeckten
Kommunikationsform, die Raum und Zeit überbrücken kann]
Derartige archetypische Erlebnisse treten durchaus nicht nur
in Träumen auf, jedoch immer in einem anderweitig
veränderten Bewußtseinszustand. Dies kann der
tranceähnliche Zustand kurz vor dem Einschlafen oder direkt
nach dem Aufwachen sein (der größte Teil dieser
Erfahrungen spielt sich jedenfalls nachts im Bett ab). Manchmal
kommt es zu vergleichbaren Erlebnissen aber auch in anderen
Situationen, in denen das Bewußtsein etwa aufgrund einer
monotonen Situation in eine leichte Wach-Trance abgleitet, z. B.
bei Autofahrten durch einsame Gegenden.
Besondere Beachtung verdient hierbei das Symbol der riesigen
schwarzen Augen. Dieses Symbol taucht, wie wir gesehen haben,
bereits bei den Göttergestalten des frühen Altertums
auf.
Bei den heutigen Hyperkommunikationserlebnissen sind Gestalten
mit großen schwarzen Augen geradezu das bestimmende
Merkmal, und das, obwohl es sich bei den Gestalten durchaus nicht
immer um klassische »Außerirdische« handeln
muß. In vielen Fällen sind es auch ähnlich
aussehende Puppen- oder Tierfiguren, die in den Erlebnissen
auftauchen.
Nina F., eine 31jährige Friseuse, sah sich zum Beispiel
in einer frühen Hypnosesitzung als kleines Kind beim Spielen
im Garten, als sie plötzlich einige Gestalten vor ihrem
inneren Auge sah, die sie als »Fische« beschrieb.
Da es natürlich höchst unwahrscheinlich war, daß
sie auf einer Rasenfläche wirklich Fische »getroffen«
hatte, baten wir sie, die Gestalten genauer zu beschreiben. Nina
antwortete mit der Stimme eines etwa sechsjährigen Kindes
und mit einem etwas ungehaltenen Unterton, wieso man ihr eine so
banale Frage stellen würde:
»Na, wie Fische eben aussehen: silbrig grau, großer
Kopf, große Augen, lange dünne Arme und Beine.«
Es mag fast lächerlich klingen, aber während der
Trance fiel ihr die Widersprüchlichkeit ihrer Aussage gar
nicht auf, so als ob sie nicht wüßte, daß ein
Fisch so nicht aussehen kann.
Egal ob ihr im Kindesalter nun wirklich etwas Merkwürdiges
begegnet ist oder nicht, es jagte ihr jedenfalls in der Trance
große Angst ein und konnte wohl kaum nur eine reine
Phantasie sein. Das Bild des »Fisches« war also nur
ein Versuch ihres Unbewußten, etwas Fremdartiges zum Teil
ihrer normalen Realität zu machen, und das offensichtliche
Unvermögen, in diesem Moment den Unterschied zwischen der
Gestalt und einem richtigen Fisch zu erkennen, war ein Teil ihres
unbewußten Schutzmechanismus, um diese Ersatzerinnerung
aufrechtzuerhalten. Nach der Sitzung, im Wachzustand, war ihr die
Widersinnigkeit ihrer Aussagen natürlich bewußt.
Auch andere Tiergestalten kommen in solchen Zusammenhängen
vor. Bei Gudrun P., einer 46jährigen Immobilienmaklerin, war
es zum Beispiel eine seltsame Fabeltiergestalt, bei der sich die
Frau nicht entscheiden konnte, ob es nun eine Katze oder eine
Schlange war.
Wichtig ist es zu betonen, daß all diese Gestalten,
inklusive der »kleinen Grauen«, etwas gemeinsam
haben: die starke Hervorhebung und Betonung der Augen, die
auch meist etwas Starres und zugleich sehr Tiefes, fast
Hypnotisches, an sich haben. Diese Augen liefern einen wichtigen
Schlüssel zu der archetypischen Bedeutung der Figuren und
der dahinter stehenden Realität.
Die Bankkauffrau Andrea M. bemerkte im Verlauf einer
Hyperkommunikationserfahrung, daß derartige große
Augen, vor allem die tiefe Schwärze in ihnen, eine
bewußtseinsverändernde Wirkung haben:
»In solche schwarzen Augen kann man ganz tief
hineinfallen«.
»Warum spielen diese Augen eine so große Rolle?«
»Dadurch wird eine direkte Verbindung zum Kern
hergestellt.«
»Ist die Farbe dabei wichtig?«
»Ja, auch unsere Pupille ist schließlich schwarz.
Es hat etwas mit Ausüben von Kontrolle zu tun.«
»Inwiefern wird dadurch Kontrolle ausgeübt?«
»Wenn ich diese Augen fixiere, kommen mir Informationen
zu Bewußtsein, so als ob dadurch Wissen in mir abgerufen
würde.«
Es scheint sich also um eine weitere Ebene der Kommunikation
zu handeln, die bei diesen Erlebnissen im wahrsten Sinne des
Wortes multidimensional ist. Andrea war sich während der
Trance-Sitzungen stets darüber im klaren, daß es sich
bei den auftauchenden Gestalten nicht um reale Wesen handelte.
Doch erhielt sie auf diese Weise Zugang zu Wissen.
[Anm. d. Autoren: Dieses Wissen, das bei Hypnosesitzungen
mit Menschen freigesetzt wurde, die Hyperkommunikationserlebnisse
hatten, war oft ganz erstaunlich und ließ sich teilweise
sogar wissenschaftlich überprüfen. Genaueres hierzu im
Buch Vernetzte Intelligenz. Dort werden eine ganze
Reihe solcher authentischer Hypnoseprotokolle, selbstverständlich
unter Wahrung der Anonymität der Betroffenen, veröffentlicht
und mit der Realität konfrontiert.]
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