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Exotische Gäste

UFOs kontrovers

Die nichtlineare Zone - UFO-Erfahrungen und Hyperkommunikation

Hyperkommunikation

UFOs und Vakuumdomänen

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Nicht erklärbare Lichtkugeln in Österreich

»Sind Sie schon einmal durch eine Landschaft gefahren, die es überhaupt nicht gibt?«

Es tut schon etwas weh, solch eine Frage zu hören, aber da wir gerade ein gutes Essen hinter uns hatten, ließ sich auch besser über das Unfassbare debattieren.

Wie so oft verbrachten wir auch in diesem Sommer unsere Urlaubstage in Kärnten, aber diesmal verlief die Reise etwas bizarrer als gewöhnlich.

An diesem Abend waren wir von Sybille und Gerhard in ihr Sommerhaus eingeladen. Erst zwei Tage zuvor hatte uns eine Leserin unserer Bücher mit dem sympathischen Ehepaar bekannt gemacht. Sie wollten unbedingt mit uns reden, da sie ja sonst mit niemandem darüber reden konnten.

Gerhard war ein aufmerksamer Gastgeber, und so schenkte er jedem noch etwas Wein nach, bevor er mit seiner Erzählung begann.

Es war im vergangenen Jahr am 25. Juli. Sybille und Gerhard waren wie so oft im Urlaub mit dem Auto durch die schöne österreichische Landschaft unterwegs. Nach einem langen Jahr harter Arbeit – Gerhard ist ein hoher Beamter bei der Landesregierung eines deutschen Bundeslandes, seine Frau Chefärztin der Gynäkologie an einer Universitätsklinik – ist dies für die beiden stets die beste Möglichkeit, um abzuschalten und den Kopf freizubekommen.

Gerhard steuerte den Wagen zunächst am See entlang und bog dann in die Berge ab, Richtung Feldkirchen. Das ist eine landschaftlich wunderschöne Strecke, die bis in die Gurktaler Alpen führt. Beide kannten die Landschaft wie ihre Westentasche.

Plötzlich sahen sie in einiger Entfernung vor sich mitten auf der Straße ein rotes Licht.

»Wie waren die Sichtverhältnisse?«, fragte Grazyna kurz dazwischen.

Gerhard beschrieb die Stimmung als einen sonnigen, wolkenlosen Spätnachmittag.

Seltsamerweise »fuhr« diese rote Lichtkugel von nun an vor dem Ehepaar her, so wie ein anderes Auto.

»Verstehen Sie, das ist eine kurvenreiche Strecke, bergauf und bergab,«, betonte Gerhard, »aber die Kugel machte alle Richtungsänderungen mit.«

Aber es wurde noch seltsamer. Ein Blick in den Rückspiegel zeigte Gerhard, dass auch hinter ihnen eine Lichtkugel zu sehen war, allerdings eine blaue

Weiter fiel dem Ehepaar auf, dass außer ihnen keine weiteren Autos auf der Straße zu sehen waren – für die Hauptreisezeit im Hochsommer sicherlich ungewöhnlich. Sie fühlten sich etwas unbehaglich – allein auf weiter Landstraße, nur eskortiert von einem roten und einem blauen Licht.

»Passierte sonst noch etwas Seltsames?«, fragte Franz.

»Nein.«, antwortete Gerhard, »Allerdings, als wir wieder bei unserem Haus in Pörtschach ankamen, bemerkten wir, dass wir aus der falschen Richtung kamen. Wir hätten eigentlich von Osten, aus Richtung Klagenfurt, in den Ort kommen müssen, aber wir kamen auf der Straße von Villach.«

Diese Tatsache erweckte bei Gerhard den Verdacht, dass er in Wirklichkeit nicht die Strecke gefahren sein konnte, an die er sich erinnerte. Auch hatte die Fahrt mehr als eine Stunde länger gedauert, als zu erwarten gewesen war.

 

Abb. 1: Der Millstätter See in Kärnten bildet mit den angrenzenden Bergen, z. B. dem Großglockner (im Hintergrund) und dem Mirnock (im Vorder­grund) ein starkes energetisches System planetarer Ley-Lines, wodurch auch Gravitationsanomalien entstehen. Dies begünstigt die Entstehung von „Vakuumdomänen“ und seltsamen Begegnungen der vierten Art.

 

Natürlich kann einem das Gedächtnis einen Streich spielen, oder man verfährt sich einfach in einer fremden Gegend, aber Gerhard war ein äußerst penibler Mensch und hatte die Sache sofort am nächsten Tag überprüft. Fünfmal fuhr er die Strecke erneut ab, die er tags zuvor gefahren zu sein glaubte, aber nicht ein einziges Mal brauchte er so lange Zeit wie damals, und mehr noch: die ganze Landschaft stimmte nicht!

Sybille und Gerhard machten seit Jahren in der Gegend Urlaub und kannten eigentlich jeden Ort in der Nähe. Bei ihren Kontrollfahrten war auch alles wie immer, wie gewohnt. Die Straße von der seltsamen Fahrt am 25. Juli jedoch hatten sie niemals wiedergefunden.

Gerhard studierte alle verfügbaren Landkarten und befragte auch einen ortskundigen Bergführer. Er hatte bei der geheimnisvollen Fahrt einen malerischen Wildbach gesehen, den er über eine alte Holzbrücke überquert hatte, daneben war eine Wassermühle – all diese Details waren auch den Einheimischen völlig unbekannt!

Was beiden Eheleuten am seltsamsten vorkam – beide hatten sich während des ganzen Erlebnisses überhaupt nicht über die Anwesenheit der zwei Lichtkugeln gewundert. Sie verspürten weder Angst, noch waren sie auf irgendeine Weise neugierig. Sie nahmen die merkwürdige Szenerie vollkommen kritiklos hin – angesichts der Tatsache, dass es sich bei beiden um realistisch denkende Intellektuelle handelte, wirklich ein bemerkenswerter Umstand.

Erst später, nach ihrer Rückkehr ins Sommerhaus, war ihnen die Absurdität des Erlebnisses aufgefallen, doch da war es, wie es sich zeigte, bereits zu spät, um die Umstände zu rekonstruieren.

Erlebnisse dieser Art, dass Menschen sich an Gegenden erinnern, die gegenüber der Realität verfälscht sind, treten recht häufig auf im Zusammenhang mit den sogenannten UFO-Begegnungen der dritten und vierten Art. Anstelle sich an die Erlebnisse mit fremden Intelligenzen zu erinnern, tritt eine derartige Ersatzerinnerung ein, die UFO-Forscher den »Oz-Faktor« nennen.

Dies beweist natürlich noch nicht, dass Sybille und Gerhard wirklich von UFOs entführt worden waren. Sie konnten auch einen Zeit- oder Dimensionssprung erlitten haben oder kurzfristig in eine parallele Realität versetzt worden sein. Fest steht lediglich, dass sie sich während dieses Erlebnisses in einem veränderten Bewusstseinszustand befunden hatten und dass parallel zu dem erinnerten Erlebnis noch weitere Erlebnisebenen existieren mussten, die ihnen allerdings nicht bewusst waren.

Insofern war Gerhards abschließende Frage, was denn nun eigentlich in Wirklichkeit passiert war, nicht ohne weiteres zu beantworten. Es gab zwei Möglichkeiten, zu diesem seltsamen Fall weitere Fakten zu sammeln:

 

 

Abb. 2: Feinstoffliche »UFOs« (Vakuumdomänen) müssen nicht immer am Himmel schweben, sondern können sich auch in Bodennähe mitten in der Landschaft manifestieren, so wie hier zwischen den Bergen  in Kärnten.

 

Man konnte einen oder beide Betroffene in Hypnose versetzen und dadurch versuchen, an die alternativen Erlebnisebenen heranzukommen (s. hierzu auch unser Buch »Vernetzte Intelligenz«).

Man konnte auch entlang der realen Strecke nach physikalischen Anomalien oder sonstigen Spuren einer seltsamen Begebenheit suchen.

 

Beide Wege erwiesen sich für uns in diesem Fall als nicht gangbar. Sowohl Sybille als auch Gerhard konnten sich nicht zu einer Hypnosesitzung durchringen. Gerhard meinte hierzu: »Sollte da noch etwas passiert sein, woran ich mich nicht erinnern kann, so kann ich auf diese Erinnerung gerne verzichten.«

Eine physikalische Untersuchung erwies sich als nahezu aussichtslos. Das Erlebnis lag mehr als ein Jahr zurück, und die in Frage kommende Strecke war mehr als 50 Kilometer lang. Es war kaum anzunehmen, da noch Spuren zu finden.

Glücklicherweise erhielten wir nur wenig später Kenntnis von einem ganz ähnlich gelagerten Fall, bei dem die Umstände günstiger lagen.

 

Seltsame Lichterscheinung bei Warschau

Es war an einem der ersten warmen Frühlingstage des Jahres, als sich das Warschauer Ehepaar Alina und Daniel in der Altstadt in einer Eisdiele verabredet hatten. Anschließend machten sie noch mit dem Auto eine kleine Spritztour in die Umgebung der Stadt.

Als sie nach Hause zurückkamen, war es bereits früher Abend, und es fiel ihnen auf, dass sie aus der falschen Richtung nach Warschau zurückkamen. Die Fahrt hatte auch wieder deutlich länger gedauert, als sie sich erinnern konnten.

Auch ihnen war während der Fahrt eine seltsame Lichterscheinung aufgefallen, die ihren Wagen eine Zeitlang begleitet hatte.

 

Eine Tankstelle, die es nicht gab

Ähnlich wie beim Fall von Sybille und Gerhard überprüften auch Alina und Daniel die Strecke am nächsten Tag mehrmals, wobei ihnen auffiel, dass eine Tankstelle, an der sie am Tag zuvor vorbeigekommen waren, nicht mehr existierte. Ähnliches galt für einige große Reklameschilder, die nun nicht mehr vorhanden waren. Die ganze Streckenführung während der Fahrt am Vortag stimmte nicht mit den Autokarten des Ehepaares überein.

Auch das Warschauer Ehepaar stand beruflich im Licht der Öffentlichkeit. Daniel war Ingenieur in einem großen Kraftwerk, Alina arbeitete als Abteilungsleiterin in einem Warschauer Ministerium. Beide neigten absolut nicht zu Panikzuständen, sondern waren eher ruhige und ausgeglichene Charaktere.

Durch befreundete Journalisten in Warschau wurden wir auf den Fall aufmerksam gemacht und konnten kurzfristig eine Reise nach Polen arrangieren. Diesmal gelang es uns, auf beiden genannten Ebenen zusätzliche Daten zu dem Fall zu gewinnen.

Zunächst planten wir, gemeinsam mit dem Ehepaar die Strecke nochmals mit dem Auto abzufahren, um nach möglichen Spuren zu suchen. Die Länge der Fahrt ließ vermuten, dass sie irgendwo unterwegs angehalten hatten, auch wenn sie sich nicht bewusst daran erinnerten.

 

Untersuchungen mit polnischen Ufologen und dem polnischen Rutengänger M. Wilk

Wir zogen hierzu auch den bekannten polnischen Rutengänger Miloslaw Wilk zu Rate, mit dem wir seit vielen Jahren in Kontakt stehen (seine Arbeit dokumentierten wir ausführlich in unseren Büchern »Das Erbe von Avalon« und »Zaubergesang«). Bereits mehrmals war es Wilk gelungen, mit Hilfe seiner Spezialrute mutmaßliche UFO-Landestellen im Gelände auszumuten. Zu unserem Untersuchungsteam gehörten auch zwei bekannte polnische Ufologen.

Treffpunkt war unser Warschauer Hotel. Alina und Daniel kannten Miloslaw Wilk nicht, und wir achteten streng darauf, dass sie außer der üblichen Begrüßung nicht mehr miteinander sprachen, damit Wilk seine Untersuchungen vollkommen unbeeinflusst durchführen konnte.

Das Ehepaar fuhr mit seinem Wagen und den beiden Ufologen voraus, Wilk fuhr mit uns in unserem Auto hinterher.

Kaum dass wir die Vororte Warschaus hinter uns gelassen hatten, zog Miloslaw Wilk bereits im Auto seine Rute aus der Jackettasche, um auf ein Signal zu warten.

Nach einer Fahrt von einigen Kilometern begann die Rute mitten auf der einsamen Landstraße auszuschlagen. Wilk bat uns, am Straßenrand anzuhalten. Wir gaben dem anderen Wagen vor uns ein Blinkzeichen, ebenfalls zu stoppen.

Miloslaw Wilk war bereits ausgestiegen und marschierte zielstrebig am linken Straßenrand seiner Rute hinterher, bis sie nach etwa fünfzig Metern plötzlich nach links auszuschlagen begann.

Er folgte ihr und bog in einen kleinen Waldweg ein. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir alle eine kreisrunde Waldlichtung abseits der Straße, die von der Landstraße aus keineswegs zu sehen gewesen war.

Während Miloslaw Wilk nun das Terrain mit Hilfe seiner Rute einer eingehenden Untersuchung unterzog, führten wir zusammen mit den zwei Ufologen die üblichen physikalischen Messungen durch, die eine mögliche UFO-Landung vielleicht hätten bestätigen können.

 

Abb. 3: Franz Bludorf bei der Untersuchung der Bodenqualität auf der Waldlichtung bei Warschau

Vom bloßen Augenschein deutete nichts darauf hin. Weder sahen wir geknickte Bäume oder Zweige, noch etwa verbrannte Erde. Die Messungen der Radioaktivität oder des Magnetismus zeigten ebenfalls keine ungewöhnlichen Resultate. Auch der nach UFO-Landungen häufig auftretende Effekt, dass die Erde dehydriert, d. h. außerordentlich trocken ist, ließ sich nicht nachweisen.

Etwas enttäuscht kamen wir gemeinsam mit den beiden Ufologen zu dem Schluß, dass hier wohl kein UFO gelandet sein konnte. Doch wir hatten die Rechnung ohne Miloslaw Wilk gemacht.

Abb. 4: Grazyna Fosar (Mitte) und Miloslaw Wilk (2. v. rechts) erklären  Alina und Daniel  (links, unkenntlich gemacht) das Ergebnis ihrer radiästhetischen Untersuchungen auf der Waldlichtung.

 

Er beharrte darauf, dass dies die richtige Stelle sei, und ließ sich auch durch unsere Messergebnisse nicht von seiner Überzeugung abbringen.

Unsere Einwände entkräftete er durch die Aussage, er habe nie behauptet, dass hier ein materielles UFO »mit Feuer und Rauch« herniedergefahren sei. Das, was er einwandfrei feststellen konnte, waren jedoch wirbelförmige Energiestrukturen feinstofflicher Natur, so subtil, dass sie unseren zu groben physikalischen Messapparaturen entgangen waren.

 

Übereinstimmung in den Meßergebnissen

Diese Aussage war für Grazyna eine echte Herausforderung. Sofort zog sie ihre Bioantenne hervor und begann nun ihrerseits, die Waldlichtung abzugehen. Auch sie konnte ein ungewöhnliches geomantisch-radiästhetisches Energiemuster feststellen, das sie in Form einer Zeichnung auf einem Blatt Papier festhielt. Auch Wilk hatte seine Mutungen in Form einer Zeichnung niedergeschrieben. Als beide ihre Skizzen verglichen, wartete auf uns eine große Überraschung: die Zeichnungen stimmten vollkommen überein.

Durch seine jahrelangen geomantischen und radiästhetischen Forschungen ist Miloslaw Wilk zu der Überzeugung gekommen, dass das allseits bekannte radiästhetische Energiegitter (Hartmann-Globalgitter), an dem sich Rutengänger in aller Welt orientieren, kein flaches, zweidimensionales Gitter an der Erdoberfläche darstellt. Für ihn setzt es sich in Richtung der dritten Dimension, also nach oben, fort, so dass aus den Gittermaschen Kanäle werden, die in Polen ihrem Entdecker zu Ehren inzwischen Wilk-Kanäle genannt werden. Unter bestimmten Bedingungen können durch diese Wilk-Kanäle, so die Forschungen des Rutengängers, auch UFOs in unseren irdischen Luftraum eindringen.

In diesem Fall jedoch hatte Miloslaw Wilk festgestellt, dass sich in dem Wilk-Kanal auf der Waldlichtung kein voll materielles UFO manifestiert hatte, sondern nur eine eher feinstoffliche Energiewirbelstruktur.

War es möglich, dass ein solcher Energiewirbel dennoch leuchtete, sich vor den Augen von Menschen bewegen konnte oder sogar ihren Bewusstseinszustand verändern konnte, so dass sie sich hinterher an eine verfälschte Realität erinnerten?

Wie wir in unserem Buch »Vernetzte Intelligenz« nachweisen konnten, gibt es tatsächlich mittlerweile wissenschaftliche Beweise dafür, dass solche Energiestrukturen

 

Abb. 5: Grazyna Fosar und Miloslaw Wilk konnten unabhängig voneinander identische Energiestrukturen auf der Waldlichtung feststellen

in der Atmosphäre leuchten und typische »UFO-ähnliche« Bewegungen vollführen können

eine sehr langwellige elektromagnetische Strahlung aussenden, die die Struktur menschlicher Gehirnwellen verändern können

manchmal sogar UFO-ähnliche Formen annehmen und auf Radarschirmen sichtbar sein können.

 

Die Wissenschaft spricht von Vakuumdomänen

Die Wissenschaft bezeichnet diese Strukturen allerdings nicht als »Wilk-Kanäle« oder feinstoffliche Energiewirbel, sondern als Vakuumdomänen. Sie verdanken ihre Entdeckung im weitesten Sinne auch der seriösen UFO-Forschung, wenn auch in einer ganz anderen Ecke unserer Welt.

Die Grenze Rußlands zu China im fernen Altaigebirge Sibiriens ist ein Gebiet, in dem der Kalte Krieg immer noch nicht zu Ende ist. Doch die Zeiten ernsthafter Grenzkonflikte sind vorbei. Wenn es also in einer russischen Grenzstation einmal Aufregung gibt, so sind es in der Regel Fehlalarme. In dieser Gegend  kommt es nämlich regelmäßig zur Sichtung seltsamer Lichterscheinungen, die teilweise halsbrecherische Bewegungen am Himmel vollführen und die Beobachtungsposten natürlich erst einmal in Alarmbereitschaft versetzen.

 

Abb. 6: Vakuumdomänen, wie sie auf diesen beiden Bildern zu erkennen sind, werden oft für UFOs gehalten.

 

Die Akten der russischen Grenzsoldaten sind jedenfalls voll von solchen Sichtungen. Ein Grenzoffizier hat natürlich keine Zeit, sich um mögliche physikalische Erklärungen der Lichter zu kümmern, solange er nicht einigermaßen sicher ist, daß es sich nicht etwa um eine chinesische Boden-Luft-Rakete oder sonst etwas Bedrohliches handelt.

Die Objekte sind von unterschiedlicher Größe und müssen nicht immer Kugelgestalt haben. Teilweise sehen sie so bizarr aus, daß die russischen Soldaten sie scherzhaft als »Engel« bezeichnen. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, sind diese »Engel« allerdings bei den Soldaten alles andere als beliebt, denn wenn wieder einmal so ein Ding auftaucht, bedeutet es vor allem Arbeit, Unterbrechung der alltäglichen Routine und am Ende jede Menge Papierkram.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen durch den russischen Mathematikprofessor Djatlov

Eines Tages hatten die Verantwortlichen im Fernen Osten Rußlands genug von den ständigen Belästigungen und den vielen Fehlalarmen, und so beschlossen sie endlich eine wissenschaftliche Untersuchung der Erscheinungen. Diesen Auftrag erteilten sie Professor Vjatcheslav L. Djatlov, einem altgedienten Mathematiker, der am Sobolev-Institut für Mathematik der sibirischen Sektion der Akademie der Wissenschaften in Novosibirsk arbeitet. Zusammen mit seinem Mitarbeiter Alexej N. Dmitrijev sichtete Djatlov das vorliegende Material – ihnen wurde dazu jede Menge Militärakten zur Verfügung gestellt – und versuchte dann, ein theoretisches Erklärungsmodell zu erarbeiten.

Im Verlauf dieser Arbeit gelangten Dmitrijev und Djatlov nach harter Rechenarbeit zu ihrer bahnbrechenden neuen Arbeit über das Phänomen der »Vakuumdomänen«.

 

Negative Massen und Antigravitationskräfte

Grundlage dieser Theorie ist die Existenz von negativen Massen und Antigravitationskräften im Universum, wie sie 1998 erstmals durch das Hubble-Weltraumteleskop nachgewiesen wurden (vgl. »Vernetzte Intelligenz«). Normalerweise befinden sich positive und negative Massen im Gleichgewicht, wodurch ein Vakuum im Weltraum insgesamt die Masse Null hat und Antigravitationskräfte keine wesentliche Rolle spielen.

Dmitrijev und Djatlov stellten allerdings die ketzerische Frage, was geschehen würde, wenn dieses Gleichgewicht einmal über längere Zeit verletzt würde.

Das Ergebnis ihrer Berechnungen war eine Sensation: In Bereichen des Vakuums, in denen ein Mißverhältnis zwischen positiven und negativen Massen entsteht – Dmitrijev und Djatlov nennen einen solchen Bereich eine Vakuumdomäne –, sind plötzlich die bekannten Naturkräfte wie Elektrizität und Gravitation aneinander gekoppelt.

Das bedeutet: Innerhalb einer solchen Vakuumdomäne kann sich Gravitation in Elektrizität verwandeln und umgekehrt. Es klingt utopisch, folgt aber ganz klar aus den bekannten und akzeptierten Gleichungen der klassischen Physik!

 

Abb. 7: Diese Vakuumdomäne wurde von Wanderern im Gebiet des Belokurikha-Massiv (Sibirien) beobachtet und fotografiert. Die Augenzeugen berich­teten, das Energieobjekt sei aus der Erde emporgestiegen, rollte sich dann zu einer Kugel auf und verschwand am Himmel.

Sonnenaktivitäten beeinflussen Vakuum­domänen

Wie Dmitrijev und Djatlov weiter herausfanden, kann z. B. durch erhöhte Sonnenaktivität im Weltall tatsächlich eine solche Vakuumdomäne entstehen. Kreuzt nun die Erde auf ihrem Lauf um die Sonne einen solchen Bereich, so gerät diese Vakuumdomäne natürlich in den Bereich der Erdanziehungskraft. Auch ausgeprägte Bruchlinien in der Erdkruste kommen als Ursache in Frage. Weitere Faktoren sind natürlich denkbar und nicht ausgeschlossen.

An der Schnittstelle zwischen der Erdatmosphäre und einer Vakuumdomäne entsteht dann aus der Gravitation ein starkes elektrisches Feld, das in der Atmosphäre zu Leuchterscheinungen, sogenannten Energophoren, führt. Kleinere Exemplare dieser Energophore wurden in der Vergangenheit auch oft als »Kugelblitze« bezeichnet.

Die von Dmitrijev und Djatlov teilweise auch selbst beobachteten Leuchterscheinungen können sogar die Eigenschaft haben, auf Radarschirmen zu erscheinen, obwohl sie nicht aus fester Materie bestehen. Sie strahlen elektromagnetische Frequenzen im ELF-Bereich aus, also im Bereich jener Längstwellen unterhalb von 10 Hertz, die auch das menschliche Gehirn produziert.

 

 

Vakuumdomänen können auf Gedanken reagieren

Die geheimnisvollen selbstleuchtenden Körper können uns also vortäuschen, aus fester Materie zu bestehen, und sie können unter gewissen Bedingungen sogar auf unsere Gedanken reagieren!

Alexej Dmitrijev gelang es, diese überraschende Tatsache selbst zu beobachten. Eine leuchtende Vakuumdomäne folgt in ihren Bewegungen zuweilen den gedanklichen Vorstellungen des Beobachters!

Im Grunde ist dies erklärlich, denn wenn die Leuchterscheinung niederfrequente Wellen aussendet, die in ähnlicher Form auch von unserem Gehirn erzeugt werden, ist ein »gedanklicher Kontakt« zwischen dem Menschen und der physikalischen Erscheinung ohne weiteres denkbar.

Diese seltsamen Eigenschaften der Vakuumdomänen ließ Beobachter in der Vergangenheit oft den voreiligen Schluß ziehen, es müsse sich bei solchen Erscheinungen um intelligent gesteuerte Flugkörper handeln. Aufgrund der halsbrecherischen Flugbewegungen – so die weitere Argumentation – könne es sich allerdings nicht um irdische Flugkörper handeln, es müßten also »außerirdi­sche Raumschiffe« sein.

 

Die Forschungsergebnisse haben Auswirkungen für UFO-Sichtungen

Manche dieser Energophore steigen sogar aus dem Erdinnern auf und schießen dann im Steilflug nach oben. Andere konnten nachweisbar Wände aus fester Materie durchdringen. Kurz gesagt ist ihr Verhalten so exotisch, daß sie für eine ganze Reihe von »UFO-Sichtungen« und andere sogenannte »paranormale Ereignisse« verantwortlich sein dürften.

Von nun an kann also ein UFO-Forscher nie mehr behaupten, die Sichtbarkeit eines leuchtenden Objekts auf Radarschirmen oder das scheinbar intelligente Reagieren seien »Beweise« dafür, daß es sich um ein gesteuertes Objekt aus fester Materie und damit – wie meist automatisch angenommen wird – um ein Raumschiff handeln müsse.

Vakuumdomänen können dabei unregelmäßige Bahnen beschreiben, genauso wie es von UFO-Sichtungen berichtet wird.

 

Wurmlöcher als Verbindungskanäle im Universum

Eine besonders interessante mögliche Ursache für solche Vakuumdomänen sind allerdings kleinere Verwerfungen der Raumzeit selbst, sogenannte Wurmlöcher. Sie bilden Verbindungskanäle zwischen unterschiedlichen Regionen des Universums, womit wir uns langsam wieder den »Wilk-Kanälen« nähern, durch die angeblich UFOs zu uns kommen können. Wurmlöcher stehen schon seit langem bei Wissenschaftlern in Verdacht, mögliche Kanäle für interstellare Raumfahrt zu sein.

 

Abb. 8: Eine Vakuumdomäne in der sibirischen Taiga. Der Schattenwurf nach allen Himmelsrichtungen zeigt, daß sich hier zwischen den Bäumen ein dreidimen­sionales energetisches Objekt manifestiert hat

 

Wurmlochforschung in Spanien und den USA

Lange Zeit glaubte man, dies sei nicht möglich, da alle Berechnungen ergaben, daß Wurmlöcher sich unter der Wirkung der Gravitation zusammenschnüren und so den Tunnel nach kurzer Zeit wieder unterbrechen würden.

In jüngster Zeit haben jedoch David Hochberg vom Spanischen Institut für Luft- und Raumfahrttechnik sowie Matt Visser von der Washington University in St. Louis errechnet, daß stabile Wurmlochverbindungen doch theoretisch denkbar sind, aber nur dann, wenn eine erhebliche Menge exotischer Materie (mit negativer Masse) zur Verfügung stünde.

Kurz gesagt – ein stabiles Wurmloch bildet eine ausgeprägte Vakuumdomäne im Sinne Dmitrijevs und Djatlovs aus, die sich dann in unserer Atmosphäre unter der Wirkung der Gravitation in eine Leuchterscheinung verwandeln würde. Würde also eine außerirdische Zivilisation uns mit einem Raumschiff besuchen, so müsste sie aufgrund der immensen Distanzen im Weltall mit Sicherheit ein Wurmloch als Abkürzung benutzen. Dieses würde sich dann aber in unserer Atmosphäre als Vakuumdomäne ankündigen.

Die Theorie der Vakuumdomänen lässt also zweierlei Aussagen zu:

Sie kann eine große Anzahl von UFO-Sichtungen ohne Rückgriff auf außerirdische Raumschiffe physikalisch erklären (ohnehin geben auch Ufologen zu, dass viel zu viele UFOs gesehen werden, um sämtlich Raumschiffe zu sein)

Eine sichere Unterscheidung zwischen Vakuumdomänen und »echten UFOs« ist nicht ohne weiteres möglich, da ein Raumschiff nach allem, was wir heute wissen, einen Raum-Zeit-Tunnel, d. h. eine Vakuumdomäne, als Kanal benutzen müsste. Um nachzuweisen, dass wirklich ein materielles UFO gesichtet wurde oder gelandet war, müssen daher weitere physikalische Indizien vorhanden sein.

Wurden Sybille und Gerhard während ihrer Fahrt in Kärnten etwa von zwei Vakuumdomänen unterschiedlicher Frequenz eskortiert? Und wenn ja, wozu?

Waren Alina und Daniel bei ihrem Ausflug in der Nähe von Warschau einer Vakuumdomäne hinterhergefahren?

Die erste Frage erlaubt eigentlich nur Vermutungen (vermutlich ja), da wir den Fall nicht abschließend untersuchen konnten.

Im Fall von Alina und Daniel allerdings wurde die Sache noch interessanter, da sich Daniel im Anschluß an unsere Untersuchungen im Wald noch zu einer Hypnosesitzung bereiterklärte.

Eigentlich hatte sich Grazyna auf ein paar erholsame Tage in ihrer Heimat gefreut, aber anstatt ein wenig das Flair von Warschau genießen zu können, lagen einige Stunden Schwerarbeit vor ihr.

Die  von Grazyna bei Daniel und Alina durchgeführten Hypnosesitzungen ergaben nämlich, dass die beiden tatsächlich eine echte Begegnung mit einer fremden Intelligenz hatten.

 

Hyperkommunikation kann Raum und Zeit überwinden

Wie verträgt sich dies mit unseren Untersuchungsbefunden im Wald? Es gab keinerlei Anzeichen für die Landung eines materiellen UFOs, und Miloslaw Wilk hatte nur einen feinstofflichen Energiekanal, also eine Restspur einer Vakuumdomäne, ausmachen können.

Die Antwort geben wir in unserem Buch »Vernetzte Intelligenz«. Es scheint, dass die bisherige Vorstellung zu einfach war, dass Begegnungen mit außerirdischen Intelligenzen zwangsläufig die Landung eines materiellen Raumschiffes voraussetzen müssten. Wurmlochkanäle und Vakuumdomänen sind nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur potentielle Brücken für interstellare Reisen, sondern sie können auf viel einfachere Weise, mit viel weniger technischem Aufwand, zum Transport von Informationen, also zur Kommunikation genutzt werden. Genauer zur neuentdeckten Hyperkommunikation, die Raum und Zeit überbrücken kann.

 

Veränderung des Bewusstseins und Eintritt in virtuelle Welten

Eine Vakuumdomäne allein ist in der Lage, durch die von ihr abgestrahlten elektromagnetischen Frequenzen die Gehirnstrukturen eines Menschen vorübergehend so zu verändern, dass er in einen veränderten Bewusstseinszustand und damit in virtuelle Welten eintreten kann, in denen Begegnungen und Kommunikation mit fremden Intelligenzen möglich werden. Da diese Erlebnisse wie gesagt auf veränderten Bewusstseinsebenen stattfinden, kann gleichzeitig im normalen Wachbewusstsein eine Ersatzerinnerung ablaufen, die dem Betroffenen zum Beispiel vorgaukelt, er sei eine Straße entlang gefahren, die es in dieser Form gar nicht gibt.

Hyperkommunikationserlebnisse sind immer mehrschichtig und können nur als Gesamtheit verstanden werden, während die einzelnen Ebenen allein oft mit Widersprüchlichkeiten behaftet sind.

Wie wir im Buch »Vernetzte Intelligenz« zeigten, können tatsächlich eine ganze Reihe von »UFO-Begegnungen der dritten und vierten Art« als multidimensionale Erlebnisse in virtuellen Erlebnisräumen erklärt werden. Dabei kann es durchaus zu ganz realer Kommunikation (Hyperkommunikation) mit Außerirdischen kommen. Es ist hierfür eine »körperliche« Anwesenheit der Außerirdischen auf der Erde nicht zwingend notwendig. Die Begegnung findet vielmehr in einem virtuellen Raum statt, in dem die beteiligten Kommunikatoren auch nur mit einer virtuellen Körperform auftreten.

Dies schließt jedoch die grundsätzliche Möglichkeit der physischen Anwesenheit außerirdischer Besucher auf der Erde nicht prinzipiell aus. Allerdings dürften diese weitaus seltener stattfinden, als es der Vielzahl bekannt gewordener Berichte entspricht.

Es ist durchaus anzunehmen, dass auch außerirdische Zivilisationen bei der Verfolgung ihrer Ziele ökonomisch denken und nicht für jede Aufgabe tatsächlich ein Raumschiff auf die Reise schicken, mit all dem energetischen Aufwand und den durchaus vorhandenen Gefahren beim Durchtunneln eines magnetisierten Wurmloches. Auch wir Menschen reisen ja nicht unbedingt nach Amerika, wenn wir die gewünschte Information auch durch ein einfaches Telefonat erhalten können.

Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Hyperkommunikation und Vakuumdomänen sollen also die älteren Berichte über Besuche von Außerirdischen auf der Erde nicht pauschal ersetzen, sie können aber die Diskussionen in der Ufologie befruchten und vor allem versachlichen. Das UFO-Phänomen erweist sich dadurch als ein Teilaspekt eines faszinierenden umfassenden Konzepts: Hyperkommunikation definiert eine Schnittstelle zu einem offenen kosmischen Kommunikationsnetzwerk, ähnlich wie wir es in viel kleinerem Maßstab durch unser irdisches Internet realisiert haben. Es ermöglicht kosmischen Informationsaustausch, aber auch virtuelle Begegnungen (analog zu unseren Chat-Räumen), und in seltenen Fällen kann eine sehr hoch entwickelte Zivilisation die Hyperkommunikationskanäle möglicherweise sogar dazu nutzen, um ganze Baupläne von Raumschiffen und deren Insassen durch Raum-Zeit-Tunnel zu übertragen, die dann am Zielort durch eine geeignete Technologie wieder materialisiert werden.

Durch diese neuen Konzepte der Hyperkommunikation und der Vakuumdomänen kann es die Außenseiterdisziplin der Ufologie endlich schaffen, die Brücke zur akzeptierten Wissenschaft zu schlagen, zumindest wenn es um die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts geht.

Dagegen sollten wir so manchen alten UFO-Mythos ohne Bedauern in der Vergangenheit zurücklassen.

Abb. 9: Ein UFO (oder eine Vakuumdomäne?), gesichtet und auf Video aufgenommen in British-Columbia (Kanada)

 

Die hier vorgestellten Fakten ermöglichen erstmals über die bloße Analyse unscharfer UFO-Fotos hinaus eine Fülle weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, z. B. Spektralanalysen (Fourier-Analysen), elektromagnetische, elektroakustische, optische, biophysikalische Analysen, vor allem Untersuchungen im ELF-Bereich, die in diesem Zusammenhang besonders interessant sein dürften. Wenn wir diese Methoden gezielt einsetzen, wird uns dies ermöglichen, mit der Zeit die Randbedingungen besser zu verstehen, unter denen sich aus einer Vakuumdomäne (die man auch als »feinstoffliches UFO« bezeichnen könnte) tatsächlich ein materielles Objekt manifestieren kann.

 

Entscheidend ist dabei, dass die Theorie der Vakuumdomänen durch eine saubere physikalische und mathematische Grundlage hieb- und stichfest abgesichert ist. Damit könnte der Fall eintreten, auf den wir alle, die wir uns mit Grenzbereichen der Wissenschaft beschäftigen, so lange gewartet haben: vom Glauben zum Wissen zu gelangen.

Der Zeitpunkt ist gekommen: die Gravitation entlässt ihre Kinder.

 

Grazyna Fosar & Franz Bludorf

Vernetzte Intelligenz

Die Natur geht online

Gruppenbewusstsein · Genetik · Gravitation

Omega-Verlag, Aachen 2001

ISBN 3-930243-23-7

 

© Grazyna Fosar · Franz Bludorf 2002.

 

Zuletzt geändert: 19.01.2002, 19:42:38

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