Weltweit berichten Tausende von Menschen nahezu übereinstimmend über Erlebnisse, die mehr als bizarr klingen: sie seien angeblich auf irgendeine ungeklärte Weise an einen unbekannten Ort ("Raumschiff") verschleppt worden, an dem seltsame kleine graue "Außerirdische" mit großen schwarzen Augen (in Amerika kurz "die Greys" genannt) an ihnen medizinische Untersuchungen durchgeführt hätten.
Sehr oft, so heißt es, werden die Menschen zu diesem Zweck mit einer Art Lichtstrahl "angesaugt" oder durchqueren auf dem Weg zu dem mutmaßlichen "Raumschiff" einen Tunnel.
Während des ganzen Erlebnisses befinden sich die Betroffenen meistens in einer Art Starrezustand, in dem sie sich weder bewegen noch gar gegen die ganze Prozedur zur Wehr setzen können.
In der Regel wird dann von genetischen Experimenten auf einer Art "Operationstisch" berichtet, von der Entnahme von Gewebeproben, Ei- oder Samenzellen, manchmal auch von chirurgischen Eingriffen. Nach dem Erlebnis treten oft Zeitverluste auf, d. h. es ist Zeit vergangen (oft Stunden oder gar Tage), über die man sich keine Rechenschaft ablegen kann.
In sehr seltenen Fällen bleiben von solchen Erlebnissen auch physikalische Spuren zurück, z. B. in Form von Brandspuren im Gelände oder von lokalen Verbrennungen, Narben etc. bei den betroffenen Personen. Es wird sich zeigen, daß für die Erklärung dieser Effekte nicht notwendig "außerirdische Raumschiffe" herangezogen werden müssen.
Informationen zu den bekannten Erklärungsmodellen - die alle nicht sonderlich überzeugend sind - können Sie über die hier aufgeführten Links abrufen.
Die Autoren kamen aufgrund eigener langjähriger Forschungen auf diesem Gebiet zu folgenden Schlußfolgerungen:
Erfahrungsgemäß finden die "UFO-Erlebnisse" stets in einem veränderten Bewußtseinszustand statt. Derartige virtuelle Erlebnisse in veränderten Bewußtseinszuständen sind nichts Ungewöhnliches. Zum Beispiel laufen unsere nächtlichen Träume auf einer verwandten Ebene ab.
Zur therapeutischen Bearbeitung bietet sich die medizinische Hypnose an. Die Erlebnisse werden zunächst ganz klassisch linear-analytisch mit Hilfe von Regressionstechniken bearbeitet, also durch Zurückgehen zum mutmaßlichen Zeitpunkt der Erfahrung, so als ob es vergangene reale Erlebnisse (z. B. aus der Kindheit) oder zurückliegende Alpträume wären.
Angesichts der bizarren Thematik könnte man natürlich versucht sein, einem Menschen mit derartigen Erlebnissen mit Vernunftargumenten zu begegnen und ihn auf die Unhaltbarkeit seiner Erinnerungen hinzuweisen.
Eine solche Vorgehensweise wäre jedoch grundfalsch. Die moderne Hypnosetherapie nach Milton Erickson lehrt vielmehr, daß Bewußtseinsinhalte, die ein Mensch in Hypnose produziert, unvoreingenommen zur Kenntnis genommen und in den Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit gestellt werden sollten, unabhängig davon, ob sie nach Ansicht des Therapeuten Erinnerungen an reale Erlebnisse darstellen oder nicht.
Das wiederholte lineare Durcharbeiten dieser Bewußtseinsinhalte im Sinne der regressiven Hypnose (also in diesem Fall des Zurückgehens zum Moment eines hypothetischen "UFO-Erlebnisses") führt mit der Zeit - so der therapeutische Ansatz - dazu, daß der betroffene Mensch von selbst zur Interpretation bzw. Veränderung dieser Inhalte befähigt ist, ohne daß standardisierte Interpretationen vom Therapeuten vorgeschlagen werden müßten.
Im Fall der "UFO-Erlebnisse" kommt es tatsächlich in sehr vielen Fällen zu einer Entwicklung, in der der Mensch von sich aus erkennt, daß diese Erlebnisse nicht objektiv real sind, sondern nur ein dahinter liegendes Geschehen maskieren. In der Regel zieht er dann die Konsequenz, daß er diese archetypisch-brutal wirkenden Bilder nicht mehr benötigt, und dringt von selbst zu einer anderen Erfahrungsebene durch.
Dieser Prozeß des Transzendierens der klassischen "UFO-Erfahrung" führt in aller Regel zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens. Die typischen posttraumatischen Stressymptome verschwinden.
Die dahinter liegende Ebene, zu der ein Mensch in diesem Moment durchdringt, ist durch einige wichtige Parameter gekennzeichnet:
Die Frage, mit "wem" oder "was" der Mensch in einem solchen Moment kommuniziert, kann nicht abschließend beantwortet werden.
Wichtig ist es, daß der Betroffene in diesem Moment selbst erkennt (dies kann ihm auf keinen Fall suggeriert werden!), daß die Szenerie virtuell ist und daß er damit keineswegs irgendeinem objektiven Geschehen hilflos ausgeliefert ist. Seine Rolle in der Szenerie wandelt sich grundlegend vom passiven Beobachter bzw. Opfer des Geschehens zum aktiven Mitgestalter.
Ist dies einmal erkannt, so kann der Therapeut diese Bewußtseinshaltung in dem Betroffenen fester verankern, indem er ihn ermutigt, die virtuelle Szenerie von nun an selbst aktiv mitzugestalten.
Der Mensch versucht, sich in Trance eine virtuelle Umgebung nach eigenen Vorstellungen zu visualisieren, zum Beispiel einen modernen Konferenzraum mit allen audiovisuellen Möglichkeiten, und dann in diesem Raum die Hyperkommunikation mit der unbekannten Intelligenz aufzunehmen.
Dadurch erhält er das Gefühl, selbst mehr Kontrolle über das Geschehen zu erhalten. In der Regel funktionierte die Hyperkommunikation auch dann genauso wie in der virtuellen Realität, die nach Transzendieren der archetypischen Operationstischszene im "Raumschiff" von selbst entstanden war.
In dieser Szenerie kann der Therapeut Fragen zu stellen versuchen, deren Antworten dem Klienten mit Sicherheit unbekannt sind (wir haben in der Regel nach bestimmten naturwissenschaftlichen Fakten gefragt, die uns größtenteils selbst nicht bekannt waren).
Gewöhnlich erhält er dann vom Klienten Antworten auf diese Fragen, die hinterher auf Plausibilität überprüft werden können bzw. sogar müssen, um die Gefahr einer naiv-leichtgläubigen Interpretation der Situation zu vermeiden.
Während ein Teil dieser Antworten offensichtlich verzerrt, nicht nachvollziehbar oder sogar unsinnig ist (Genaueres hier), ließ sich ein anderer Teil hinterher einwandfrei überprüfen. Darunter waren einige erstaunliche Aussagen, die auch den Autoren vorher nicht bekannt waren:
Auf dieser Ebene erhalten Menschen in der Trance oft Zugang zu weiteren, wesentlich abstrakteren virtuellen Kommunikationsräumen, die einen zwar schlichten, aber aus heutiger Sicht ungewöhnlichen Charakter haben. Oft entsteht dabei sogar der Eindruck einer bislang unbekannten Ästhetik.
Die betroffenen Menschen berichten darüber, während der Trancearbeit in solchen Räumen oft mit einer starken Energie konfrontiert zu werden. Sie haben zuweilen das Gefühl, mit dem Bewußtsein aus ihrem Körper auszutreten (OBE = Out of Body Experience), und lernen sogar, sich in den virtuellen Realitäten auf völlig neue unterschiedliche Art zu bewegen (teilweise auch mit dem "Astralkörper"), wobei es in Abhängigkeit von der Bewegung zu unterschiedlichen Resultaten kommen kann, die wir auf dem heutigen Stand der Wissenschaft noch nicht deuten können
Angesichts der Tatsache, daß virtuelle Realitäten in der heutigen Zeit mehr und mehr Anwendung finden, zum Beispiel im Architekturwesen oder in der Medizin, diskutieren Philosophen und Kulturwissenschaftler schon jetzt die Beziehung zwischen den virtuellen Welten der modernen Technik und der Innenwelt des Menschen (letztere hat es schließlich schon immer gegeben!).
In diesem Zusammenhang wird auch die therapeutische Arbeit mit virtuellen Kommunikationsräumen in geeigneten Fällen in der Zukunft an Bedeutung gewinnen. Man muß diese Techniken streng trennen von rein phantasierten Bilderwelten, wie sie etwa die bekannte Therapietechnik des "Katathymen Bilderlebens" oder andere Phantasiereisen vorgeben. Im Fall des virtuellen Konferenzraums scheinen die erzeugten inneren Welten weder rein subjektiv noch rein objektiv zu sein, sondern in einem Zwischenbereich, denn es werden nachvollziehbare Informationen übermittelt, und es kommt zuweilen sogar zu äußerlich meßbaren physikalischen Nebeneffekten.
Wenn man mit Menschen therapeutisch in Trance arbeitet, die derartige "UFO-Erlebnisse" hatten, speziell bei der Arbeit mit virtuellen Kommunikationsräumen, so führt dies recht häufig dazu, daß es dabei in den Praxisräumen zu meßbaren physikalischen Nebeneffekten kommt. Erstmals in der Geschichte der Erforschung dieser Erlebnisse konnten die Autoren damit nachweisen, daß sich diese Erfahrungen nicht nur im Kopf der Betroffenen abspielen:
Diese seltsamen Effekte können nur naturwissenschaftlich interdisziplinär erklärt werden, wobei moderne Erkenntnisse der Physik (vor allem der Gravitation), der Genetik und der Verhaltensbiologie (Gruppenbewußtsein) herangezogen werden müssen.
An der russischen Akademie für Wissenschaften in Novosibirsk haben V.Djatlov und A.Dmitrijev u. a. herausgefunden, daß kleinere Raum-Zeit-Tunnel (sogenannte Wurmlöcher), die nach neuesten Erkenntnissen durch negative Massen (sogenannte Spiegelmassen) stabil gehalten werden, in unserer Erdatmosphäre sogenannte Vakuumdomänen ausbilden können, in denen sich Gravitation in Elektrizität verwandelt, was zu tanzenden Leuchterscheinungen führt, die oft der Form von UFOs ähneln. In ähnlicher Weise können sich natürliche Rotationsfelder in Magnetismus verwandeln und umgekehrt.
Fast identisch beschrieb eine Person in Trance den Vorgang der Hyperkommunikation mit dem "UFO als Träger", obwohl diese wissenschaftlichen Erkenntnisse seinerzeit (und bis heute) nicht allgemein bekannt sind und bislang auch nicht in deutscher Sprache veröffentlicht wurden.
Dies soll die Existenz materieller Raumschiffe von fremden Planeten nicht kategorisch ausschließen, doch kann auf diese Weise eine Vielzahl der UFO-Sichtungen wissenschaftlich erklärt werden. Ohnehin merken Skeptiker wie kritische UFO-Forscher immer wieder an, daß viel zu viele UFOs gesichtet werden, als daß sie alle Besucher aus dem All sein könnten. Mehr noch: Selbst wenn es materielle Raumschiffe geben sollte, die die Erde besuchen, dann würden sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach angesichts der großen Distanzen im All eines Raum-Zeit-Tunnels, also eines mittelgroßen, stabilen Wurmloches, bedienen. Dadurch würden auch sie sich also automatisch in Form einer leuchtenden Vakuumdomäne "ankündigen".
Derartige Wurmlöcher lagern sich aber auf der Ebene unserer Körperzellen dem Erbmolekül, der DNA, an, wie in Moskau Prof. P. Garjajev herausgefunden hat. Die DNA bildet auf diese Weise nach neuesten Erkenntnissen Kommunikationskanäle, oder genauer gesagt - die Kanäle der Hyperkommunikation, durch die raum- und zeitübergreifend Informationen fließen können.
Das DNA-Molekül ist nach den russischen Forschungen ein supraleitender Informationsspeicher, der von einer sogenannten nichtlinearen Soliton-Welle eingehüllt ist, die über die materiell-genetische Information hinaus Daten zu speichern und auch auszusenden in der Lage ist. Bislang hat man den genetischen Code immer als etwas Statisches angesehen, was im Moment der Zeugung entstand und das Lebewesen später nach einem starren Muster programmiert. Jetzt weiß man, daß das Erbmolekül über diese biochemischen Eigenschaften hinaus von einer Trägerwelle in Schwingung versetzt wird, die sich dynamisch verändern und Informationen speichern und wieder aussenden kann. Dadurch kann die DNA über die Hyperkommunikationskanäle auch mit der Erbsubstanz anderer Lebewesen wechselwirken.
Dies könnte die Leistungen des Gruppenbewußtseins vieler Tierarten erklären, etwa staatenbildender Insekten, die ganz offenbar bei ihren Gemeinschaftsarbeiten ohne Zuhilfenahme der bekannten Sinne miteinander kommunizieren.
Wenn dann aber auch Menschen über die DNA-Ebene miteinander kommunizieren, so fließt dabei natürlich nicht nur ererbtes Instinktwissen wie bei den Tieren, sondern möglicherweise auch erworbenes Menschheitswissen. Die Kommunikation auf dieser Ebene des menschlichen Gruppenbewußtseins könnte also für die erstaunlichen, wissenschaftlich überprüfbaren Aussagen in Trance verantwortlich sein.
Da bei diesem Vorgang Vakuumdomänen im Sinne der Theorien von Djatlov und Dmitrijev entstehen, ist auch das Vorhandensein meßbarer elektromagnetischer Felder im Verlauf einer solchen Hyperkommunikation erklärbar, ebenso die Tatsache, daß diese Felder auch nachträglich, d.h. wenn der Mensch bereits fortgegangen ist, noch vorhanden sind. Ein ähnliches Phänomen konnte Garjajev in Moskau bei Spektralanalysen von DNA-Proben entdecken: die spektralen Veränderungen blieben noch eine Zeitlang erhalten, auch nachdem die Gewebeprobe aus der Versuchsanordnung entfernt wurde. Im Extremfall konnte dieser "Phantom-DNA-Effekt" noch monatelang nachgewiesen werden.
Die moderne Physik interpretiert dies so, daß durch die Anlagerung mikroskopischer Wurmlöcher an die DNA-Sequenzen das Raum-Zeit-Gefüge selbst lokal verändert wird und daß diese veränderten Strukturen des Hyperraums - ähnlich wie die Solitonwelle, die Trägerwelle der DNA - zeitlich recht stabil sind.
Es soll nun nicht der falsche Eindruck entstehen, wir würden die Hyperkommunikation als einen rein geistigen Vorgang ansehen und somit in strengen Gegensatz zu den bereits existierenden materiellen Netzwerktechnologien stellen. Es ist durchaus eine Kopplung beider Aspekte, d. h. ein künstliches Auslösen von Hyperkommunikation mit technischen Hilfsmitteln, denkbar und wohl auch schon geschehen.
Ein Beispiel ist der bekannte "Persinger-Helm" (vgl. Hypothese 5), durch den Menschen mit modulierten Schumann-Wellen (d.h. extrem langwelligen elektromagnetischen Wellen im Bereich unter 10 Hz), auf die das menschliche Gehirn reagiert. Dadurch konnten UFO-ähnliche Erfahrungen bei Testpersonen ausgelöst werden.
Auch an der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau kam es bereits zu Experimenten, durch Bestrahlung von DNA-Proben mit bestimmten modulierten Frequenzen Informationen auf die DNA zu übertragen. Die Ergebnisse waren erstaunlich, denn die DNA-Moleküle reagierten auf diese Bestrahlung, indem sie ihrerseits elektromagnetische Schwingungen aussandten.
Selbst wenn sich die unterschiedlichen virtuellen Realitäten bei der Trancearbeit mit derartigen Erlebnissen nach und nach auflösen, bleibt der Kern, nämlich die Fähigkeit zur Hyperkommunikation, also die Anbindung an ein noch unbekanntes Bewußtseins-Informations-Netzwerk, bei den betroffenen Menschen weiterhin bestehen. Mit der Zeit, so zeigt die Erfahrung, lernen sie jedoch, mit dieser neuen Kommunikationsfähigkeit umzugehen. Ängste bauen sich weitgehend ab. Es entwickelt sich ganz offenbar eine neue Intelligenzform des Menschen, die man als Network Intelligence bezeichnen könnte.
Über die Natur dieses Netzwerks kann man bislang nur Vermutungen anstellen. Es erscheint als sicher, daß es das menschliche Gruppenbewußtsein (kollektives Unterbewußtsein) umfaßt, denn es treten archetypische Bilder auf, und es werden Informationen verfügbar, die der Menschheit als Ganzes (wenn auch nicht dem Einzelnen) bekannt sind.
Es ist jedoch auf dem heutigen Wissensstand keineswegs klar, ob es sich dabei um ein offenes Netz handeln könnte, so daß auf diese Weise auch andere Intelligenzformen erreichbar wären, etwa tierische Bewußtseinsformen, ganzheitliche Bewußtseinsstrukturen von Ökosystemen oder gar - den Bereich der Erde überschreitend - hypothetische extraterrestrische Intelligenzen.
Anmerkung: Genauere Informationen über die Vorgehensweise bei der Trancearbeit mit virtuellen Realitäten, speziell im virtuellen Konferenzraum, können die Autoren auf Anfrage erteilen.
© Grazyna Fosar, Franz Bludorf, Berlin 1999 · E-Mail: mail@fosar-bludorf.com · Nachdruck, auch auszugsweise, nur nach Genehmigung durch die Autoren
Literatur:
Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Vernetzte Intelligenz. Die Natur geht online. Gruppenbewusstsein, Genetik, Gravitation. Aachen 2001.
Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Das Erbe von Avalon. Verborgenes Wissen in den europäischen Mysterien wiederentdeckt. München 1996.
Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Zaubergesang.
Geheimnisvolle Erdfrequenzen - der Schlüssel zur Wetter- und Gedankenkontrolle.
München 1998.
Dmitrijev, A.N. und
W.L.Djatlov: Planetophysical Function Of Vacuum Domains. Novosibirsk 1995.
Garjajev. P.P.: Volnovoi genetitchesky Kod. Moskau 1997.