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Die nichtlineare Zone

UFOs kontrovers

Hyperkommunikation

Exotische Gäste - UFOs und Vakuumdomänen

UFO-Erfahrungen und Hyperkommunikation

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Mittwoch, 2. Oktober 1996, 18.30

 

»Ich weiß nicht, was Sie über mich denken werden, aber ich bin ein Schläfer.«

Jessica sagte es mit einer leisen, unsicheren Stimme und schaute auf uns mit ihren großen, tiefen Augen.

Nein - damals haben wir sie nicht verstanden, und im Zimmer wurde es plötzlich still.

Die Stille war schwer und umhüllte uns alle wie ein unsichtbarer Gesteinsbrocken, der mitten im Zimmer hing.

Für Grazyna wurde es allmählich zu viel, und sie entschloss sich, die merkwürdige Stimmung zu unterbrechen:

»Darf ich das bitte noch mal haben?«

Jessica war ein wenig nervös, versuchte aber, es uns zu erklären.

»Wissen Sie, ich habe ein Gefühl, dass ich etwas weiß, nur ich weiß nicht, was das ist. So, als ob in mir etwas schlafen würde. Ich muss mich daran erinnern. Unbedingt. Können Sie mir dabei helfen?«

Sie war also zu diesem seltsamen Zweck zu uns in die Naturheilpraxis gekommen. Natürlich gehörte es seit jeher zu unserer täglichen Arbeit, uns mit den Problemen ratsuchender Menschen auseinander zu setzen. Neben der Gesprächsberatung benutzen wir hierzu vor allem eine moderne Form der Hypnosetherapie, die von Milton H. Erickson entwickelt wurde.

So war es für uns nichts Ungewöhnliches, uns mit verdrängten Kindheitserinnerungen zu beschäftigen, mit Beziehungsproblemen oder mit psychosomatischen Krankheiten aller Art. Wir hatten auch schon oft erlebt, dass Menschen in tiefer Trance urplötzlich in ein früheres Leben einstiegen und dort ihre heutige Lebensproblematik bearbeiteten.

Seit vielen Jahren wurden wir sogar mehrmals mit einer noch bizarreren Thematik konfrontiert: Menschen, die von sich behaupten, von UFOs entführt worden zu sein. In diesem Zusammenhang taucht besonders häufig der Effekt der retrograden Amnesie auf, also eines zeitweisen Gedächtnisverlustes. Im Zusammenhang mit den UFO-Entführungen wird dieser Effekt meist kurz als »verlorene Zeit« bezeichnet.

Die therapeutische Bearbeitung solch bizarrer Erlebnisse stellt für den Behandler eine besondere Herausforderung dar, denn im Gegensatz zu den anderen genannten Problemen und Krankheitsbildern kann man dies bis heute auf keiner Hochschule und in keinem Fortbildungsseminar lernen. Alles hängt von der persönlichen Erfahrung und der Reaktionsfähigkeit des Therapeuten ab.

Eigentlich konnte uns also kaum noch etwas erschüttern - aber dieser Fall war doch, das konnte man schon jetzt absehen, etwas Besonderes.

Im Grunde waren wir in der Situation eines Detektivs, der die Aufgabe erhält, einen Mann zu suchen, den niemand kennt, dessen Name unbekannt ist und von dem keiner weiß, wie er aussieht oder wo er sich aufhält.

Wir hörten also weiter nur zu.

»In meinem Leben geht es manchmal recht merkwürdig zu.«, sagte Jessica, »Zum Beispiel, vor ungefähr drei Jahren, an  einem Samstag im Spätsommer, bin ich mittags, kurz nach 14 Uhr, von meinem Geschäft mit dem Auto nach Hause gefahren.

Es war Nachmittag, und die Sonne schien. Es war ein schöner Tag.

Ich weiß nicht, was damals geschehen ist, aber als ich nach Hause kam, war es schon Abend, ungefähr 18.30 Uhr. Ich erinnere mich, dass es schon dämmerig wurde.

Wo sind die vier Stunden geblieben? Was habe ich in dieser Zeit gemacht?

Das will ich auch herausfinden. Es lässt mir keine Ruhe. Schließlich sind es von der Schlossstraße bis zu mir nach Hause nur ein paar Kilometer - ein paar Minuten mit dem Auto.«

Diesen wichtigen Hinweis behielt Jessica fast bis zum Schluss unseres Gespräches für sich.

In dem Moment, als sie es uns sagte, war uns klar, dass wir hiermit beginnen müssten.

Verlorene Zeit.

Im Verlauf unserer Erfahrung in der Praxis hatten wir durchaus gelernt, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. So war es uns klar, dass man aus solchem Zeitverlust nicht leichtfertig auf eine UFO-Entführung schließen darf.

Vor allem muss man sich als Therapeut streng jeder Wertung des Erzählten enthalten, um dem Patienten nicht irgend etwas zu suggerieren, was nicht seinem wahren Erleben entspricht. Für uns gilt jedenfalls die eiserne Regel, dass wir nur das aufnehmen, was der betroffene Mensch von allein aus seinem Unterbewusstsein hervorbringt.

Zeitverluste bzw. Amnesien können unterschiedliche Ursachen haben. Im Zusammenhang mit UFO-Entführungen sind sie lediglich in letzter Zeit durch spektakuläre Veröffentlichungen besonders bekannt geworden. Doch im Prinzip neigt der Mensch dazu, jedes Erlebnis, das so traumatisch ist, dass er es bewusst nicht verarbeiten kann, zu verdrängen.

Egal, was Jessica an jenem Augusttag 1992 erlebt hatte, man konnte versuchen, sie in Hypnose an dieses Erlebnis wieder heranzuführen. Was dabei herauskommen würde und wie schnell es gehen würde, war natürlich offen.

Meistens bestehen im menschlichen Unbewussten starke Blockaden und Widerstände dagegen, sich zu erinnern, die sehr behutsam durch Aufbau des Selbstvertrauens gelöst werden müssen.

So hatte alles angefangen, damals an einem Tag im Herbst.

 

Dienstag, 15. Oktober 1996, 16.00 Uhr

 

Zwei Wochen später, in einer Hypnosesitzung, führte Grazyna sie zu dem bewussten Tag im August 1992, als sie ihr Geschäft an der Schlossstraße in Berlin-Steglitz verließ, um mit dem Auto nach Hause zu fahren.

»Es ist ein schöner Tag, die Sonne scheint. Ich freue mich, dass ich Feierabend habe und nach Hause fahren kann.«

»Sie fahren jetzt mit dem Auto los. Was geschieht dann? Schildern Sie alles, was Sie wahrnehmen.«

»Da ist ein leuchtendes, bewegtes Objekt am Himmel, gleich über dem Tennisplatz.«

Der Heimweg führte Jessica über die Tiburtius-Brücke am Bierpinsel, die an dieser Stelle die Stadtautobahn überquert. Gleich rechts von der Brücke liegt ein Tennisplatz, der von der Straße aus gut zu sehen ist. Es ist eine sehr belebte Gegend.

»Sie sehen ein leuchtendes Objekt. Was tun Sie dann?«

»Ich folge ihm in Richtung Kaisereiche ... dann die Bundesallee entlang.«

So, wie Jessica den Fortgang der Geschichte beschrieb, musste sie also umgekehrt sein, denn sie fuhr jetzt nicht mehr nach Hause, sondern in der Gegenrichtung, so als ob sie unter einem Zwang stehen würde.

»Alles ist so merkwürdig still, es sind keine Geräusche von der Straße zu hören. Ich sehe auch keine Menschen, keine anderen Autos. Ich fahre weiter in Richtung Kurfürstendamm.«

Diese seltsame Beschreibung der Szenerie lässt vermuten, dass sich Jessica nicht mehr in einem Zustand normalen Tagesbewusstseins befand, dass also die Umgebung, die sie wahrnahm, nicht mehr unserer Realität entsprach, obwohl es in ihrem Erleben zu keinerlei Bruch gekommen war. Auf jeden Fall war es höchst ungewöhnlich, dass am Samstagmittag im August auf einer der belebtesten Straßen im Herzen Berlins keine Menschen zu sehen waren. Jessica musste übergangslos in einen veränderten Bewusstseinszustand hineingeglitten sein, der ihr ein reichlich irreales Erleben vorgaukelte. Sie selbst staunte in der Hypnose darüber und konnte sich das merkwürdige Bild nicht erklären.

Dann entwickelte sich die Sitzung plötzlich dramatisch.

Ohne zu wissen warum, sah sie sich in einem Moment einer Gestalt mit großem Kopf und riesigen schwarzen Augen gegenüber.

Sie bekam schreckliche Angst und konnte von nun an in der Hypnose kaum noch sprechen. Sie erwähnte nur, dass sie starke Kopfschmerzen und nervöse Herzbeschwerden hatte.

Grazyna beschloss, sie aus der Trance behutsam zurückzuführen an einen friedlichen Ort, an dem sie sich erst einmal etwas beruhigen konnte. Anschließend beendete sie die Hypnosesitzung.

Jessica stand noch immer voll unter dem Eindruck dessen, was sie gesehen hatte. Hatte sie wirklich an jenem Augusttag eine Begegnung der vierten Art gehabt? Oder verpackte ihr Unbewusstes nur ein anderes traumatisches Erlebnis in derartigen Symbolen?

Unsere langjährige Erfahrung mit solchen Fällen hat uns gezeigt, dass nur die wenigsten Menschen in die Praxis kommen mit der Bemerkung: »Ich wurde von UFOs entführt.« In den meisten Fällen haben Betroffene solcher Erlebnisse die unterschiedlichsten Ängste, die sie sich zumeist nicht erklären können, und erst während der Suche nach den Ursachen dieser Ängste kommen die bekannten UFO-Erfahrungen zum Vorschein.

Mit solchen Fällen kann nur ein sehr erfahrener Hypnosetherapeut, der außerdem Arzt oder Heilpraktiker sein muss, mit der Hypnose erfolgreich arbeiten, denn man muss die Methode der Trance-Einleitung ganz individuell auf die Persönlichkeit des Betroffenen abstimmen. Gleichzeitig ermöglicht es uns unsere Ausbildung als Physiker, während solcher Sitzungen weitere objektive Befunde zu erheben: Messungen des Hautwiderstandes und der Gehirnfrequenzen (EEG) sowie des elektromagnetischen Feldes im Raum. Die Erfahrung zeigt, dass bei Betroffenen von UFO-Erlebnissen in diesen Bereichen Anomalien auftreten, die so bei Hypnosesitzungen mit Menschen, die andere Probleme haben, nicht vorkommen.

Hierzu gehören unter anderem: Extreme Schwankungen des Hautwiderstandes während bestimmter Phasen des Erlebnisses, die subjektiv beim Betroffenen mit dem Gefühl einhergehen, von elektromagnetischen Wellen durchflossen zu werden. Gleichzeitig erreicht der Mensch in diesem Moment einen seltsamen Bewusstseinszustand – obwohl er in tiefer Trance ist, zeigt sein EEG (Gehirnwellenspektrum) Frequenzen bis zu 17 Hertz an, die eigentlich sogar etwas oberhalb des normalen Wachzustandes liegen. Häufig lassen sich sogar im Raum rund um den betroffenen Menschen unerklärliche starke magnetische Felder messen, die sogar die Funktion elektronischer Geräte wie Kassettenrecorder, CD-Player oder Handys beeinflussen können. Diese Felder bleiben oft noch stundenlang erhalten, wenn der Mensch schon längst gegangen ist, und bauen sich erst dann langsam ab.

Natürlich gehen wir in so einem Fall wie bei Jessica ganz klassisch vor, d. h. die betroffene Person erlebt ihre persönlichen Elemente der UFO-Entführung – Operationstisch, Untersuchungen, kleine graue Gestalten etc. Im Verlauf unserer langjährigen Arbeit haben wir jedoch eine Entdeckung gemacht, die das ganze UFO-Phänomen in einem vollkommen neuen Licht erscheinen lässt: Früher oder später erkennt fast jeder Betroffene, dass es sich dabei nur um eine virtuelle Realität handelt.

Jessica erlebte es zum Beispiel so:

 

Freitag, 10. Januar 1997, 16.30

 

[...]

»Er, er [der kleine Graue, Anm. d. Autoren] ... geht mit mir zu dem Tisch.«

»Was für ein Tisch?«

»Der Tisch hängt in der Luft. ... Aber ich habe so ein komisches Gefühl ...«

»Was fühlst du?«

»Alles wird plötzlich so neblig. Ich fühle keine Angst, ich fühle mich eher stark. Ich weiß, dass ich es nicht mehr brauche.«

»Was brauchst du nicht mehr?«

»Na, auf dem Tisch zu liegen natürlich. Der Tisch ... verschwindet ... es löst sich alles auf. Ich weiß jetzt – ich soll lernen.«

»Was sollst du lernen?«

»Ich erhalte eine Information. ... Ich erfahre, dass Gravitation manipulierbar ist, dass man hierfür aber ein enormes Wissen über Frequenzen braucht, viel größer als wir Menschen es momentan haben. Es hat mit dem Aufbau dieser Kräfte zu tun. Es durchdringt sich.«

An dieser Stelle begann uns Jessica in Hypnose einen ganzen „Vortrag“ über Zusammenhänge zwischen Licht, Elektromagnetismus und Gravitation zu halten. Die Aussagen klangen stimmig, waren aber weder auf dem damaligen Stand der Wissenschaft für uns nachvollziehbar, noch konnte es gar Jessica vorher bekannt gewesen sein. Erst 1998 kam es zu einigen wissenschaftlichen Entdeckungen, die bewiesen, dass Jessica hier tatsächlich eine korrekte wissenschaftliche Information weitergegeben hatte. Von wem?

(Den vollen Wortlaut dieser Trance-Aussage können Sie in unserem Buch „Vernetzte Intelligenz“ nachlesen).

Unsere jahrelange Arbeit mit „UFO-Entführten“ führte uns zu folgenden Erkenntnissen und Schlussfolgerungen:

·        „UFO-Erfahrungen“ finden niemals im normalen Tagesbewusstsein, sondern immer in einem veränderten Bewusstseinszustand statt.

·        Die weltweit bekannte „UFO-Entfüh­rungs-Saga“ ist weder als Phantasie noch als „die“ absolute und einzige Realität aufzufassen. Statt dessen stellt sie ein virtuelles Geschehen dar, zu dem parallel alternative Erlebnisebenen existieren.

·        Das Erlebnis als Ganzes stellt ein nicht-lineares Erleben dar (d.h. außerhalb von Raum und Zeit), wobei die unterschiedlichen Erlebnisebenen den verschiedenen Bewusstseinsstufen des Menschen entsprechen und von diesen gleichzeitig erlebt werden, obwohl sie einander total widersprechen können.

In Jessicas Beispiel erlebte ihr normales Wachbewusstsein („Ego“) eine Autofahrt durch Berlin, die sich aufgrund falscher Details schnell als Scheinerinnerung herausstellte (UFO-Forscher bezeichnen dieses bekannte Phänomen als den „Oz-Faktor“). Gleichzeitig glaubte ihr Körperbewusstsein (Unterbewusstsein) auf einem Operationstisch zu liegen und von Außerirdischen untersucht zu werden, wobei sogar körperliche Symptome und messbare physikalische Effekte auftraten. Wie sich dann später herausstellte, operierte eine höhere Bewusstseinsstruktur von ihr ebenfalls gleichzeitig auf einer höheren Ebene, in der sie ein gleichberechtigter Kommunikationspartner einer fremden Intelligenzform war, die ihr eine Information übermittelte.

Im Grunde laufen diese alternativen Erlebnisebenen bei den meisten Betroffenen von „UFO-Erfahrungen“ ähnlich ab. Die bewusst erinnerte Ego-Ebene, in der eine leicht verfälschte irdische Realität erlebt wird, kann allerdings auch fehlen. In solchen Fällen liegt dann das bekannte Phänomen der subjektiv „verlorenen Zeit“ vor.

Besondere Aufmerksamkeit verdient natürlich die Ebene der Kommunikation. Die dort freigesetzten Informationen müssen einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden, um festzustellen, ob es sich wirklich um Übermittlungen von einer fremden Intelligenz handeln könnte.

Die Erfahrung zeigt, dass diese Informationen eine ganz bunte Mischung sein können, und zwar bestehend aus

·      wissenschaftlich nachvollziehbaren Informationen

·      verzerrten, archetypischen oder anderen symbolischen Eindrücken

·      ganz offensichtlich falschen Informationen.

Da die nachvollziehbaren Informationen häufig den persönlichen Wissensstand des Betroffenen (wenn nicht sogar den derzeitigen Wissensstand der Menschheit) überschreiten können, ist der Schluss naheliegend, dass der Urheber eine andersgeartete Intelligenz sein muss. Es kann sich dabei tatsächlich um eine außerirdische Intelligenz handeln, es wäre aber auch möglich, dass auf diese Weise eine übergeordnete Gruppen- oder Erdbewusstseinsstruktur angezapft wird (z. B. das morphogenetische Feld).

Daher kann man ohne weiteres davon ausgehen, dass die Originalinformation, die zu der betroffenen Person gesandt wurde, insgesamt korrekt ist. Die verzerrten oder falschen Bestandteile dessen, was die Person dann aussagt, deuten eher auf Übertragungsfehler hin, die mehrere Ursachen haben:

·        die Übertragung erfolgt durch einen Raum-Zeit-Tunnel mittels des aus der Quantenphysik bekannten „Tunneleffekts“, wobei derartige Datenverluste auftreten (wie ein Experiment von Prof. Nimtz  von der Universität Köln bewiesen hat).

·        der Mensch empfängt diese Informationen vorrangig über die in seinen Körperzellen enthaltene DNA, das Erbmolekül, das nach heutigen Erkenntnissen eine Antenne ist. Da die menschliche DNA heute erst zu knapp 10% aktiv ist, treten auch auf der Empfangsebene Datenverluste auf.

(Genaueres hierzu siehe „Vernetzte Intelligenz“).

Im Rahmen unserer Forschung (nicht Therapie) gelang es uns, eine neue Methode zur Bearbeitung dieser UFO-Erlebnisse in Hypnose zu entwickeln und zu erproben, so dass wir sie mittlerweile schon erfolgreich in der Therapie einsetzen können – die Methode der virtuellen Kommuni­kationsräume. Im Buch „Vernetzte Intelligenz“ wird dieses neuartige Verfahren, das es erstmals ermöglicht, Menschen wirklich tiefgreifend und dauerhaft vom Trauma einer mutmaßlichen „UFO-Entführung“ zu befreien, ausführlich dokumentiert.

An dieser Stelle nur so viel: Die Vielzahl von parallelen virtuellen Realitäten, die der Mensch normalerweise bei derartigen Erfahrungen erlebt, entsteht scheinbar von außen und ohne sein Zutun. Der klassische „UFO-Entführte“ ist während des Erlebnisses vollkommen passiv, wenn nicht hilflos. Das Verfahren der virtuellen Kommunikationsräume hilft ihm, den Spieß umzudrehen und zum Schöpfer (zumindest zum Mitschöpfer) der virtuellen Realität zu werden. Dadurch weicht die Angst einem Gefühl der Kraft und Selbstsicherheit, und als Nebeneffekt führt es übrigens auch dazu, dass der betroffene Mensch von der anderen Seite (wer immer das sein mag) als gleichberechtigter Partner ernst genommen wird.

Auf dieser Kommunikationsebene verbessert sich auch die Qualität der übermittelten Informationen erheblich, und doch sollte man sich generell streng davor hüten, diese Informationen als Ganzes als Ausdruck einer endgültigen und absoluten Wahrheit zu betrachten.

Erstens wissen wir immer noch zu wenig über Identität und Absichten der Gegenseite, zweitens können wir die oben genannten physikalischen und biophysikalischen Störfaktoren bei der Übertragung niemals vollkommen ausschließen.

Auf der Basis unserer Forschungen sprechen wir heute nicht mehr von „UFO-Entführungen“, sondern von „UFO-Erfahrungen“. Noch mehr bevorzugen wir allerdings den allgemeineren Begriff „Hyperkommunikation“, der gerade diese neuentdeckte Kommunikationsform bezeichnet, die nicht nur für die übertragenen Informationen, sondern für die Entstehung des multidimensionalen, virtuellen UFO-Erlebnisses als Ganzes verantwortlich sein dürfte. Die gleichen Mechanismen treten nämlich auch in ganz anderen Zusammenhängen auf.

Es geht nicht so sehr darum, ob eine außerirdische Intelligenz zu uns kommt, um uns möglicherweise sogar etwas beizubringen. Der umfassendere Begriff der Hyperkommunikation beschreibt vielmehr eine Schnittstelle zu einem offenen kosmischen Netzwerk, eine Form der Intelligenzvernetzung, vergleichbar etwa unserem Internet.

Mit Hilfe der Hyperkommunikation können alle Intelligenzformen des Kosmos außerhalb von Raum und Zeit miteinander in Kontakt treten. Dies ist bereits im Tierreich zu beobachten, etwa bei den Bienen und anderen staatenbildenden Insekten, oder bei den Walen. Der Mensch konnte die Hyperkommunikation in uralter Zeit auch intuitiv nutzen. In frühen Kulturen manifestierte sie sich als die innere „Stimme der Götter“. Im Zuge der weiteren Evolution des Menschen und seiner Zivilisation trat die Hyperkommunikation dann zugunsten des rationalen Intellekts etwas in den Hintergrund, um gerade im heutigen Zeitalter wieder verstärkt an die Oberfläche zu drängen.

Hyperkommunikation äußert sich bei den meisten Menschen unbewusst, in Form der Intuition und Inspiration, sie kann die Intelligenz ganzer Menschengruppen über große Entfernungen miteinander vernetzen, und wenn es in Ausnahmefällen dazu kommt, dass ein Mensch mit seinem Bewusstsein (oder seinem Unterbewusstsein) in diesem „kosmischen Internet“ sogar einmal eine außerirdische Zivilisation erreicht, so kommt es zu einer „UFO-Erfahrung“. Wie man sieht, ist es hierzu nicht einmal unbedingt nötig, dass die Außerirdischen wirklich mit einem materiellen Raumschiff zu uns reisen müssten. Für die Hyperkommunikation sind Raum und Zeit ohne Bedeutung. Die Begegnung findet sowieso auf einer virtuellen Ebene statt.

Als theoretische Grundlage liegt den hier dargestellten Modellvorstellungen und Verfahren das neuartige Modell von Raum und Zeit von Stephen Hawking zugrunde, so wie er es bei der internationalen Superstring-Konferenz 1999 erst­mals vorgestellt hat (s. „Vernetzte Intelligenz“).

Im weiteren Verlauf unserer Forschungen auf diesem Gebiet konzentrierten wir uns natürlich vorrangig auf die Informationen, die Menschen im virtuellen Kommunikationsraum erhalten konnten. Schwerpunktmäßig erhielten wir da Aussagen aus den Bereichen Gravitation (und Antigravitation), aber auch zur Genetik, zur Gehirnforschung und zu Aspekten des Bewusstseins (speziell des Gruppenbewusstseins). Als Kompendium dieser Forschungsarbeit der letzten zehn Jahre entstand das in diesem Frühjahr erschienene Buch „Vernetzte Intelligenz“, in dem wir diese Aussagen mit den neuesten Erkenntnissen der realen, „irdischen“ Wissenschaft konfrontieren.

 

Grazyna Fosar & Franz Bludorf

Vernetzte Intelligenz

Die Natur geht online

Gruppenbewusstsein · Genetik · Gravitation

Omega-Verlag, Aachen 2001

ISBN 3-930243-23-7

 

© Grazyna Fosar · Franz Bludorf 2002.

 

Zuletzt geändert: 19.01.2002, 19:42:52

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