Exotische Gäste |
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Die nichtlineare Zone - UFO-Erfahrungen
und Hyperkommunikation |
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Nicht erklärbare Lichtkugeln in
Österreich »Sind
Sie schon einmal durch eine Landschaft gefahren, die es überhaupt nicht
gibt?« Es tut
schon etwas weh, solch eine Frage zu hören, aber da wir gerade ein gutes Essen
hinter uns hatten, ließ sich auch besser über das Unfassbare debattieren. Wie so
oft verbrachten wir auch in diesem Sommer unsere Urlaubstage in Kärnten, aber
diesmal verlief die Reise etwas bizarrer als gewöhnlich. An
diesem Abend waren wir von Sybille und Gerhard in ihr Sommerhaus eingeladen.
Erst zwei Tage zuvor hatte uns eine Leserin unserer Bücher mit dem
sympathischen Ehepaar bekannt gemacht. Sie wollten unbedingt mit uns reden,
da sie ja sonst mit niemandem darüber reden konnten. Gerhard
war ein aufmerksamer Gastgeber, und so schenkte er jedem noch etwas Wein
nach, bevor er mit seiner Erzählung begann. Es war
im vergangenen Jahr am 25. Juli. Sybille und Gerhard waren wie so oft im Urlaub
mit dem Auto durch die schöne österreichische Landschaft unterwegs. Nach einem
langen Jahr harter Arbeit – Gerhard ist ein hoher Beamter bei der Landesregierung
eines deutschen Bundeslandes, seine Frau Chefärztin der Gynäkologie an einer
Universitätsklinik – ist dies für die beiden stets die beste Möglichkeit, um
abzuschalten und den Kopf freizubekommen. Gerhard
steuerte den Wagen zunächst am See entlang und bog dann in die Berge ab,
Richtung Feldkirchen. Das ist eine landschaftlich wunderschöne Strecke, die
bis in die Gurktaler Alpen führt. Beide kannten die Landschaft wie ihre
Westentasche. Plötzlich
sahen sie in einiger Entfernung vor sich mitten auf der Straße ein rotes
Licht. »Wie
waren die Sichtverhältnisse?«, fragte Grazyna kurz dazwischen. Gerhard
beschrieb die Stimmung als einen sonnigen, wolkenlosen Spätnachmittag. Seltsamerweise
»fuhr« diese rote Lichtkugel von nun an vor dem Ehepaar her, so wie ein
anderes Auto. »Verstehen
Sie, das ist eine kurvenreiche Strecke, bergauf und bergab,«, betonte
Gerhard, »aber die Kugel machte alle Richtungsänderungen mit.« Aber es
wurde noch seltsamer. Ein Blick in den Rückspiegel zeigte Gerhard, dass auch
hinter ihnen eine Lichtkugel zu sehen war, allerdings eine blaue Weiter
fiel dem Ehepaar auf, dass außer ihnen keine weiteren Autos auf der Straße zu
sehen waren – für die Hauptreisezeit im Hochsommer sicherlich ungewöhnlich.
Sie fühlten sich etwas unbehaglich – allein auf weiter Landstraße, nur
eskortiert von einem roten und einem blauen Licht. »Passierte
sonst noch etwas Seltsames?«, fragte Franz. »Nein.«,
antwortete Gerhard, »Allerdings, als wir wieder bei unserem Haus in Pörtschach
ankamen, bemerkten wir, dass wir aus der falschen Richtung kamen. Wir hätten
eigentlich von Osten, aus Richtung Klagenfurt, in den Ort kommen müssen, aber
wir kamen auf der Straße von Villach.« Diese
Tatsache erweckte bei Gerhard den Verdacht, dass er in Wirklichkeit nicht die
Strecke gefahren sein konnte, an die er sich erinnerte. Auch hatte die Fahrt
mehr als eine Stunde länger gedauert, als zu erwarten gewesen war.
Abb. 1: Der Millstätter See in Kärnten bildet mit den
angrenzenden Bergen, z. B. dem Großglockner (im Hintergrund) und dem Mirnock
(im Vordergrund) ein starkes energetisches System planetarer Ley-Lines,
wodurch auch Gravitationsanomalien entstehen. Dies begünstigt die Entstehung
von „Vakuumdomänen“ und seltsamen Begegnungen der vierten Art. Natürlich
kann einem das Gedächtnis einen Streich spielen, oder man verfährt sich
einfach in einer fremden Gegend, aber Gerhard war ein äußerst penibler Mensch
und hatte die Sache sofort am nächsten Tag überprüft. Fünfmal fuhr er die
Strecke erneut ab, die er tags zuvor gefahren zu sein glaubte, aber nicht ein
einziges Mal brauchte er so lange Zeit wie damals, und mehr noch: die ganze
Landschaft stimmte nicht! Sybille
und Gerhard machten seit Jahren in der Gegend Urlaub und kannten eigentlich
jeden Ort in der Nähe. Bei ihren Kontrollfahrten war auch alles wie immer,
wie gewohnt. Die Straße von der seltsamen Fahrt am 25. Juli jedoch hatten sie
niemals wiedergefunden. Gerhard
studierte alle verfügbaren Landkarten und befragte auch einen ortskundigen
Bergführer. Er hatte bei der geheimnisvollen Fahrt einen malerischen Wildbach
gesehen, den er über eine alte Holzbrücke überquert hatte, daneben war eine
Wassermühle – all diese Details waren auch den Einheimischen völlig
unbekannt! Was
beiden Eheleuten am seltsamsten vorkam – beide hatten sich während des ganzen
Erlebnisses überhaupt nicht über die Anwesenheit der zwei Lichtkugeln gewundert.
Sie verspürten weder Angst, noch waren sie auf irgendeine Weise neugierig.
Sie nahmen die merkwürdige Szenerie vollkommen kritiklos hin – angesichts der
Tatsache, dass es sich bei beiden um realistisch denkende Intellektuelle
handelte, wirklich ein bemerkenswerter Umstand. Erst
später, nach ihrer Rückkehr ins Sommerhaus, war ihnen die Absurdität des Erlebnisses
aufgefallen, doch da war es, wie es sich zeigte, bereits zu spät, um die Umstände
zu rekonstruieren. Erlebnisse
dieser Art, dass Menschen sich an Gegenden erinnern, die gegenüber der
Realität verfälscht sind, treten recht häufig auf im Zusammenhang mit den
sogenannten UFO-Begegnungen der dritten und vierten Art. Anstelle sich an die
Erlebnisse mit fremden Intelligenzen zu erinnern, tritt eine derartige
Ersatzerinnerung ein, die UFO-Forscher den »Oz-Faktor« nennen. Dies
beweist natürlich noch nicht, dass Sybille und Gerhard wirklich von UFOs entführt
worden waren. Sie konnten auch einen Zeit- oder Dimensionssprung erlitten
haben oder kurzfristig in eine parallele Realität versetzt worden sein. Fest
steht lediglich, dass sie sich während dieses Erlebnisses in einem
veränderten Bewusstseinszustand befunden hatten und dass parallel zu dem
erinnerten Erlebnis noch weitere Erlebnisebenen existieren mussten, die ihnen
allerdings nicht bewusst waren. Insofern
war Gerhards abschließende Frage, was denn nun eigentlich in Wirklichkeit
passiert war, nicht ohne weiteres zu beantworten. Es gab zwei Möglichkeiten,
zu diesem seltsamen Fall weitere Fakten zu sammeln:
Abb. 2: Feinstoffliche »UFOs« (Vakuumdomänen) müssen nicht
immer am Himmel schweben, sondern können sich auch in Bodennähe mitten in der
Landschaft manifestieren, so wie hier zwischen den Bergen in Kärnten. Man
konnte einen oder beide Betroffene in Hypnose versetzen und dadurch versuchen,
an die alternativen Erlebnisebenen heranzukommen (s. hierzu auch unser Buch
»Vernetzte Intelligenz«). Man
konnte auch entlang der realen Strecke nach physikalischen Anomalien oder
sonstigen Spuren einer seltsamen Begebenheit suchen. Beide
Wege erwiesen sich für uns in diesem Fall als nicht gangbar. Sowohl Sybille
als auch Gerhard konnten sich nicht zu einer Hypnosesitzung durchringen.
Gerhard meinte hierzu: »Sollte da noch etwas passiert sein, woran ich mich
nicht erinnern kann, so kann ich auf diese Erinnerung gerne verzichten.« Eine
physikalische Untersuchung erwies sich als nahezu aussichtslos. Das Erlebnis
lag mehr als ein Jahr zurück, und die in Frage kommende Strecke war mehr als
50 Kilometer lang. Es war kaum anzunehmen, da noch Spuren zu finden. Glücklicherweise
erhielten wir nur wenig später Kenntnis von einem ganz ähnlich gelagerten
Fall, bei dem die Umstände günstiger lagen. Seltsame Lichterscheinung bei Warschau Es war an
einem der ersten warmen Frühlingstage des Jahres, als sich das Warschauer
Ehepaar Alina und Daniel in der Altstadt in einer Eisdiele verabredet hatten.
Anschließend machten sie noch mit dem Auto eine kleine Spritztour in die
Umgebung der Stadt. Als sie nach
Hause zurückkamen, war es bereits früher Abend, und es fiel ihnen auf, dass
sie aus der falschen Richtung nach Warschau zurückkamen. Die Fahrt hatte auch
wieder deutlich länger gedauert, als sie sich erinnern konnten. Auch
ihnen war während der Fahrt eine seltsame Lichterscheinung aufgefallen, die
ihren Wagen eine Zeitlang begleitet hatte. Eine Tankstelle, die es nicht gab Ähnlich
wie beim Fall von Sybille und Gerhard überprüften auch Alina und Daniel die
Strecke am nächsten Tag mehrmals, wobei ihnen auffiel, dass eine Tankstelle,
an der sie am Tag zuvor vorbeigekommen waren, nicht mehr existierte.
Ähnliches galt für einige große Reklameschilder, die nun nicht mehr vorhanden
waren. Die ganze Streckenführung während der Fahrt am Vortag stimmte nicht
mit den Autokarten des Ehepaares überein. Auch das
Warschauer Ehepaar stand beruflich im Licht der Öffentlichkeit. Daniel war
Ingenieur in einem großen Kraftwerk, Alina arbeitete als Abteilungsleiterin
in einem Warschauer Ministerium. Beide neigten absolut nicht zu
Panikzuständen, sondern waren eher ruhige und ausgeglichene Charaktere. Durch
befreundete Journalisten in Warschau wurden wir auf den Fall aufmerksam
gemacht und konnten kurzfristig eine Reise nach Polen arrangieren. Diesmal
gelang es uns, auf beiden genannten Ebenen zusätzliche Daten zu dem Fall zu
gewinnen. Zunächst
planten wir, gemeinsam mit dem Ehepaar die Strecke nochmals mit dem Auto
abzufahren, um nach möglichen Spuren zu suchen. Die Länge der Fahrt ließ
vermuten, dass sie irgendwo unterwegs angehalten hatten, auch wenn sie sich
nicht bewusst daran erinnerten. Untersuchungen mit polnischen Ufologen
und dem polnischen Rutengänger M. Wilk Wir
zogen hierzu auch den bekannten polnischen Rutengänger Miloslaw Wilk
zu Rate, mit dem wir seit vielen Jahren in Kontakt stehen (seine Arbeit
dokumentierten wir ausführlich in unseren Büchern »Das Erbe von Avalon«
und »Zaubergesang«). Bereits mehrmals war es Wilk gelungen, mit Hilfe seiner Spezialrute
mutmaßliche UFO-Landestellen im Gelände auszumuten. Zu unserem
Untersuchungsteam gehörten auch zwei bekannte polnische Ufologen. Treffpunkt
war unser Warschauer Hotel. Alina und Daniel kannten Miloslaw Wilk nicht, und
wir achteten streng darauf, dass sie außer der üblichen Begrüßung nicht mehr
miteinander sprachen, damit Wilk seine Untersuchungen vollkommen unbeeinflusst
durchführen konnte. Das
Ehepaar fuhr mit seinem Wagen und den beiden Ufologen voraus, Wilk fuhr mit
uns in unserem Auto hinterher. Kaum
dass wir die Vororte Warschaus hinter uns gelassen hatten, zog Miloslaw Wilk
bereits im Auto seine Rute aus der Jackettasche, um auf ein Signal zu warten. Nach
einer Fahrt von einigen Kilometern begann die Rute mitten auf der einsamen
Landstraße auszuschlagen. Wilk bat uns, am Straßenrand anzuhalten. Wir gaben
dem anderen Wagen vor uns ein Blinkzeichen, ebenfalls zu stoppen. Miloslaw
Wilk war bereits ausgestiegen und marschierte zielstrebig am linken Straßenrand
seiner Rute hinterher, bis sie nach etwa fünfzig Metern plötzlich nach links
auszuschlagen begann.
Vom
bloßen Augenschein deutete nichts darauf hin. Weder sahen wir geknickte Bäume
oder Zweige, noch etwa verbrannte Erde. Die Messungen der Radioaktivität oder
des Magnetismus zeigten ebenfalls keine ungewöhnlichen Resultate. Auch der
nach UFO-Landungen häufig auftretende Effekt, dass die Erde dehydriert, d. h.
außerordentlich trocken ist, ließ sich nicht nachweisen. Etwas
enttäuscht kamen wir gemeinsam mit den beiden Ufologen zu dem Schluß, dass
hier wohl kein UFO gelandet sein konnte. Doch wir hatten die Rechnung ohne
Miloslaw Wilk gemacht.
Übereinstimmung in den Meßergebnissen Diese
Aussage war für Grazyna eine echte Herausforderung. Sofort zog sie ihre Bioantenne
hervor und begann nun ihrerseits, die Waldlichtung abzugehen. Auch sie konnte
ein ungewöhnliches geomantisch-radiästhetisches Energiemuster feststellen, das
sie in Form einer Zeichnung auf einem Blatt Papier festhielt. Auch Wilk hatte
seine Mutungen in Form einer Zeichnung niedergeschrieben. Als beide ihre
Skizzen verglichen, wartete auf uns eine große Überraschung: die Zeichnungen
stimmten vollkommen überein. Durch
seine jahrelangen geomantischen und radiästhetischen Forschungen ist Miloslaw
Wilk zu der Überzeugung gekommen, dass das allseits bekannte radiästhetische
Energiegitter (Hartmann-Globalgitter), an dem sich Rutengänger in aller Welt
orientieren, kein flaches, zweidimensionales Gitter an der Erdoberfläche
darstellt. Für ihn setzt es sich in Richtung der dritten Dimension, also nach
oben, fort, so dass aus den Gittermaschen Kanäle werden, die in Polen ihrem
Entdecker zu Ehren inzwischen Wilk-Kanäle genannt werden. Unter
bestimmten Bedingungen können durch diese Wilk-Kanäle, so die Forschungen des
Rutengängers, auch UFOs in unseren irdischen Luftraum eindringen.
in der Atmosphäre
leuchten und typische »UFO-ähnliche« Bewegungen vollführen können eine
sehr langwellige elektromagnetische Strahlung aussenden, die die Struktur
menschlicher Gehirnwellen verändern können manchmal
sogar UFO-ähnliche Formen annehmen und auf Radarschirmen sichtbar sein
können. Die Wissenschaft spricht von
Vakuumdomänen Die
Wissenschaft bezeichnet diese Strukturen allerdings nicht als »Wilk-Kanäle«
oder feinstoffliche Energiewirbel, sondern als Vakuumdomänen. Sie
verdanken ihre Entdeckung im weitesten Sinne auch der seriösen UFO-Forschung,
wenn auch in einer ganz anderen Ecke unserer Welt. Die
Grenze Rußlands zu China im fernen Altaigebirge Sibiriens ist ein Gebiet, in
dem der Kalte Krieg immer noch nicht zu Ende ist. Doch die Zeiten ernsthafter
Grenzkonflikte sind vorbei. Wenn es also in einer russischen Grenzstation
einmal Aufregung gibt, so sind es in der Regel Fehlalarme. In dieser
Gegend kommt es nämlich
regelmäßig zur Sichtung seltsamer Lichterscheinungen, die teilweise halsbrecherische
Bewegungen am Himmel vollführen und die Beobachtungsposten natürlich erst
einmal in Alarmbereitschaft versetzen.
Die Akten
der russischen Grenzsoldaten sind jedenfalls voll von solchen Sichtungen. Ein
Grenzoffizier hat natürlich keine Zeit, sich um mögliche physikalische
Erklärungen der Lichter zu kümmern, solange er nicht einigermaßen sicher ist,
daß es sich nicht etwa um eine chinesische Boden-Luft-Rakete oder sonst etwas
Bedrohliches handelt. Die
Objekte sind von unterschiedlicher Größe und müssen nicht immer Kugelgestalt
haben. Teilweise sehen sie so bizarr aus, daß die russischen Soldaten sie
scherzhaft als »Engel« bezeichnen. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren
haben, sind diese »Engel« allerdings bei den Soldaten alles andere als
beliebt, denn wenn wieder einmal so ein Ding auftaucht, bedeutet es vor allem
Arbeit, Unterbrechung der alltäglichen Routine und am Ende jede Menge
Papierkram. Wissenschaftliche Untersuchungen durch
den russischen Mathematikprofessor Djatlov Eines
Tages hatten die Verantwortlichen im Fernen Osten Rußlands genug von den ständigen
Belästigungen und den vielen Fehlalarmen, und so beschlossen sie endlich eine
wissenschaftliche Untersuchung der Erscheinungen. Diesen Auftrag erteilten
sie Professor Vjatcheslav L. Djatlov, einem altgedienten Mathematiker,
der am Sobolev-Institut für Mathematik der sibirischen Sektion der Akademie
der Wissenschaften in Novosibirsk arbeitet. Zusammen mit seinem Mitarbeiter Alexej N. Dmitrijev sichtete Djatlov das vorliegende
Material – ihnen wurde dazu jede Menge Militärakten zur Verfügung gestellt –
und versuchte dann, ein theoretisches Erklärungsmodell zu erarbeiten. Im
Verlauf dieser Arbeit gelangten Dmitrijev und Djatlov nach harter
Rechenarbeit zu ihrer bahnbrechenden neuen Arbeit über das Phänomen der
»Vakuumdomänen«. Negative
Massen und Antigravitationskräfte Grundlage
dieser Theorie ist die Existenz von negativen Massen und Antigravitationskräften
im Universum, wie sie 1998 erstmals durch das Hubble-Weltraumteleskop
nachgewiesen wurden (vgl. »Vernetzte Intelligenz«).
Normalerweise befinden sich positive und negative Massen im Gleichgewicht,
wodurch ein Vakuum im Weltraum insgesamt die Masse Null hat und
Antigravitationskräfte keine wesentliche Rolle spielen. Dmitrijev
und Djatlov stellten allerdings die ketzerische Frage, was geschehen würde,
wenn dieses Gleichgewicht einmal über längere Zeit verletzt würde. Das Ergebnis
ihrer Berechnungen war eine Sensation: In Bereichen des Vakuums, in denen ein
Mißverhältnis zwischen positiven und negativen Massen entsteht – Dmitrijev und Djatlov nennen einen
solchen Bereich eine Vakuumdomäne –, sind plötzlich die bekannten Naturkräfte wie Elektrizität und Gravitation aneinander gekoppelt. Das
bedeutet: Innerhalb einer solchen Vakuumdomäne kann sich Gravitation in Elektrizität
verwandeln und umgekehrt. Es klingt
utopisch, folgt aber ganz klar aus den bekannten und akzeptierten Gleichungen
der klassischen Physik!
Vakuumdomänen
können auf Gedanken reagieren Die
geheimnisvollen selbstleuchtenden Körper können uns also vortäuschen, aus fester Materie zu bestehen, und sie können unter
gewissen Bedingungen sogar auf unsere
Gedanken reagieren! Alexej
Dmitrijev gelang es, diese überraschende Tatsache selbst zu beobachten. Eine
leuchtende Vakuumdomäne folgt in ihren
Bewegungen zuweilen den gedanklichen Vorstellungen des Beobachters! Im
Grunde ist dies erklärlich, denn wenn die Leuchterscheinung niederfrequente
Wellen aussendet, die in ähnlicher Form auch von unserem Gehirn erzeugt werden, ist
ein »gedanklicher Kontakt« zwischen dem Menschen und der physikalischen Erscheinung
ohne weiteres denkbar. Diese
seltsamen Eigenschaften der Vakuumdomänen ließ Beobachter in
der Vergangenheit oft den voreiligen Schluß ziehen, es müsse sich bei solchen
Erscheinungen um intelligent gesteuerte Flugkörper handeln. Aufgrund der
halsbrecherischen Flugbewegungen – so die weitere Argumentation – könne es
sich allerdings nicht um irdische Flugkörper handeln, es müßten also
»außerirdische Raumschiffe« sein. Die
Forschungsergebnisse haben Auswirkungen für UFO-Sichtungen Manche
dieser Energophore steigen sogar aus dem Erdinnern auf und schießen dann im
Steilflug nach oben. Andere konnten nachweisbar Wände aus fester Materie durchdringen.
Kurz gesagt ist ihr Verhalten so exotisch, daß sie für eine ganze Reihe von
»UFO-Sichtungen« und andere sogenannte »paranormale Ereignisse«
verantwortlich sein dürften. Von nun an kann also ein UFO-Forscher nie mehr behaupten, die Sichtbarkeit eines leuchtenden
Objekts auf Radarschirmen oder das scheinbar intelligente Reagieren seien
»Beweise« dafür, daß es sich um ein gesteuertes Objekt aus fester Materie und
damit – wie meist automatisch angenommen wird – um ein Raumschiff handeln
müsse. Vakuumdomänen
können dabei unregelmäßige Bahnen beschreiben, genauso wie es von UFO-Sichtungen berichtet wird. Wurmlöcher
als Verbindungskanäle im Universum Eine
besonders interessante mögliche Ursache für solche Vakuumdomänen sind allerdings
kleinere Verwerfungen der Raumzeit selbst, sogenannte Wurmlöcher. Sie bilden
Verbindungskanäle zwischen unterschiedlichen Regionen des Universums, womit
wir uns langsam wieder den »Wilk-Kanälen« nähern, durch die angeblich UFOs zu
uns kommen können. Wurmlöcher stehen schon seit langem bei Wissenschaftlern
in Verdacht, mögliche Kanäle für interstellare Raumfahrt zu sein.
Abb. 8: Eine
Vakuumdomäne in der sibirischen Taiga. Der Schattenwurf nach allen
Himmelsrichtungen zeigt, daß sich hier zwischen den Bäumen ein dreidimensionales
energetisches Objekt manifestiert hat Wurmlochforschung
in Spanien und den USA Lange
Zeit glaubte man, dies sei nicht möglich, da alle Berechnungen ergaben, daß
Wurmlöcher sich unter der Wirkung der Gravitation zusammenschnüren
und so den Tunnel nach kurzer Zeit wieder unterbrechen würden. In
jüngster Zeit haben jedoch David
Hochberg vom Spanischen Institut für Luft- und
Raumfahrttechnik sowie Matt Visser von der Washington University in St.
Louis errechnet, daß stabile Wurmlochverbindungen doch theoretisch denkbar
sind, aber nur dann, wenn eine erhebliche Menge exotischer Materie (mit
negativer Masse) zur Verfügung stünde. Kurz
gesagt – ein stabiles Wurmloch bildet eine
ausgeprägte Vakuumdomäne im Sinne Dmitrijevs und Djatlovs aus, die sich dann
in unserer Atmosphäre unter der Wirkung der Gravitation in eine
Leuchterscheinung verwandeln würde. Würde also eine außerirdische
Zivilisation uns mit einem Raumschiff besuchen, so müsste sie aufgrund der
immensen Distanzen im Weltall mit Sicherheit ein Wurmloch als Abkürzung
benutzen. Dieses würde sich dann aber in unserer Atmosphäre als Vakuumdomäne
ankündigen. Die
Theorie der Vakuumdomänen lässt also zweierlei Aussagen zu: Sie kann
eine große Anzahl von UFO-Sichtungen ohne Rückgriff auf außerirdische
Raumschiffe physikalisch erklären (ohnehin geben auch Ufologen zu, dass viel
zu viele UFOs gesehen werden, um sämtlich Raumschiffe zu sein) Eine
sichere Unterscheidung zwischen Vakuumdomänen und »echten UFOs« ist nicht
ohne weiteres möglich, da ein Raumschiff nach allem, was wir heute wissen,
einen Raum-Zeit-Tunnel, d. h. eine Vakuumdomäne, als Kanal benutzen müsste.
Um nachzuweisen, dass wirklich ein materielles UFO gesichtet wurde oder
gelandet war, müssen daher weitere physikalische Indizien vorhanden sein. Wurden
Sybille und Gerhard während ihrer Fahrt in Kärnten etwa von zwei Vakuumdomänen
unterschiedlicher Frequenz eskortiert? Und wenn ja, wozu? Waren
Alina und Daniel bei ihrem Ausflug in der Nähe von Warschau einer Vakuumdomäne
hinterhergefahren? Die
erste Frage erlaubt eigentlich nur Vermutungen (vermutlich ja), da wir den
Fall nicht abschließend untersuchen konnten. Im Fall
von Alina und Daniel allerdings wurde die Sache noch interessanter, da sich
Daniel im Anschluß an unsere Untersuchungen im Wald noch zu einer Hypnosesitzung
bereiterklärte. Eigentlich
hatte sich Grazyna auf ein paar erholsame Tage in ihrer Heimat gefreut, aber
anstatt ein wenig das Flair von Warschau genießen zu können, lagen einige Stunden
Schwerarbeit vor ihr. Die von Grazyna bei Daniel und Alina
durchgeführten Hypnosesitzungen ergaben nämlich, dass die beiden tatsächlich
eine echte Begegnung mit einer fremden Intelligenz hatten. Hyperkommunikation
kann Raum und Zeit überwinden Wie
verträgt sich dies mit unseren Untersuchungsbefunden im Wald? Es gab keinerlei
Anzeichen für die Landung eines materiellen UFOs, und Miloslaw Wilk hatte nur
einen feinstofflichen Energiekanal, also eine Restspur einer Vakuumdomäne,
ausmachen können. Die
Antwort geben wir in unserem Buch »Vernetzte Intelligenz«. Es scheint, dass
die bisherige Vorstellung zu einfach war, dass Begegnungen mit außerirdischen
Intelligenzen zwangsläufig die Landung eines materiellen Raumschiffes
voraussetzen müssten. Wurmlochkanäle und Vakuumdomänen sind nach neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur potentielle Brücken für
interstellare Reisen, sondern sie können auf viel einfachere Weise, mit viel
weniger technischem Aufwand, zum Transport von Informationen, also zur
Kommunikation genutzt werden. Genauer zur neuentdeckten Hyperkommunikation,
die Raum und Zeit überbrücken kann. Veränderung
des Bewusstseins und Eintritt in virtuelle Welten Eine Vakuumdomäne
allein ist in der Lage, durch die von ihr abgestrahlten elektromagnetischen
Frequenzen die Gehirnstrukturen eines Menschen vorübergehend so zu verändern,
dass er in einen veränderten Bewusstseinszustand und damit in virtuelle
Welten eintreten kann, in denen Begegnungen und Kommunikation mit fremden Intelligenzen
möglich werden. Da diese Erlebnisse wie gesagt auf veränderten Bewusstseinsebenen
stattfinden, kann gleichzeitig im normalen Wachbewusstsein eine
Ersatzerinnerung ablaufen, die dem Betroffenen zum Beispiel vorgaukelt, er
sei eine Straße entlang gefahren, die es in dieser Form gar nicht gibt. Hyperkommunikationserlebnisse
sind immer mehrschichtig und können nur als Gesamtheit verstanden werden,
während die einzelnen Ebenen allein oft mit Widersprüchlichkeiten behaftet
sind. Wie wir
im Buch »Vernetzte Intelligenz« zeigten,
können tatsächlich eine ganze Reihe von »UFO-Begegnungen der dritten und
vierten Art« als multidimensionale Erlebnisse in virtuellen Erlebnisräumen
erklärt werden. Dabei kann es durchaus zu ganz realer Kommunikation
(Hyperkommunikation) mit Außerirdischen kommen. Es ist hierfür eine
»körperliche« Anwesenheit der Außerirdischen auf der Erde nicht zwingend
notwendig. Die Begegnung findet vielmehr in einem virtuellen Raum statt, in
dem die beteiligten Kommunikatoren auch nur mit einer virtuellen Körperform
auftreten. Dies
schließt jedoch die grundsätzliche Möglichkeit der physischen Anwesenheit
außerirdischer Besucher auf der Erde nicht prinzipiell aus. Allerdings
dürften diese weitaus seltener stattfinden, als es der Vielzahl bekannt
gewordener Berichte entspricht. Es ist
durchaus anzunehmen, dass auch außerirdische Zivilisationen bei der Verfolgung
ihrer Ziele ökonomisch denken und nicht für jede Aufgabe tatsächlich ein
Raumschiff auf die Reise schicken, mit all dem energetischen Aufwand und den
durchaus vorhandenen Gefahren beim Durchtunneln eines magnetisierten Wurmloches.
Auch wir Menschen reisen ja nicht unbedingt nach Amerika, wenn wir die gewünschte
Information auch durch ein einfaches Telefonat erhalten können. Die
neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Hyperkommunikation und Vakuumdomänen
sollen also die älteren Berichte über Besuche von Außerirdischen auf der Erde
nicht pauschal ersetzen, sie können aber die Diskussionen in der Ufologie befruchten
und vor allem versachlichen. Das UFO-Phänomen erweist sich dadurch als ein
Teilaspekt eines faszinierenden umfassenden Konzepts: Hyperkommunikation
definiert eine Schnittstelle zu einem offenen kosmischen Kommunikationsnetzwerk,
ähnlich wie wir es in viel kleinerem Maßstab durch unser irdisches Internet realisiert
haben. Es ermöglicht kosmischen Informationsaustausch, aber auch virtuelle
Begegnungen (analog zu unseren Chat-Räumen), und in seltenen Fällen kann eine
sehr hoch entwickelte Zivilisation die Hyperkommunikationskanäle
möglicherweise sogar dazu nutzen, um ganze Baupläne von Raumschiffen und
deren Insassen durch Raum-Zeit-Tunnel zu übertragen, die dann am Zielort
durch eine geeignete Technologie wieder materialisiert werden. Durch
diese neuen Konzepte der Hyperkommunikation und der Vakuumdomänen kann es die
Außenseiterdisziplin der Ufologie endlich schaffen, die Brücke zur akzeptierten
Wissenschaft zu schlagen, zumindest wenn es um die Wissenschaft des 21.
Jahrhunderts geht. Dagegen
sollten wir so manchen alten UFO-Mythos ohne Bedauern in der Vergangenheit
zurücklassen.
Entscheidend
ist dabei, dass die Theorie der Vakuumdomänen durch eine saubere physikalische
und mathematische Grundlage hieb- und stichfest abgesichert ist. Damit könnte
der Fall eintreten, auf den wir alle, die wir uns mit Grenzbereichen der
Wissenschaft beschäftigen, so lange gewartet haben: vom Glauben zum Wissen zu
gelangen. Der Zeitpunkt
ist gekommen: die Gravitation entlässt ihre Kinder. |
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© Grazyna Fosar · Franz Bludorf 2002. |
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