Hypothese 1: Personen, die behaupten, von UFOs entführt worden zu sein, sind psychisch krank, oder sie sind vom Leben frustriert und projizieren diese Probleme in irgendwelche außerirdischen Bedrohungen, die sie Science-Fiction-Filmen wie "Unheimliche Begegnung der dritten Art" oder "Akte-X" entnommen haben.

Es steht außer Frage, daß es solche Menschen gibt, und sie zeigen uns auf, daß unsere heutige Gesellschaft es versäumt hat, den Bürgern genügend Sicherheitsgefühl und verläßliche Werte zu vermitteln. Dennoch läßt sich das Problem als Ganzes so nicht aus der Welt schaffen.

Zum einen sind Berichte über "UFO"-Erfahrungen älter als die genannten Filme. Die Filmregisseure und Drehbuchautoren orientierten sich an den Erlebnisberichten von Menschen, nicht umgekehrt.

Zum anderen ergaben umfangreiche psychologische Studien, vor allem in den USA, wo sich bereits eine Reihe qualifizierter Psychologen und Psychiater (allen voran Prof. John Mack von der Harvard-Universität) mit dem Phänomen auseinandergesetzt haben, kein typisches psychologisches Profil für "den" UFO-Entführten und auch kein charakteristisches Krankheitsbild.

In unseren eigenen Akten findet sich eine Vielzahl von Beispielen für Betroffene von UFO-Erfahrungen, - die vorher nichts über UFOs wußten, geschweige denn glaubten, selbst von einem solchen Erlebnis betroffen zu sein, sondern uns mit ganz anderen Problemen aufsuchten, - die mit beiden Beinen fest im Leben stehen und im Beruf erfolgreich sind - und die sich schließlich erst bei im Verlauf der Suche nach den Ursachen ihrer Probleme in Hypnose des genannten Erlebnisses bewußt wurden.

Natürlich ist sich jeder Hypnosetherapeut darüber im Klaren, daß eine unter Hypnose erfolgte Aussage nicht unbedingt einen objektiven Tatbestand widergeben muß. Dies führt zu einem weiteren Skeptikerargument, das sie hier finden.

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