Von Grazyna Fosar und Franz Bludorf
Lange Zeit war Reinkarnation eine Glaubensfrage. Menschen glaubten an die Wiedergeburt aufgrund religiöser Vorstellungen, andere hatten spontane Erinnerungen an ein früheres Leben oder ließen sich von einem Therapeuten in eine frühere Existenz zurückführen. Reinkarnation – das war im Wesentlichen etwas zutiefst Subjektives.
Daran hat sich inzwischen einiges geändert. Das Halding-Resonanzverfahren ermöglicht es, aus dem morphogenetischen Feld Informationen über frühere Inkarnationen eines Menschen abzurufen und dabei genau die für das heutige Leben wichtigen Anteile aus der Reinkarnationsspur eines Menschen herauszufiltern. Anders als bei einer klassischen Rückführung spielen bei diesem Verfahren persönliche Phantasien, Wunschdenken oder Ängste keine Rolle. Ein Mensch braucht bei der Erstellung einer Halding-Analyse nicht einmal anwesend zu sein.
Weshalb sollte man überhaupt über frühere Leben erfahren? Die Überprüfung einer solchen Reinkarnationsspur eines Menschen ist deshalb sehr sinnvoll, da die im Unbewußten liegenden Erinnerungen an frühere Leben seine heutige Existenz mit prägen. Durch die Halding-Analysen läßt sich auch der Begriff des Karma auf eine moderne, zeitgemäße Weise neu interpretieren.
Insbesondere Kinder im Vorschulalter haben den Zugang zu solchen Informationen oft noch ganz unmittelbar, weil die direkten Wahrnehmungen in diesem Alter noch nicht zu sehr durch intellektuelle Denkprozesse überlagert sind. So wurde Ulrike eines Tages mit einer seltsamen Behauptung ihres kleinen Sohnes konfrontiert:
Markus: „Mutti, ich fühle, daß ich früher schon mal erwachsen war.“
Mutter: „Was hast du gemacht, als du erwachsen warst?“
Markus: „Ich habe mit der Natur gearbeitet.“
Zuerst glaubte Ulrike, er würde sich das nur einbilden, doch Markus beharrte derartig auf seiner Behauptung, schon einmal groß gewesen zu sein, daß sie dann weiter fragte.
Mutter: „Als du erwachsen warst, haben wir uns da gekannt?'
Markus: „Ja, aber du warst ein Baby. Und bist schon als Baby wieder zum lieben Gott gekommen - wegen der Flut.“
Mutter: „Und wer warst du?“
Markus: „Ein alter Mann.“
Mutter: „Mein Großvater?“
Markus: „Nein, dein Babysitter.“
Hatte Markus etwa wirklich schon einmal gelebt?
Um festzustellen, ob seine Eindrücke auf objektiven Informationen beruhten, mußte man einen direkten Zugang zu seiner Reinkarnationsspur (bzw. zu der seiner Mutter) im morphogenetischen Feld haben.
Das Halding-Resonanzverfahren ermöglicht es, aus dem morphogenetischen Feld genau die für heute wichtigen Anteile aus der Reinkarnationsspur eines Menschen herauszufiltern. Es schildert punktgenau die Begebenheiten aus einer oder mehreren früheren Existenzen eines Menschen, die für sein heutiges Leben im Hier und Jetzt noch Bedeutung haben.
Man kann eine solche Halding-Analyse sogar erstellen, ohne daß der Mensch dabei ist. Er muß lediglich einige persönliche Daten angeben:
1. Den Geburtsnamen (so wie er in der Geburtsurkunde steht)
2. Den Geburtsort (so wie der Ort im Moment der Geburt hieß)
3. Das Geburtsdatum
4. Die Uhrzeit der Geburt (falls bekannt)
Erstaunlicherweise reichen diese vier Daten bereits vollkommen aus, um ein vollständiges Karmaprotokoll eines Menschen zu erstellen. Wenn der Betroffene es jedoch wünscht, kann er zusätzlich noch Angaben zu seiner heutigen Lebenssituation hinzufügen, etwa bestimmte Lebensprobleme oder die Namen wichtiger Bezugspersonen. Dies ermöglicht in diesen Themenbereichen dann noch präzisere Aussagen.
Alle angegebenen Daten werden in Resonanzzahlen umgewandelt, basierend auf einem speziellen numerologischen Verfahren.
Genau diese Zahlen bilden den Schlüssel zur Karmaanalyse. Sie ergeben so etwas wie einen PIN-Code des Menschen und ermöglichen den Zugang zu seinem „seelischen Fingerabdruck“ im morphogenetischen Feld („Akasha-Chronik“). Dadurch können ganz bestimmte Informationen über Karma und Lebensplan eines Menschen abgerufen werden.
Insbesondere die Analyse des Geburtsnamen erlaubt oft schon erstaunliche Rückschlüsse auf die Persönlichkeit eines Menschen. Siehe hierzu auch unseren Artikel: Reinkarnation (III): Namensanalysen.
Was geschah also wirklich, als Markus „schon einmal groß“ war?
Die Halding-Analyse für den kleinen Markus bestätigte nicht nur, daß er „schon einmal groß war“ (was ja selbstverständlich ist, wenn es so etwas wie Reinkarnation geben sollte), sondern auch die damalige Beziehung zu seiner heutigen Mutter:
„Im 17. Jh. lebte Ulrike in Bulgarien in einem kleinen Dorf. Sie war ein kleiner Knabe im Hause eines Bauern. ... Der Bauer war ein Witwer. ... Das Kind wurde gehütet von einem alten Nachbarn. Er war der Großvater des Nachbarbauern und ist heute Markus. Der Alte erzählte dem kleinen Knaben vielerlei Märchen von Riesen, Hexen und Zauberern...
Eines Tages trat der Fluß über die Ufer und riß das Haus des Bauern mit sich. Der kleine Knabe ertrank in den Fluten, aber der alte Mann hat ihn herausgeholt im Glauben, ihn zu retten. Es war leider zu spät.“
Ein interessantes Beispiel, wie sich Verhaltens- und Beziehungsmuster aus einem früheren Leben heute wiederholen können, zeigt folgender Auszug aus dem Halding-Protokoll von Herrn Viktor S.:
„Er war im 19. Jh. ein Förster in Oberbayern. ... Dort in den Bergen wurde ihm die Ruhe aber doch langweilig, und so ging er viel hinunter ins Dorf, um Menschen zu treffen. Diese innere Zwiespältigkeit war für ihn schon lange typisch. ...
Sein bester Freund war eben solch ein Eigenbrötler wie er. Er... besaß einen großen Bauernhof in der Nähe.
Er wollte Florian mit seiner Tochter verheiraten, doch der wollte nicht Bauer werden. Er brauchte immer ein Hintertürchen zum Alleinsein. ...
Er muß heute seinen inneren Zwiespalt auflösen.
Zu dieser Passage gab Herr S. hinterher folgenden Kommentar ab:
„Im jetzigen Leben übernahm ich 1955 ... als Handelsvertreter eine oberbayerische Firmenvertretung für den norddeutschen Raum. Auch dieser Chef hatte eine einzige, sehr nette, sympathische und fleißige Tochter. Auch hier ergab sich mit der Zeit der Wunsch, doch seine Tochter zu ehelichen, um später gemeinsam die Firma zu übernehmen. Leider musste ich dies ablehnen, da ich in den Nachkriegswirren - vielleicht zu schnell und unüberlegt - geheiratet hatte. ... So zog ich mich zurück und machte mich mit meiner Frau selbständig. 1963 kam es dann doch zur Scheidung und zum Verlust der Firma.“
Weshalb sollte ein Mensch überhaupt über frühere Leben erfahren? Die Überprüfung einer solchen Reinkarnationsspur eines Menschen ist deshalb sehr sinnvoll, da die im Unbewußten liegenden Erinnerungen an frühere Leben seine heutige Existenz mit prägen. Sehr häufig stehen sie in Zusammenhang mit heutigen Lebensproblemen, deren Ursachen oft anders nicht erklärbar sind. Vielleicht hat man auch nur das Bedürfnis, mehr über sich und seine Persönlichkeit zu erfahren.
Mehr zur Halding-Methode und weitere ausführliche Beispiele von Karmaanalysen finden Sie in unserem Buch "Niemand ist Nobody"
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Halding-Analysen können schriftlich (Brief, Fax oder E-Mail) bestellt werden bei: Grazyna Fosar, Franz Bludorf, Postfach 242, D-12112 Berlin, Fax 030 - 79 01 48 94, E-Mail: mail@fosar-bludorf.com
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