National
Security Agency kennt das Problem
von
Grazyna Fosar und Franz Bludorf
Die
seltsamen Flugobjekte, die das US-Space Shuttle „Atlantis“ vor seiner Rückkehr
zur Erde begleiteten, beherrschten zwei Tage lang die Schlagzeilen der Presse.
Was kaum bekannt ist – die National Security Agency (NSA), der geheimste und
mächtigste der US-Geheimdienste, archiviert solche Fälle schon seit
Jahrzehnten.
NASA:
„Houston, wir haben ein Problem!“
Die für
den 20. 9. 2006 geplante Rückkehr des Space Shuttle Atlantis zur Erde mußte um
einen Tag verschoben werden, da das Shuttle auf seiner Umlaufbahn von seltsamen
Flugobjekten „begleitet“ wurde. Nur ein Teil der Objekte konnte als Eis oder
Weltraumschrott identifiziert werden, die anderen blieben rätselhaft.
Atlantis-Kommandant Brent Jett: „So etwas habe ich noch nie außerhalb des
Shuttles gesehen.“ Eines der Objekte hatte sogar geleuchtet.

Abb. 1:
Eines der rätselhaften Flugobjekte, gefilmt von der Atlantis-Crew (Foto: NASA)
NSA: „Wir kennen das Problem!“
Kürzlich hat die National Security Agency der USA Teile ihrer geheimen UFO-Akten offiziell freigegeben. Danach kennt die NSA das Problem der unidentifizierten Flugobjekte seit Jahrzehnten und hat bereits detaillierte Planspiele in der Schublade.
Abb. 2
Die erste Dokumentation der UFO-Akten der NSA in deutscher Sprache:
Grazyna Fosar / Franz
Bludorf: Top Secret Umbra. Die UFO-Geheimakten der NSA. Argo Verlag 2006. ISBN
3-937987-25-8
Die NSA kam in den Besitz derartiger
Akten, da sie jahrzehntelang Regierungen und Militärs anderer Länder
systematisch abhörte, um daraus militärisch, politisch und wirtschaftlich
relevante Informationen für die US-Regierung zu gewinnen. Dadurch kam man auch
in den Besitz außergewöhnlich glaubwürdiger und seriöser Berichte über die
Sichtung unbekannter Flugobjekte, zum Beispiel durch Militärpiloten. Auch in
diesen Akten finden sich Fälle, in denen die Identität der Objekte ungeklärt
blieb. Einige glichen denen, die auch die „Atlantis“-Besatzung gesehen hatte.
So heißt es etwa in einer der jetzt veröffentlichten NSA-UFO-Akten:
„...sah ein UFO, beschrieben als
sphärisch oder disk-förmig mit ausgeprägter Farbe, heller als die Sonne, mit
einem Durchmesser von etwa der Hälfte der möglichen Größe des Mondes. 2. Zur
Zeit der Beobachtung war das Objekt oberhalb des Randes der Wolken bei etwa 120
Grad, Azimut 080 Grad, in nördlicher Richtung fliegend. Weitere Beobachtungen
waren unmöglich aufgrund der dicken Wolkendecke...“
(zitiert aus Fosar/Bludorf: Top
Secret Umbra, siehe auch Abb. 3)

Abb. 3:
Faksimile des NSA-UFO-Dokuments, das hier in deutscher Übersetzung zitiert
wurde. Auch heute noch sind große Passagen der Dokumente aus Gründen der
Geheimhaltung geschwärzt. Quelle: Fosar/Bludorf: Top Secret Umbra. Originaldokument:
National Security Agency
Derartige Objekte werden in heutiger
Zeit auch in großer Zahl von Überwachungssatelliten registriert, die z. B. im
Rahmen des Defense Support Program (DSP), einem SDI-Ableger, in geosynchronen
Umlaufbahnen stationiert sind. In Zusammenarbeit mit der
US-Luftverteidigungszentrale NORAD dient DSP normalerweise als Frühwarnsystem für
ballistische Langstreckenraketen. Die Satelliten sind mit modernster Technik
ausgestattet und können neben sichtbarem Licht auch Impulse im Infrarot-, Röntgen-
und Mikrowellenbereich aufzeichnen. Ihre Sensoren sind zur Meteoritenaufklärung
auch in Richtung Weltraum gerichtet. DSP-Satelliten spüren jedoch sehr häufig
auch unbekannte Objekte auf, die mit großer Geschwindigkeit (12-15fache
Schallgeschwindigkeit) aus dem Weltraum in die Erdatmosphäre eintauchen, dort
eine Zeitlang operieren und dann wieder verschwinden. Meist kommt es zur selben
Zeit auch auf der Erde zur Sichtung mysteriöser Flugobjekte. In den
DSP-Datenbanken sind bereits relativ ausführliche Profile dieser unbekannten
Objekte gespeichert.
Auch andere kennen das Problem...
Im März 2004 bestätigte das
mexikanische Verteidigungsministerium in einer Pressekonferenz, daß ein
mexikanisches Aufklärungsflugzeug auf einem Patrouillenflug entlang der Grenze
von mehreren leuchtenden Objekten regelrecht eingekreist worden war. Die Crew
hatte die Objekte mit ihren Bordkameras aufgezeichnet (siehe auch Abb. 4). Anfänglich
wurden zwei, später bis zu elf dieser Flugobjekte rund um das Flugzeug gesehen.
Sie wurden auch von den Radargeräten der Bodenkontrolle registriert.

Abb. 4:
Am 5. März 2004 wurde ein mexikanisches Aufklärungsflugzeug von zunächst zwei,
später bis zu elf unbekannten Flugobjekten regelrecht eingekreist. Der Vorfall
wurde vom mexikanischen Verteidigungsministerium offiziell bestätigt. Quelle: Fosar/Bludorf:
Top Secret Umbra. Foto: Santiago Yturria
Es ist bis heute unklar, um was es
sich bei diesen Objekten genau handelt. Auf die weiteren Presseverlautbarungen
der NASA kann man also nur gespannt sein.
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