Hypothese 5: UFO-Erfahrungen sind nur im Gehirn produzierte Halluzinationen, ausgelöst durch natürliche elektromagnetische Wellen.
Diese Hypothese stammt von dem kanadischen Neurologen Dr. Michael Persinger, der mit Hilfe des von ihm konstruierten Helms UFO-Erfahrungen bei Testpersonen simulieren konnte.
Persinger verwandte hierzu niederfrequente elektromagnetische Schwingungen im Frequenzbereich unterhalb von10 Hz, sogenannte Schumann-Wellen, von denen man weiß, daß sie in der Erdatmosphäre natürlich vorkommen und im menschlichen Gehirn veränderte Bewußtseinszustände (Alpha- bzw. Theta-Zustände) auslösen können.
Persinger modulierte diesen Wellen bestimmte Informationsmuster auf, durch die die UFO-ähnlichen Erfahrungen ausgelöst werden konnten.
Eine solche Erklärung kommt den physikalischen Fakten, die bei derartigen Erlebnissen auch auf natürliche Weise auftreten, recht nahe.
Die lapidare Erklärung Persingers, daß die UFO-Erfahrungen dann lediglich Halluzinationen aufgrund geomagnetischer Schwankungen seien, läßt sich allerdings nicht aufrechterhalten. Natürlich sind die UFO-Erfahrungen als solche virtueller Natur und damit nur subjektiv. Das berechtigt aber nicht zu dem Schluß, daß sie keine realen Hintergründe hätten, zumal Persingers Versuchsbedingungen die natürlichen elektromagnetischen Strahlungen nicht originalgetreu nachahmten.
Keinesfalls läßt sich dadurch erklären, wieso Menschen im Verlauf solcher Erlebnisse über wissenschaftlich nachvollziehbare Fakten berichten, über die sie unmöglich Kenntnisse haben konnten.
Wenn also alle klassisch-physikalischen oder -psychologischen Erklärungen nicht überzeugen können, sind dann die "UFO-Erlebnisse" vielleicht doch real? Auf dieser Seite können Sie nachlesen, warum dies unserer Meinung nach nicht der Fall ist.