Von Grazyna Fosar und Franz Bludorf
Für eine moderne Betrachtung des Themas Reinkarnation ist es hilfreich, zur Veranschaulichung Beispiele von Menschen zu untersuchen, die im Licht der Öffentlichkeit stehen bzw. standen. Analysiert man die Namen von Prominenten mit Hilfe einer speziellen Form der Numerologie, so ergeben sich oft bemerkenswerte Übereinstimmungen zwischen diesen Namensinterpretationen und der tatsächlichen Persönlichkeitsstruktur.
Da ein Mensch seinen Namen aber in der Regel von Geburt an trägt, bedeutet dies, daß die Persönlichkeit eines Menschen schon zumindest in Teilen mit ins Leben gebracht wurde. Nach neueren Modellvorstellungen ist die Seele eines Menschen eine Raum und Zeit überdauernde Struktur, die wesentlich umfassender ist als die nach außen gelebte Persönlichkeit. Wenn eine solche Seele bei der Geburt in ein neues materielles Leben tritt, bildet der Name einen Anker, der diese Seele mit dem Körper verknüpft und festlegt, welche Seelenanteile in diesem Leben ausgelebt werden können. Numerologische Namensanalysen liefern also einen ersten Zugang zu Karma und Reinkarnation.
Was macht eigentlich den Bush zum Bush?
Oder anders ausgedrückt: Wenn es „Resonanz“ ist, die bestimmt, welche Informationen und Persönlichkeitsanteile aus früheren Leben ein Mensch an sich bindet – wer oder was löst diese Resonanz eigentlich aus?
Was also macht den Bush zum Bush?
Die Antwort ist ganz einfach: Der Bush!
Kurz gesagt: Das Bindeglied eines Menschen zu seiner karmischen Vergangenheit ist sein Name. Wenn wir die Erkenntnisse der modernen Wellengenetik berücksichtigen, daß
dann dürfte uns nicht mehr verwundern, daß die innere, symbolische Bedeutung des Namen eines Menschen prägend für seine Persönlichkeit ist.
So modern die Begründung für den Zusammenhang zwischen Namen und Karma auch klingt, so uralt ist gleichzeitig das Wissen, das dahinter steckt. Seit Jahrhunderten bereits sind die Kabbalisten auf der Suche nach den tieferen Bedeutungen der Worte, die ihrer Ansicht nach Schöpferkräfte ausdrücken. Indem sie jedem Buchstaben des Alphabets eine Zahl zuordneten, konnten sie für jedes Wort die symbolische Bedeutung berechnen. Dazu mußten nur die Zahlenwerte der Buchstaben, aus denen das Wort besteht, addiert und dann in bestimmter Form weiter umgerechnet werden (sogenannte Quersumme und X-Faktor).
Gleichzeitig ordneten sie jeder Zahl auch eine bestimmte Bedeutung zu, die sich nicht mit einem einzelnen Wort, sondern nur mit ganzen Begriffsklassen umschreiben läßt. Dies führte zu insgesamt 22 sogenannten Urprinzipien der Schöpfung, die sich auf allen Ebenen des Seins ausdrücken können („wie oben, so unten“). In modernerer Wissenschaftssprache würde man sagen, die Urprinzipien sind elementare Fraktalformen in der Matrix, aus denen sich die Realität aufbaut. Das uralte Prinzip des „wie oben, so unten“ findet in der sogenannten Selbstähnlichkeit (Skaleninvarianz, Global Scaling) der Fraktale eine exakte Entsprechung.
Was ergibt sich dann also, wenn man den Namen von US-Präsident Bush nach diesen kabbalistischen Regeln analysiert?
George Walker Bush: Summe: 133, o7, x15
Die Quersumme o ergibt den Weg:
positiv:
Sieg, Gewinn, Überwindung, Selbstüberwindung, Bilanz im Leben, Kraft des Alters, Ruhe bei der Arbeit, Abgeklärtheit, Beherrschung, Zähigkeit, Durchstehvermögen, Zielsicherheit, Überlegenheit, Souveränität, Überlegung, Strategie, Verzeihen, Lob
negativ:
Kriegslust, Sturheit, Streitlust, Egoismus, Fanatismus, Einmischungssucht, Pedanterie, Wortklauberei
Der Faktor x ergibt das Ziel:
positiv:
Ausstrahlung, Einfluß, Anziehungskraft, Magnetismus, Aura, Charme, Anmut, Charisma, Wirkung, Kompetenz, Macht, Meditation
negativ:
Arroganz, Leichtlebigkeit, Herausforderung des Schicksals, Hazardspiel, Beeinflussung anderer, Offenlegung der Probleme, negative Überraschungen, Tollkühnheit, Stolz
Wenn ein Mensch im Einklang zu seinem Namen lebt, wird er zumindest versuchen, einige der positiven Begriffe auszuleben.
Man kann wohl mit voller Überzeugung sagen, daß es kaum einen Menschen geben dürfte, der so vollkommen gegen seinen Namen lebt wie George W. Bush. Wir sehen, er sollte eigentlich ein Siegertyp sein, der mit Abgeklärtheit, Zielsicherheit und Überlegenheit seinen Weg geht. Damit könnte er sein Ziel erreichen, eine charismatische Person mit hoher persönlicher Ausstrahlung zu werden und Kompetenz zu zeigen.
Doch es ist ihm erfolgreich gelungen, im Sinne der Polarität bei beiden Zahlen auf die negative Seite abzurutschen. Er bewegt sich hauptsächlich in Bereichen wie Krieg, Sturheit, Fanatismus und Einmischungssucht. Was erreicht er momentan damit? Er strahlt oft Leichtsinn aus und setzt das Schicksal ganzer Völker aufs Spiel.
Vielleicht möchten Sie lieber ein positives Beispiel sehen? Die schwedische Königin Silvia ist sicher eine Persönlichkeit, die allseits eher positiv gesehen wird. Sie wurde ursprünglich in Deutschland unter dem Namen Silvia Sommerlath geboren:
Silvia Sommerlath: Summe: 183, o12, x20
Die Quersumme o ergibt den Weg:
positiv:
Opferbereitschaft, Karmadienst, Hoffnung auf Erlösung, Geben, Hingabe, Demut, Hingabe an die Religion, Aufopferung, Pflichterfüllung, Bescheidenheit, Selbstlosigkeit, Verzicht, Dienst am Nächsten, Verantwortung, Treue, klassische Wissenschaft, Technik
negativ:
Unterordnung, Verlust, Opfer im negativen Sinne, Lebenskrisen, Selbstzerfleischung, übertriebene Bescheidenheit, Neigung "in Sack und Asche" zu gehen, materialistisches Denken, Mutlosigkeit im Karmadienst, Hinwendung zum Nichts
Der Faktor x ergibt das Ziel:
positiv:
Erwachen, Wiedergeburt, Weiblichkeit, Erfüllen einer Mission, karmische Wiederbegegnungen, Schlüsselerlebnisse, Déjà-vu-Erlebnisse, geistige Orientierung, Weiterentwicklung, Aufmerksamkeit, Schöngeist
negativ:
Stagnation, menschliche Schwäche, Gedankenlosigkeit, Begriffsstutzigkeit, Schlafwandeln, Traum, Traumtänzerei, unrealistische Haltung, Versponnenheit
Die Zahl 12 in ihrem Namen (als „Weg“) drückt eigentlich recht gut aus, daß sie seit jeher ein Mensch war, dem der Dienst an anderen wichtig war. Insofern war es sicher kein Wunder, daß sie seinerzeit als Hostess bei den Olympischen Spielen tätig war. Die 20 im „Ziel“ drückt dagegen aus, daß ihre Begegnung und spätere Heirat mit dem schwedischen König Carl XVI. Gustaf wohl kaum ein „modernes Märchen“ war, sondern eine karmische Vorgeschichte haben mußte. Aus Gründen der Diskretion wollen wir hierauf an dieser Stelle nicht weiter eingehen.
Durch die Heirat allerdings wechselte sie ihren Namen und wird nun nur noch „Königin Silvia“ genannt (wir wollen an dieser Stelle darauf verzichten, den Namen auch noch auf Schwedisch zu analysieren). Im Grunde würde ihre alte Namenszahl 12 mit all der Opferbereitschaft und dem Pflichtbewußtsein auch gut zu ihrer neuen Rolle als Königin passen. Und siehe da – diese Zahl blieb ihr erhalten, nur die Zahl des Ziels änderte sich.
Königin Silvia: Summe: 138, o12, x15
Die Quersumme o ergibt den Weg:
positiv:
Opferbereitschaft, Karmadienst, Hoffnung auf Erlösung, Geben, Hingabe, Demut, Hingabe an die Religion, Aufopferung, Pflichterfüllung, Bescheidenheit, Selbstlosigkeit,Verzicht, Dienst am Nächsten, Verantwortung, Treue, klassische Wissenschaft, Technik
negativ:
Unterordnung, Verlust, Opfer im negativen Sinne, Lebenskrisen, Selbstzerfleischung, übertriebene Bescheidenheit, Neigung "in Sack und Asche" zu gehen, materialistisches Denken, Mutlosigkeit im Karmadienst, Hinwendung zum Nichts
Der Faktor x ergibt das Ziel:
positiv:
Ausstrahlung, Einfluß, Anziehungskraft, Magnetismus, Aura, Charme, Anmut, Charisma, Wirkung, Kompetenz, Macht, Meditation
negativ:
Hochnäsigkeit, Leichtlebigkeit, Herausforderung des Schicksals, Hazardspiel, Beeinflussung anderer, Offenlegung der Probleme, negative Überraschungen, Zwänge des Karma, Tollkühnheit, Stolz
Der Wechsel in der Zahl des „Ziels“ (X-Faktor) macht es deutlich, daß die „karmische Wiederbegegnung“ aus ihrem Geburtsnamen durch die Heirat mit Carl Gustaf erfolgt war. In dieser Richtung brauchte sie also nicht mehr weiter zu „suchen“. Statt dessen ging es nun darum, Charme, Anmut und persönliche Ausstrahlung als Repräsentantin des Königshauses zu entwickeln. Wenn man sich einmal die negativen Beispiele in ihren Namenszahlen betrachtet, so sieht man, daß ihr Leben auch ganz anders hätte verlaufen können.
Eine Namensänderung ist natürlich ein Vorgang, der nicht nur Könige betrifft, sondern auch ganz normale Menschen, die bei der Heirat den Familiennamen des Partners übernehmen, oder bei Künstlern, die sich einen Künstlernamen aussuchen. In jedem Fall muß man beachten, daß natürlich die ursprüngliche Resonanz, also das eigentliche Karma, sich durch so einen Namenswechsel nicht ändert. Es wird sich nur von diesem Moment an anders in der äußeren Welt manifestieren. Das heißt, es gilt immer, die ursprüngliche Zahl im Sinne der neuen Zahl umzuinterpretieren. Um dies noch deutlicher zu erkennen, müssen wir ein Beispiel wählen, bei dem sich durch Namensänderung etwas mehr geändert hat als bei Königin Silvia.
Wir nehmen wieder ein Beispiel eines Menschen, den wir alle kennen, und zwar Papst Benedikt XVI., bürgerlicher Name: Joseph Ratzinger. Wenn wir uns den Geburtsnamen des Papstes genauer anschauen, so ist darin schon Wesentliches aus seinem Lebensweg vorgezeichnet:
Joseph Ratzinger: Summe: 168, o15, x18
Die Quersumme o ergibt den Weg:
positiv:
Ausstrahlung, Einfluß, Anziehungskraft, Magnetismus, Aura, Charme, Anmut, Charisma, Wirkung, Kompetenz, Macht, Meditation
negativ:
Hochnäsigkeit, Leichtlebigkeit, Herausforderung des Schicksals, Hazardspiel, Beeinflussung anderer, Offenlegung der Probleme, negative Überraschungen, Zwänge des Karma, Tollkühnheit, Stolz
Der Faktor x ergibt das Ziel:
positiv:
Anpassungsfähigkeit, Selbstvertrauen, Schlagfertigkeit, Wunsch nach Anerkennung, Häuslichkeit, Freude an kleinen Dingen, Lebensbejahung, Rückzug, Innenschau, Kampf um den Glauben
negativ:
Lüge, Unklarheit, Verbrechen, Dummheit, Einfältigkeit, Verleumdung, Anprangern, Rufmord, Unrecht, Ungerechtigkeit, Egoismus, Nihilismus, Sucht, Verfolgung, Destruktivität, Unordnung, Unfallneigung, Krankheit, Gefahr
Ausstrahlung und Einfluß wird man der Persönlichkeit Ratzingers nicht absprechen können, und auch über Macht verfügte er schon zu der Zeit, als er noch Ratzinger hieß, reichlich. So war er Kardinal und Chef der mächtigen Glaubenskongregation des Vatikans. Da sehen wir auch gleich, daß er – wie jeder Mensch – natürlich eine vielfältige Persönlichkeit mit zahlreichen Facetten ist. Gerade in seiner Position als oberster Glaubenswächter war da natürlich auch immer wieder eine „Beeinflussung anderer“ mit im Spiel. Was das „Ziel“ betrifft – an Selbstvertrauen und Schlagfertigkeit mangelte es ihm eigentlich nie. Doch auch der Kampf um den Glauben trifft auf ihn sicher zu.
Sehen wir nun, wie sich die Konstellation änderte durch seine Wahl zum Papst und zur Annahme des Namens Benedikt XVI. Um die Zahl, die ja bei ihm zum Namen gehört, auszudrücken, wurde sie einfach der Buchstabensumme hinzuaddiert:
Benedikt XVI.: Summe: 76, o13, x8
Die Quersumme o ergibt den Weg:
positiv:
Höheres Wissen, Persönlichkeitstransformation, mutiges Anpacken der Lebensaufgaben, Flucht nach vorn, Umwandlung ins Geistige, Wiederaufbau, Neuorientierung, Neubeginn, Fortschritt, Einsicht
negativ:
Abschied, Tod, Krise, Zerstörung, Stillstand, Rückschritt, Dogmatik, kurzsichtiges Denken, Kraftprotzerei, Anrennen gegen Windmühlen, mit dem Kopf durch die Wand gehen
Der Faktor x ergibt das Ziel:
positiv:
Gerechtigkeit, Recht, Ordnung, Ordnungsliebe, Einordnung in die Gemeinschaft, Gesetz, Rechtschaffenheit, Kampf gegen Ungerechtigkeit, Präzision, Konstruktivität, Fairness, Integrität, inneres Gleichgewicht, Gesundheit, Prüfung der Kraft, konservatives Denken, Etikette, Feingefühl, Krisenbewältigung
negativ:
Besserwisserei, Moralapostel, Undankbarkeit, Neid, Verdrossenheit, ultrakonservatives Denken, altes Denken, Leiden am Karma
Als Papst mußte Benedikt also seine 15 im Namen im Sinne der 13 umdeuten. Er muß also seine Macht und seinen Einfluß im Sinne einer Persönlichkeitstransformation ausleben. Zweifellos ist er seit seiner Wahl zumindest nach außen hin ein anderer Mensch geworden. Insgesamt ist die Zahl weniger konservativ, als es seinem Bild als Kardinal in der Öffentlichkeit entsprach. Als Papst muß er angesichts der vielfältigen, vor allem politischen Aufgaben, die sein Amt mit sich bringt, auch den Mut zu Neuerungen haben. Daß er insgesamt dennoch die Rolle des Bewahrers spielen soll, zeigt die 8, die er jetzt im „Ziel“ trägt. In ihrem Sinn muß die bisherige 18 umgedeutet werden. Also wird sich sein Konservatismus vor allem auch auf seine Funktion als Bewahrer des Glaubens auswirken.
Interessant ist, daß die kabbalistischen Namensanalysen nicht nur interessante Rückschlüsse auf die Charaktere von Menschen zulassen, sondern daß sie, wie anfangs schon erwähnt, wirklich auch den Zugriff auf das morphogenetische Feld erlauben. Sie stellen also die Schnittstelle zu den karmischen Hintergründen eines Menschenlebens dar und erlauben sozusagen, die „Reinkarnationsspur“ eines Menschen aufzudecken.
Siehe hierzu auch unseren Artikel Reinkarnation (II): Halding-Analysen
Mehr zur Halding-Methode und weitere ausführliche Beispiele von Namensanalysen finden Sie in unserem Buch "Niemand ist Nobody"
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Halding-Analysen können schriftlich (Brief, Fax oder E-Mail) bestellt werden bei: Grazyna Fosar, Franz Bludorf, Postfach 242, D-12112 Berlin, Fax 030 - 79 01 48 94, E-Mail: mail@fosar-bludorf.com
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Reinkarnation (II): Halding-Analysen