Toxische Ursachen für CFIDS

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf


Fluor

Aspartam

Natrium-Glutamat

Phosphorsäure-Ester


A. Fluor

Seit den vierziger Jahren unseres Jahrhunderts gilt Fluor als das Allheilmittel zur Kariesprophylaxe. Dabei wird leicht übersehen, daß Fluor ein gefährliches Gift ist, dessen Toxizität oberhalb der von Blei liegt und mit dem im Chemielabor nur unter ausgedehnten Sicherheitsvorhkehrungen umgegangen werden darf. Der gleiche Stoff, der unserer Zahnpasta beigefügt wird - Natriumfluorid - ist zugleich auch ein sehr wirksames Insektizid bzw. Rattengift!

Es muß betont werden, daß der medizinische Nachweis für die Wirksamkeit von Fluor als Kariesprophylaxe bis heute nicht einwandfrei erbracht werden konnte. Zum Beispiel haben Doppelblindstudien bislang niemals einen statistisch signifikanten Vorteil von Fluorgaben erbringen können. Mehrere Feldstudien in den USA, in Kanada und Neuseeland haben ergeben, daß in Gegenden ohne Fluorisierung des Trinkwassers sogar weniger Karies auftrat. Insgesamt besteht eine höhere Korrelation zwischen Karieshäufigkeit und Gesellschaftsschicht. In Armutsvierteln, in denen die Mundhygiene schlechter ist, ist naturgemäß eine höhere Kariesrate zu verzeichnen (1).

Sicher ist Fluor als Spurenelement auch im menschlichen Körper enthalten (ca. 2-3 Gramm), doch das vom Körper benötigte Fluor ist in normaler Nahrung ausreichend enthalten, so daß praktisch nie ein Ergänzungsbedarf besteht. Allenfalls im Kindesalter bis zum Abschluß der Zahnentwicklung könnten zusätzliche Fluorgaben sinnvoll sein, wobei auf die Dosierung genau geachtet werden muß, da es durch überhöhte Gaben schnell zur Zahnfluorose und damit zu bleibenden Zahnschädigungen kommen kann.

Keinesfalls berechtigt jedenfalls die wissenschaftliche Beweislage zu einer Zwangsmedikation mit Fluor, wie es durch die Trinkwasserfluorisierung in weiten Teilen der USA, Kanadas und Großbritanniens der Fall ist. Dort sind CFIDS-Erkrankungen auch weltweit am häufigsten. In Deutschland sind Fluorzusätze zum Trinkwasser, wie in den meisten anderen europäischen Staaten auch, zum Glück verboten, doch schleicht sich auch in unser Leben eine Zwangsfluorisierung der Bevölkerung ein - durch Beigabe zu Zahnpasta und zu Lebensmitteln, speziell zu Kochsalz.

Fluorfreie Zahnpasta ist heutzutage nur noch schwer zu erhalten, aber immerhin wird diese ja auch beim Putzen der Zähne nicht oder nur in geringem Maße vom Körper aufgenommen. Bei Kochsalz sollte man darauf achten, daß Fluor nicht, wie etwa Jod, eine wichtige "Nahrungsergänzung" ist, sondern ein gefährliches Gift und damit nicht in den freien Lebensmittelhandel gehört. Man sollte also keinesfalls fluorisiertes Salz kaufen. Allerdings appellieren die deutschen Gesundheitsämter seit langem an Lebensmittelhersteller, speziell Bäcker, zwecks "Hebung der Volksgesundheit" ihre Produkte möglichst unter Verwendung von fluorisiertem Salz herzustellen. Hier ist die Selbstbestimmung des Bürgers komplett ausgehebelt, zumal auf Verpackungen keine Kennzeichnungspflicht besteht.

Neben der vollständigen Ausschaltung des freien Willens des mündigen Bürgers - ein in der Medizingeschichte wohl einmaliger Vorgang - ist auch die Medikation selbst problematisch, da auf diese Weise eine kontrollierte Dosierung praktisch unmöglich ist. Niemand kann vorhersehen, wieviel Wasser ein Mensch pro Tag trinkt oder wie viel Salz er zu sich nimmt. Untersuchungen in den USA haben ergeben, daß die meisten Menschen täglich Fluormengen oberhalb der Toxizitätsgrenze zu sich nehmen.

Die Folgen sind verheerend. Fluor ist stark krebserzeugend, es löst Osteoporose aus oder verstärkt diese zumindest und ist damit für einen Anstieg der Knochenbrüche verantwortlich (2).

Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt einer "Verschwörungstheorie", sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, daß weltweit etwa 60 Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten:

Der von der Firma Roche vertriebene Tranquilizer Rohypnol (3) enthält als Wirkstoff eine Abwandlung des bekannten Beruhigungsmittels Diazepam ("Valium") - Flunitrazepam. Durch die Fluorisierung des Wirkstoffs wird die Wirkung laut Auskunft des Herstellers verzehnfacht. Neben der beruhigenden, aktivitätshemmenden Wirkung kommt es noch zu Nebenwirkungen wie erniedrigtem Blutdruck, Gedächtnisstörungen, Benommenheit, Sehstörungen, Verwirrung, gastrointestinalen Störungen und Oligurie, also alles klassischen CFIDS-Symptomen.

Wesentlich beunruhigender ist es, daß Fluor auch ein wichtiger Bestandteil von Neuroleptika ist, die in der Psychiatrie zur Behandlung von Psychosen eingesetzt werden, mit teilweise katastrophalen Nebenwirkungen. Ein Beispiel ist Stelazine (4), das in den USA von der Firma SmithKline Beecham hergestellt und vertrieben wird. Sein Wirkstoff ist Trifluorperazin-HCl, und es wird hauptsächlich bei Patienten mit Psychosen und starken Angststörungen eingesetzt, wo es wiederum stark bewußtseinsdämpfend wirkt. Die Nebenwirkungen sind verschiedene Formen der Dyskinesie bis hin zu Parkinson-Symptomen, dauerhaft veränderte Bewußtseinszustände, Muskelstarre, Herzrhythmus- und Pulsstörungen, Tachykardie etc., also wiederum typische CFIDS-Symptome.

Warum verfügen Regierungen in aller Welt, der Bevölkerung zwangsweise eine Substanz zu verabreichen, die nachweisbar Krebs erzeugt, Knochenbrüche fördert und das Bewußtsein und die menschliche Willenskraft schwächt? In Diktaturen könnte man an den Versuch einer kollektiven Manipulation denken (und solche Versuche soll es in der Sowjetunion und in Nazideutschland auch gegeben haben). In der westlichen Demokratie dürfte es eher um Ignoranz gehen, um einseitig übertriebene Hervorhebung des angeblich therapeutischen Nutzens bei gleichzeitigem Herunterspielen der Risiken. Hinzu kommt ein erhebliches Interesse der Schwerindustrie. Fluor ist in großen Mengen ein Abfallprodukt bei der Aluminiumherstellung, und als gefährliches Gift müßte es durch teure Sonderbehandlung umweltgerecht entsorgt werden. Durch den ständigen Bedarf der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie an Fluor wird die Großindustrie dieses gefährliche Zeug auf elegante Weise los und verdient sogar noch daran.

B. Aspartam

Das zweite wichtige "Umweltgift", das mit Sicherheit für CFIDS und verwandte Syndrome verantwortlich ist, ist der künstliche Süßstoff Aspartam (5). Dabei handelt es sich um einen Dipeptidester der beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin (6). Er wurde 1965 in den USA entwickelt und seither unter den Handelsnamen "Nutra Sweet", "Canderel" und "Sanecta" vertrieben. Er hat etwa die 200fache Süßkraft von Zucker und ist im Vergleich zu sonstigen Süßstoffen wie Sacharin geschmacklich dem Zucker am ähnlichsten.

Strukturformel des Süßstoffs E951 (Aspartam)

Auch hier gilt es für den Verbraucher aufzupassen, denn Aspartam ist heute auch in vielen handelsüblichen Lebensmitteln versteckt und nur durch Lesen des "Kleingedruckten" zu entdecken. Hierzu gehören Diät-Erfrischungsgetränke wie z.B. Coca-Cola oder Pepsi (jeweils in der "Light"-Version), zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis, aber auch sonstige Süßwaren, Desserts bis hin zum Senf.

Um die Gefährlichkeit von Aspartam zu demonstrieren, muß man sich genauer ansehen, wie das Produkt im Körper verstoffwechselt wird. Phenylalanin ist eine natürlich im Körper vorkommende Aminosäure, die lediglich von Menschen mit der seltenen Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht aufgenommen werden darf. Bei hoher Dosierung allerdings, z. B. bei exzessivem Genuß aspartamhaltiger Erfrischungsgetränke, kommt es auch beim gesunden Menschen zu einer Anreicherung im Gehirn, wo Phenylalanin dann als Serotonin-Antagonist wirkt und damit Depressionen auslösen kann. Besonders stark reichert sich die Aminosäure im Hypothalamus und in der Medulla oblongata an und kann für starke Stimmungsschwankungen, psychotische Schübe und Krampfanfälle verantwortlich sein.

Asparaginsäure zerfällt im Körper in Aspartat und Methanol. Die Gefährlichkeit des Methanols ("Holzalkohol") ist in der Bevölkerung allgemein bekannt. Es wird weiter abgebaut zu Ameisensäure und Formaldehyd - gefährliche Gifte, die Sehstörungen bis zur Blindheit, Benommenheit, gastrointestinale Störungen, Schwindel, Gedächtnisstörungen, Taubheit, Schmerzen, Verhaltensstörungen und andere Symptome auslösen und bei hoher Dosierung sogar zum Tode führen können. Bekannt sind solche Symptome seit langem von Alkoholikern, die verunreinigten Alkohol zu sich genommen haben.

Aspartat wiederum ist ein Neurotransmitter, der im Gehirn als Acetylcholin-Antagonist wirkt und damit die Impulsübertragung an den Nervenenden hemmt. Eine Überdosierung mit Aspartat kann Nervenzellen im Gehirn absterben lassen. Das Resultat sind Symptome, die denen der Multiplen Sklerose oder auch der Alzheimer Krankheit (7) ähnlich sind, aber im Gegensatz zu diesen Krankheiten sind die Symptome hier (zumindest im Anfang) teilweise reversibel, wenn der Aspartam-Konsum aufgegeben wird. Tatsächlich sind auch die Ätiologien von Alzheimer und Aspartam-Intoxikation ähnlich, denn auch Alzheimer wird nach heutigem Wissensstand durch einen Acetylcholin-Mangel ausgelöst, bedingt durch das Fehlen des Enzyms Cholin-Acetyltransferase. Weitere Symptome sind: Kopfschmerz/Migräne, Übelkeit, Bauchschmerzen Müdigkeit, Schlafstörungen, Sehstörungen, Angstattacken, Depressionen, Asthma.

In den USA, wo erfahrungsgemäß aspartamhaltige Erfrischungsgetränke besonders stark konsumiert werden, konnte ein erschreckender Anstieg von Alzheimer-ähnlichen Symptomen bei Personen im Alter um die 30 Jahre festgestellt werden.

Im Tierversuch konnte auch eine erhöhte Bildungsrate von Hirntumoren nach Aspartam-Genuß festgestellt werden.

Besonders alarmierend ist es, daß Aspartam gerade bei Diabetikern, die naturgemäß besonders häufig künstliche Süßstoffe konsumieren, verheerende Wirkungen auslöst. Die Insulingaben für diese Patienten lassen sich schlechter einstellen, es kommt häufiger zu Stoffwechselentgleisungen bis zum hypoglykämischen Koma. Auch die gefürchteten Diabetes-Spätfolgen wie Retinopathie, Katarakt oder Neuropathien treten schneller, häufiger und schwerer auf.

Sieht man die durch Aspartam-Überdosierung entstehenden Symptome im Zusammenhang, so stimmen sie mit denen von CFIDS in bemerkenswerter Weise überein. Doch auch in diesem Fall erhalten wirtschaftliche Erwägungen die Oberhand. Aspartam wird weiterhin als ungefährlich eingestuft, und die medizinische Fachwelt sucht für die Erklärung von CFIDS weiter nach den "bösen Viren" die diese Krankheit angeblich auslösen.

C. Natrium-Glutamat

Erst kürzlich haben Wissenschaftler herausgefunden, daß die menschliche Zunge neben den bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter noch eine fünfte Geschmacksqualität unterscheiden kann, nämlich den Geschmack von Natrium-Glutamat (8).

Wie schmeckt das? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Man bezeichnet die Geschmacksqualität allgemein mit "Umami", einem japanischen Wort, was so viel wie "köstlich" bedeutet. Es bedeutet einen angenehm würzig-fleischigen Geschmack.

Bereits seit langer Zeit ist bekannt, daß Natrium-Glutamat geschmacksverstärkend und appetitanregend wirkt. Wer glutamathaltige Speisen ißt, bekommt unbewußt Verlangen nach "mehr". Kein Wunder, daß die Substanz von der Lebensmittelindustrie gern als Geschmacksverstärker eingesetzt wird.

Strukturformel von Natrium-Glutamat

Besonders häufig geschieht dies in der chinesischen und sonstigen fernöstlichen Küche. Häufig berichten Besucher chinesischer Restaurants über Beschwerden wie starken Durst, Kopfschmerzen, tropfende Nase, Übelkeit und Erbrechen. Man spricht auch scherzhaft vom "China-Restaurant-Syndrom". Es ist mittlerweile klar, daß dies auf exzessiven Glutamatgehalt der Speisen zurückzuführen ist, und viele asiatische Restaurants verzichten inzwischen ganz auf diesen Geschmacksverstärker, dem ansonsten kein Nutzen für die Ernährung zukommt (9). Er ist dennoch keine Erfindung unserer chemischen Industrie, sondern kommt auch in natürlichen Lebensmitteln vor, z. B. in Tomaten, Grapefruit, Kartoffeln, Äpfeln, Orangen und Pilzen.

Künstliches Natriumglutamat wird aus der Aminosäure Glutamin hergestellt, die oft auch als Medikament bzw. Nahrungsergänzung zur Verbesserung der Konzentration eingesetzt wird. Auch hier ist äußerste Vorsicht angesagt. Bei hoher Dosierung wirkt Glutamat genau wie Aspartat im Gehirn, d. h. es blockiert den Neurotransmitter Acetylcholin. Wiederum sind Symptome ähnlich der Multiplen Sklerose, der Alzheimer Krankheit, des Parkinson-Syndroms oder der Chorea Huntington (Veitstanz) die Folge. Diese Erkrankungen, die sämtlich degenerativer Natur sind, werden durch verstärktes Zugrundegehen von Nervenzellen durch zu viel Glutamat im Gehirn ausgelöst. Der Grund ist, daß diese Substanz es ermöglicht, daß an den Synapsen abnormal große Mengen von Calcium eindringen können. Glutamat stimuliert also in der Tat die Nervenzellen im Gehirn, aber auf die Dauer stimuliert es sie zu Tode! Die Schäden sind bei rechtzeitiger Nahrungsumstellung noch weitgehend reversibel.

Aber nicht nur in asiatischen Gerichten ist Glutamat als Geschmacksverstärker und Appetitanreger enthalten. Auch europäische Lebensmittelhersteller machen sich diese Substanz zunutze, um ihren Umsatz anzukurbeln. Besonders häufig findet man Glutamat naturgemäß in Gewürzmischungen (z. B. Knoblauchsalz), in Parmesankäse, in Tütensuppen und anderen Fertiggerichten, aber auch in eingelegten Gurken, Back- und Fleischwaren, mayonnaisehaltigen Salaten (z. B. Fleischsalat, Kartoffelsalat). Im Zweifelsfall sollte man sich immer anhand der Inhaltsangabe auf der Packung vergewissern, wobei man aber vorsichtig sein muß. Bei einer Reihe von Fertigprodukten ist zwar Glutamat als Inhaltsstoff explizit angegeben, bei anderen hingegen fehlt der Hinweis völlig, da das Glutamat bereits in einer verwendeten Zutat enthalten ist (z. B. im Parmesankäse bei italienischen Fertiggerichten oder in der Mayonnaise). Da Glutamat auch Bestandteil natürlicher Lebensmittel ist, kann auch der Hinweis "natürliche Aromastoffe" auf Glutamat deuten. Für derartige "natürliche Aromastoffe" wiederum existiert europaweit weder eine detaillierte Kennzeichnungspflicht noch überhaupt eine Registrierungs- oder Genehmigungspflicht. Viele solcher Stoffe sind und bleiben in ihrer Zusammensetzung das Geheimnis des Herstellers! (10)

Leider lassen sich nicht alle CFIDS-Fälle so einfach auf bestimmte Giftstoffe bzw. Nahrungsbestandteile zurückführen. Dennoch muß der Therapeut im Anamnesegespräch nach dem Konsum solcher Produkte bei seinem Patienten fahnden. In manch einem Fall läßt sich durch schlichte Umstellung des Speiseplans möglicherweise tiefgreifend helfen.

Doch die Mehrzahl der CFIDS-Betroffenen können ihre Beschwerden leider nicht so einfach loswerden, denn es gibt weitere auslösende Faktoren, denen man nicht so einfach entfliehen kann.

D. Phosphorsäure-Ester

Hierbei handelt es sich um gefährliche Giftstoffe, die bei der Verbrennung moderner Autokraftstoffe entstehen. Seit der Einführung des Katalysators bzw. des bleifreien Benzins müssen dem Kraftstoff chemische Zusatzstoffe beigefügt werden, etwa Methyl-tert-Butyl-Äther (MTBE), um eine dem verbleiten Benzin ähnliche Klopffestigkeit zu erreichen. Zusammen mit dem Öladditiv Zink-dithio-Phosphat (ZDTP), das ebenfalls Verschleißerscheinungen des Motors entgegenwirken soll, bildet MTBE durch chemische Reaktion die genannten Phosphorsäure-Ester, die anschließend über den Auspuff in die Atmosphäre abgegeben werden. Sie gehören in die Gruppe der Nervengase wie Sarin (berühmt-berüchtigt seit dem U-Bahn-Attentat von Tokio!) (11).

Im menschlichen Körper hemmen Phosphorsäure-Ester die Sauerstoffaufnahme in den Zellen. Dies führt zu allgemeinem Sauerstoffmangel, den der Körper durch vermehrte Bildung von Hämoglobin bzw. von Erythrozyten zu beheben versucht (wie es z. B. auf natürliche Weise bei Bewohnern von Bergregionen vorkommt). Seit 1993 beobachten Ärzte in Deutschland einen signifikanten Anstieg der Hb-Werte bei einer großen Anzahl von Patienten. Bei manifestem CFIDS wird zudem eine Abnahme der Erythrozytenqualität beobachtet, also ein starker Anstieg unausgereifter oder mißgebildeter Erythrozyten (12).

Ferner greifen Phosphorsäure-Ester in den Harnstoff-Haushalt ein, der nicht nur ein Abbauprodukt des Eiweißstoffwechsels ist, sondern auch in andere Stoffwechselzyklen eingreift, darunter auch in den des Glutamats, eines weiteren CFIDS-Auslösers.

Besonders alarmierend ist in diesem Zusammenhang der Befund, daß bei CFIDS-Betroffenen eine starke Abnahme der Laktat-Werte im Blut zugunsten von Pyruvat zu beobachten ist, ein weiteres Symptom, das auf einen Sauerstoffmangel hinweist und das für diverse Schwächezustände verantwortlich sein kann.

Was die Beweislage so schwierig macht, ist die Tatsache, daß wiederum nur ein gewisser Anteil der Bevölkerung auf die Autoabgasgifte in dieser Form reagiert, daß nach eingehenden Untersuchungen sogar in direkter Nähe von Autobahnen ein großer Bevölkerungsanteil überhaupt nicht erkrankt. Wiederum scheint also erhöhte Sensibilität Voraussetzung zu sein.


(1) David C. Kennedy, DDS: Fluoridation: A 50 Year Old Blunder And Cover-Up. Preventive Dental Health Association. 1998.

(2) David R. Hill, P.Eng.: Fluoride: risks and benefits? University of Calgary 1997.

(3) Flunitrazepam (Rohypnol) "roofies". U.S. Department of Justice. Drug Enforcement Administration.

(4) Prescribing Information STELAZINE® brand of trifluoperazine hydrochloride. SmithKline Beecham Pharmaceuticals. Philadelphia 1995.

(5) Mark D. Gold: The Bitter Truth About Artificial Sweeteners. Nexus Magazine. Mapleton, Australia 1995.

(6) Simone Michel: E951 Aspartam. Biotechnologie Online.

(7) Die Alzheimer-Krankheit. Basisinformation über die Erkrankung. Acetylcholin. Medinfo.

(8) Fifth Taste: MSG. Associated Press, 28.6.1997.

(9) Johannes Holler: Das neue Gehirn. Südergellersen 1991.

(10) Entscheidung der Kommission vom 23. Februar 1999 über ein Verzeichnis der in oder auf Lebensmitteln verwendeten Aromastoffe, das gemäß Verordnung (EG) Nr. 2232/96 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Oktober 1996 erstellt wurde. Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 399. (1999/217/EG)

(11) Dr. med Hans A. Nieper: Sind die Kat-Autos Nervengas-Fabriken? Raum&Zeit Nr. 71. Sept./Okt. 1994.

(12) Dr. med Hans A. Nieper: Kat-Autos schädigen das Immunsystem. Raum&Zeit Nr. 78. Nov./Dez. 1995.

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